Deutsche Bahn Aktie kaufen & mit nextmarkets traden

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2020
Rüdiger Maaß
Autor:
Rüdiger Maaß
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
21 Jahre

Schon kurz nach der Wiedervereinigung wurden die Deutsche Bundesbahn und die Reichsbahn der ehemaligen DDR zusammengelegt und privatrechtlich organisiert. Seit 1994 ist die Deutsche Bahn daher eine Aktiengesellschaft – bislang jedoch noch immer in staatlicher Hand.

Deshalb können Anleger keine Deutsche Bahn Aktie erwerben. Ein Börsengang hätte die Deutsche Bahn AG Aktie auch privaten Investoren zugänglich gemacht, wurde jedoch aufgrund der Finanzkrise zunächst verschoben. Wer Deutsche Bahn Aktien online kaufen & handeln will, muss noch abwarten, hat jedoch andere Alternativen, wie beispielsweise die Investition in verschiedene Aktienindizes über nextmarkets.

Deutsche Bahn AG

Die heutige Deutsche Bahn AG ging aus der Fusion der westdeutschen Bundesbahn mit der Deutschen Reichsbahn hervor. Die Eisenbahn der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik behielt aufgrund der Betreiberverträge, die nach Kriegsende aufgesetzt wurden bzw. in Kraft blieben ihren kaiserzeitlichen Namen, während ihr westdeutsches Pendant auch im Namen das föderale Konzept widerspiegelte.

Mit der Wiedervereinigung wurde natürlich auch ein Zusammenschluss auf der Ebene der Infrastruktur durchgeführt, darunter eine Fusion der beiden Bahngesellschaften, die aber erst zum Jahresbeginn 1994 erfolgte. Zugleich wurde die Bahn nunmehr in die Form einer privatrechtlich organisierten Aktiengesellschaft gebracht – blieb aber in Staatsbesitz. Das Konstrukt ist keinesfalls selten und findet sich beispielsweise bei Energieversorgern, die im Besitz der jeweiligen Kommunen verbleiben.

Die privatrechtliche Struktur bringt wesentliche Änderungen für den Konzern mit sich, darunter die Obligation, den Jahresabschluss entsprechend privatrechtlichen Anforderungen vorzulegen. Ebenso genießen die Beschäftigten keinen Beamtenstatus mehr. Ein Börsengang der Deutsche Bahn Aktie steht jedoch noch aus.

Die Aktie der Deutschen Bahn

Mit dem Zusammenschluss der beiden Bahnverwaltungen in 1994 war ein Börsengang der Deutschen Bahn und die Emission einer Deutsche Bahn Aktie geplant, ursprünglich sogar zeitnah. Während der neunziger Jahre versuchten auch andere Konzerne den Börsengang, darunter die Deutsche Post, die 1995 als privatrechtliches Logistikunternehmen die Form einer Aktiengesellschaft erhielt.  Postaktien konnten ab dem 20. November 2000 börsengehandelt werden, der Emissionserlös erreichte eine Höhe von 6,6 Milliarden Euro.

Die Deutsche Post AG ist eines der DAX 30 Unternehmen. Auch die deutsche Telekom  wählte diesen Weg und unternahm im November 1996 ihren ersten Börsengang mit der sogenannten „T-Aktie“ – unterstützt von einer massenwirksamen Werbekampagne.

Die Deutsche Bahn Aktie war entgegen den Erwartungen dann doch nicht so schnell für Privatanleger verfügbar, das Unternehmen sollte nach der Fusion zunächst fit gemacht werden für die Privatwirtschaft – und entsprechende Gewinne erwirtschaften. Der Prozess schien fast abgeschlossen, als die Finanzkrise von 2008 zu einem Einbruch der Börsenkurse insgesamt führte.

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Deutsche Bahn Aktien - Bestandteil eines Privatisierungsplans

Die Privatisierung der Deutschen Bahn AG hätte Anlegern die Deutsche Bahn Aktie zugänglich gemacht und war Bestandteil eines Privatisierungsplans, der bei Post und Telekom in die Tat umgesetzt wurde. Allerdings sind die Deutschen selbst nach Jahren konstanter Niedrigzinsen noch immer kein Volk von Aktionären und haben überdies keine guten Erfahrungen mit der Privatisierung staatlicher Dienstleister gemacht.

Besonders der spektakuläre Misserfolg der T-Aktie der Telekom dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Öffentlichkeit einer Kapitalprivatisierung der Bahn durch den Börsengang eher ablehnend gegenübersteht. Daher sind noch immer bei der Nachfrage nach Aktien Deutsche Bahn Unternehmensanteile für private Anleger in Deutschland wenig interessant und es scheint fraglich, ob eine Deutsche Bahn Aktie derzeit bei einer Emission überhaupt das angestrebte Kapital erbringen würde.

Hinzu kommt, dass die Bahn seit einigen Jahren durch offensichtliche Strukturschwächen und Mängel in der Unternehmensführung Schlagzeilen macht, die flächendeckend beim Verbraucher – und damit auch bei potenziellen Anlegern – ankommen.

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Privatisierungsgegner gegen die Deutsche Bahn Aktie

Aber nicht nur kommerzielle Erwägungen verzögern einen Börsengang der Bahn und die Verfügbarkeit der Deutsche Bahn Aktie. Die Debatte um die Privatisierung wird auch in der Politik geführt. Eines der wichtigsten Argumente von Privatisierungsgegnern ist die Tatsache, dass der Staat eine wichtige Dienstleistung vollständig aus der Hand gibt – denn nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch das Schienennetz sind in der Hand der Deutsche Bahn AG.

Dies gäbe dem Konzern bei einer Privatisierung in Verhandlungen mit staatlichen Stellen grundsätzlich die Oberhand. Eine vollständig privatisierte und damit gewinnorientierte Bahn müsste beispielsweise wenig lukrative Strecken graduell einschränken und stilllegen, um den Ansprüchen der Aktionäre gerecht werden zu können. Damit wäre eine Infrastruktur des Personenverkehrs und Güterverkehrs auf der Schiene, wie sie von staatlicher Seite bislang zur Verfügung gestellt wird, nicht mehr gewährleistet.

Neben den Finanzierungsfragen ist also auch die Erhaltung der Infrastruktur der Bahn ein Faktor, der bei der Emmission einer Deutsche Bahn Aktie zum Tragen kommt.

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Gegenargumente der Deutschen Bahn Aktie

Natürlich muss die Privatisierung der Bahn und der Verkauf der Deutsche Bahn Aktie an private Anleger nicht unbedingt zu Lasten der Nutzer gehen. Immerhin werden Schienennetze auch beim Betrieb aus staatlicher Hand reduziert. Ein weiteres beliebtes Gegenargument sind die beachtlichen Marktanteile der Eisenbahngesellschaften etwa in den Vereinigten Staaten, die samt und sonders privatwirtschaftlich geführt werden.

Trotz wiederholter Unkenrufe, dass der Schienenverkehr ein auslaufendes Modell sei, besonders für den Personenverkehr, hat sich gezeigt, dass die Bahn keinesfalls tot ist und ein optimales Transportmittel im Güterverkehr darstellt. Hier kann sie, was die Kosten angeht, den Transport durch Lkws deutlich schlagen – und die Nutzung der Schiene trägt zur Entlastung des Straßennetzes bei.

Wie wettbewerbsfähig die Eisenbahn noch immer ist, zeigt die Tatsache, dass der US-amerikanische Investor Warren Buffet in 2009, nach der Finanzkrise, nahezu 30 Mrd. US-Dollar in die Eisenbahnaktie BNSF steckte – und damit trotz aller Warnungen enorme Gewinne machte.

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Deutsche Bahn Aktien kaufen

Angesichts dessen hätte eine Deutsche Bahn Aktie möglicherweise Zukunft, und Aktien privater Bahnunternehmen weltweit wären eine lukrative Anlagemöglichkeit. Für private Anleger bleiben jedoch mehrere Kriterien, die in Erwägung gezogen werden sollten. Dazu gehört, dass Eisenbahnunternehmen weltweit ihre Profite überwiegend aus dem Güterverkehr machen, insbesondere durch den Transport von Rohstoffen.

Eine sinkende Nachfrage nach Rohstoffen (s. Rohstoffe Definition) in Zeiten schlechter Konjunktur bringt für Bahnunternehmen Einbrüche in der Auftragslage und damit Verluste für die Aktionäre mit sich. Hinzu kommt die Energiewende, die sich auch auf die Gestaltung von Transport und Logistik auswirkt.

Noch scheint der Güterverkehr auf der Schiene sowohl attraktiv als auch zukunftsträchtig. Wie schnell disruptive Innovation einen ganzen Sektor umkrempeln kann, zeigt die Elektromobilität und ihre Auswirkungen auf die Automobilindustrie. Die Bahn könnte langfristig in ihrer jetzigen Form verschwinden oder müsste neue Geschäftsmodelle erschließen. Wer sich für Anlagen wie die Deutsche Bahn Aktie interessiert, sollte prüfen, wie breit aufgestellt in Frage kommende Unternehmen sind.

Deutsche Bahn Aktie Kurs

Würde die Deutsche Bahn AG sich in naher Zukunft für einen Börsengang entscheiden, wäre ein stabiler Aufwärtstrend wohl eher nicht zu erwarten. Seit 1994 hat der Konzern mehr als 20 Mrd. Euro Schulden gemacht, in 2019 sollen weitere 3 Mrd. Euro Kredit aufgenommen werden – Teil eines Konzeptes, das eine Sanierung des Unternehmens über die nächsten fünf Jahre vorsieht.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG berät derzeit (Stand: Dezember 2018) über die Finanzen des Konzerns für die nächsten Jahre, vorgesehen sind umfangreiche Investitionen sowohl in das Schienennetz als auch in die Züge. Gleichzeitig stößt die Finanzplanung auf Kritik aus den eigenen Reihen – die Arbeitnehmervertreter halten die geplanten Investitionen für nicht solide finanziert.

Unter den gegebenen Umständen würde bei einem Börsengang eine Deutsche Bahn Aktie einen Kurs vorweisen, der deutlich hinter möglichen Erwartungen des Konzerns zurückbleiben dürfte.

Alternativen zur Aktie Deutsche Bahn: Anleihen und ETFs

Für Anleger bleibt die Debatte müßig, eine Deutsche Bahn Aktie steht derzeit nicht zum Verkauf, das dürfte sich vorläufig auch nicht ändern, bis der Konzern aus den roten Zahlen kommt. Allerdings gibt es Alternativen.

Anleger haben durchaus die Möglichkeit, Anleihen der Deutschen Bahn AG zu erwerben. Die Anleihen werden von der Konzernfinanzierungsgesellschaft Deutsche Bahn Finance GmbH (DB Finance) emittiert und eignen sich nur für Anleger, die längerfristig denken. Erst bei längeren Laufzeiten ab fünf Jahren können Renditen von mehr als 2 % erzielt werden – hinzu kommt die Frage, ob die finanzielle Situation der Deutschen Bahn AG den Konzern zu einer verlässlichen Anlageoption macht.

Darüber hinaus sind natürlich Anlagen in Aktien bzw. CFD Aktien von anderen privaten Eisenbahnunternehmen denkbar, beispielsweise aus den Vereinigten Staaten. Hier stehen Aktien börsennotierter Unternehmen zur Wahl, aber ebenso Zertifikate (bspw. Knock out Zertifikate).

Deutsche Bahn Aktie Prognose

Die Aussichten für einen Börsengang der Deutschen Bahn AG sind zeitnah nicht vielversprechend, so fällt für eine Deutsche Bahn Aktie die Prognose nicht gut aus. Wer sich auch nicht für Anleihen der Bahn erwärmen kann, kann auf private Eisenbahnunternehmen weltweit ausweichen. Ebenso sind Investitionen in Firmen aus der Transport- und Logistikbranche denkbar, und sogar spezielle Indizes wie der DAX Transport & Logistik können als Basiswert für die Geldanlage ins Auge gefasst werden.

  • Anleihen der Deutschen Bahn AG
  • Investitionen in Unternehmensanteile internationaler privater Eisenbahnunternehmen
  • Aktien bzw. Aktien-CFDs anderer Logistik-Unternehmen
  • Branchen-ETFs

Oft stehen bei erfolgreichen Konzernen aus dem Sektor Logistik und Transport nicht nur Aktien, sondern auch andere Finanzprodukte wie Aktien-CFDs (s. “Was ist CFDs?“) zur Verfügung – ein erklärter Vorteil, wenn die Einzelaktie eines Unternehmens bereits sehr teuer gehandelt wird.

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Deutsche Bahn AG Aktie

Auf eine Deutsche Bahn AG Aktie zu warten, macht weder für Anleger noch für Trader derzeit sehr viel Sinn. Andere Aktien und alternative Finanzinstrumente sind aber sehr wohl lohnend. Der Einstieg in den Wertpapierhandel kann beispielsweise auch über Differenzkontrakte auf Aktien oder Anleihen von Unternehmen erfolgen. Wer Aktien online kaufen und handeln will oder mit anderen Finanzprodukten traden möchte, sollte jedoch zunächst das Wichtigste über Aktien lernen.

nextmarkets möchte Einsteiger aktiv dabei fördern, Trading zu lernen. Unter anderem klären die Schulungsmaterialien, wie sie bei nextmarkets angeboten werden, Fragen danach, was Aktien überhaupt sind und wie Aktien funktionieren. Auch Abläufe im Börsenhandel und der Umgang mit der Aktien Software, die zum Wertpapierhandel genutzt wird, gehören dazu, Erläuterungen der gebräuchlichen Tools, die Handhabung von Handelssoftware und der Umgang mit dem Risikomanagement.

Sind die grundlegenden Kenntnisse vertieft und verfestigt, kann sich der Trader aus der Sicherheit des Musterdepots heraus begeben und den Echtgeldhandel angehen.

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Trading lernen mit dem geeigneten Partner

Wer in den Wertpapierhandel einsteigen will, kann auf diesem Gebiet mit seinem Kapital bessere Renditen erzielen als mit konventionellen Anlageformen, die noch immer Minimalzinsen erbringen. Allerdings ist der Börsenhandel nicht frei von Risiken. Umso wichtiger ist der geeignete Partner, vor allem für Einsteiger. Zwar ist es nicht möglich, objektiv zu sagen, wer bester Aktien Broker oder CFD-Broker ist, das hängt von den Präferenzen des jeweiligen Traders ab.

Die Unterstützung, die ein Broker seinen Kunden bietet, ist allerdings ein Kriterium für Qualität – profunde Bildungsressourcen helfen besonders Anfängern, Antworten auf Fragen wie „Was ist Trading?“ und „wie funktioniert der Wertpapierhandel?“ zu finden.

nextmarkets stellt jenseits eines umfassenden Bildungsangebots seinen Tradern die Expertise erfahrener Coaches zur Seite, die die Trader bei ihrer Entwicklung beraten und begleiten. Mit dem Konzept des Curative Coaching können Trader im Austausch mit erfahrenen Finanzfachleuten ihre eigenen Kenntnisse vertiefen, ihre Erfolgschancen heben und lernen, Risiken zu minimieren.

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CFDs der Deutschen Bahn

Ermangelns einer Deutsche Bahn Aktie haben Trader, wie schon erklärt, eine Fülle von Möglichkeiten, im internationalen Börsenhandel an der Kursentwicklung von Unternehmen zu partizipieren, die im Sektor Logistik und Transport anzusiedeln sind. Wer nicht an einen langfristigen Vermögensaufbau denkt, sondern Gewinne mit dem Wertpapierhandel machen will, kann anstelle von Aktien mit Differenzkontrakten handeln.

Die „Contracts for Difference“ wurden von britischen Banken in den 80er Jahren eigens geschaffen, um die Stempelsteuer auf Aktientransaktionen umgehen zu können. Beim Handel wird der Austausch der Kursentwicklung und der Erträge eines zugrundeliegenden Wertpapiers vereinbart – beispielsweise einer Eisenbahnaktie – und zwar gegen die Zahlung von Zinsen während der Laufzeit des Kontrakts.

Beim CFD-Handel kann auf steigende oder auf fallende Kurse gesetzt werden, und dank dem sogenannten CFD Hebel wird ein Vielfaches des Grundkapitals bewegt. Daher können hier hohe Renditen erzielt werden – allerdings auch ebenso hohe Verluste. Wer CFDs auf Eisenbahnaktien handeln will, ist gut beraten, zuvor ein möglichst gutes Schulungsangebot zu nutzen.

Deutsche Bahn AG Aktien kaufen

Statt auf einen Börsengang zu warten, um dann irgendwann die Deutsche Bahn Aktie kaufen zu können, können Anleger sich weltweit umschauen und in Unternehmensanteile privater Eisenbahnbetreiber investieren.

In den Vereinigten Staaten wird beispielsweise der Personenverkehr teilstaatlich geführt, der Gütertransport auf der Schiene ist aber nach wie vor in privaten Händen. Dabei haben die Eisenbahnunternehmen in den USA einen Marktanteil von 40 % beim Gütertransport, doppelt soviel wie ihn die Deutsche Bahn vorweisen kann. Die Eisenbahnen in den USA sind vertreten durch börsennotierte Unternehmen wie die BNSF Railway Company oder die Union Pacific, neben Aktien können Anleger auch Zertifikate von Eisenbahnunternehmen erwerben.

Auch asiatische Eisenbahnbetreiber, etwa in China und Japan, kämen für eine Investition in Eisenbahnaktien in Frage. Allerdings ist bei der Anlage in Unternehmensanteile ein Studium der zugrundeliegenden Ökonomien erforderlich, um informierte Entscheidungen treffen zu können.

Die Alternative: Aktien von Logistikunternehmen

Aber nicht nur die Deutsche Bahn Aktie oder Anteile von anderen Eisenbahnunternehmen kommen für eine Investition in Frage. Auch Aktien von Logistikfirmen können in Erwägung gezogen werden. Da im Zuge der Digitalisierung immer mehr Käufer Waren online erwerben, verzeichnen Transport- und Lieferunternehmen wie die Deutsche Post, UPS und andere Paketdienste gute Zugewinne.

Weitere Firmen, die im weitesten Sinne mit Transport und Logistik verbunden sind und daher für eine Anlage in Aktien in Frage kämen, sind Fluggesellschaften oder Flughafenbetreiber. Neben deutschen Konzernen wie der Lufthansa oder Fraport kann in internationale Anbieter bei Luftfahrt und Luftfracht investiert werden.

Und auch Werften und Containerschiffverkehr stellen Branchen mit Wachstumspotenzialen dar. Wichtig ist auch hier eine Beschäftigung mit den geopolitischen Besonderheiten, die die jeweiligen Industrien beeinflussen. Neben der Entwicklung der Märkte sind politische und soziale Faktoren von Bedeutung – besonders in der Logistikbranche zeichnen sich bereits jetzt einschneidende Veränderungen durch die digitale Transformation ab.

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Fazit Deutsche Bahn Aktie – vorläufig kein Börsengang, aber es gibt Alternativen

Die Deutsche Bahn Aktie existiert zwar – allerdings sind die Unternehmensanteile der Deutsche Bahn AG in Staatsbesitz, auch wenn die Bahn privatrechtlich als Aktiengesellschaft organisiert ist. Ein Börsengang war ursprünglich angedacht, wurde aber aufgrund der Finanzkrise verschoben und scheint zur Zeit angesichts der Finanzlage der Bahn nicht wahrscheinlich.

Anleger, die sich generell für Eisenbahnaktien oder für Unternehmensanteil in verwandten Industrien interessieren, können auf Alternativen zugreifen. Dazu zählen Anteile an private Eisenbahnunternehmen in den USA, Japan oder China, aber auch Aktien von Konzernen aus der Transport- und Logistikbranche. Im weitesten Sinne können sogar Unternehmen aus der Containerschifffahrt, Werften und stahlerzeugende und -verarbeitende Industrien hinzu gezählt werden.

Neben dem Erwerb oder dem Handel mit Aktien sind andere Finanzinstrumente denkbar, beispielsweise Unternehmensanleihen, Zertifikate oder Derivate auf Indizes wie den DAX Transport & Logistik. Besonders der CFD-Handel bei nextmarkets ist eine Möglichkeit, an der Kursentwicklung von Wertpapieren zu partizipieren. Differenzkontrakte sind jedoch nicht risikofrei und sollten nur mit entsprechender Einarbeitung in die Materie gehandelt werden. Umfangreiche Unterstützung in Form von Coaches oder Weiterbildungsangeboten finden sie daher beim Broker nextmarkets.

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