Aktien online kaufen & verkaufen: Alle Infos zum Aktienhandel

Zuletzt aktualisiert: 25.03.2019
Richard Dobetsberger
Autor:
Richard Dobetsberger
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 5 Jahre

Worauf kommt es beim Kauf und Verkauf an?

Wer neu auf dem Gebiet der Wertpapiere ist und mit Aktien handeln möchte, wird sich mit Sicherheit fragen „Wie und wo kann man Aktien kaufen und verkaufen?“, „Welche Aktien soll ich kaufen?“, „Und wann sind Aktien zu verkaufen?“ Es ist nicht ungewöhnlich, dass Ihnen diese Fragen im Kopf herumschwirren. Vielen anderen Menschen, die Aktien online kaufen & handeln wollen, geht es genauso.

In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, wie der Aktienhandel online funktioniert, wie und wo das Aktien Kaufen und Verkaufen online möglich ist und was es dabei zu beachten gilt.

Aktien online kaufen & handeln: Die Grundlagen

Was sind Aktien?“ und „Wie funktionieren Aktien?“ stellen in Deutschland immer noch häufig gestellte Fragen dar. Denn Aktien kaufen ist hierzulande nur etwas für etwa eine von zehn Personen. Allerdings wird es auch bei uns immer beliebter, Aktien online zu kaufen & zu handeln – und das aus gutem Grund.

Ob Geldentwertung durch Niedrigzinsen, Dividenden (Was ist eine Dividende?) oder Aktiengewinne: Argumente für den Kauf von Wertpapieren gibt es viele. Zudem gelten Aktien vor allem langfristig als renditestärkste Anlageklasse, mit der Sie teilweise eine Menge Geld verdienen können.

Denken Sie zum Beispiel an die Tech-Giganten aus den USA wie Google, Apple oder Amazon. Bei diesen Unternehmen konnte sich der Kurs in den letzten Jahren enorm steigern. Doch wo kann ich überhaupt Aktien kaufen und verkaufen? Diese Frage beantworten wir Ihnen im folgenden Abschnitt.

Wo kann ich Aktien kaufen und verkaufen?

Wir leben in einer Ära, in der sich immer mehr Bereiche unseres Lebens ins Internet verschieben. Demzufolge lautet die Antwort auf die Fragestellung „Wo kann ich Aktien kaufen und verkaufen?“ wie folgt: Auch das Aktien Kaufen und Verkaufen erfolgt online.

Wenn Sie mit Aktien handeln wollen, benötigen Sie zuerst ein Depot (Was ist ein Aktiendepot?). Dieses können Sie sowohl bei einer Online-Bank als auch bei einem Broker beantragen. In beiden Fällen besteht die Möglichkeit Aktien online zu kaufen beziehungsweise zu veräußern. Allerdings gibt es mittlerweile eine Fülle von Anbietern, die zueinander in Konkurrenz stehen.

Wer als bester Aktien Broker gelten möchte, muss seinen Kunden daher hervorragende Handelskonditionen – allen voran günstige Gebühren – bieten. Da sich die Kosten je nach Finanzinstitut stark unterscheiden können, lohnt es sich für Sie, zu vergleichen. Vor allem bei CFD-Brokern fallen die Gebühren meist relativ gering auf.

Nach Möglichkeit erst im Probekonto üben

Der Aktienkauf gestaltet sich heutzutage ähnlich einfach wie eine Überweisung. Trotzdem empfiehlt es sich vor allem für Anfänger, erst auf einem Aktien Demokonto aktiv zu werden. Derartige Musterdepots lassen sich mittlerweile bei immer mehr Brokern finden.

Auch hier bei nextmarkets können Sie Aktien online kaufen und Aktien verkaufen – ohne Kosten. Mithilfe des Demokontos lernen Sie die Handelsumgebung kennen. Schließlich unterscheidet sich die Handhabung einer Aktien Software von Broker zu Broker für gewöhnlich etwas. Zusätzlich eignet sich ein virtuelles Konto, um ohne Risiko verschiedene Anlagestrategien auszuprobieren. Auf diese Weise sind Sie bereits optimal vorbereitet, wenn Sie mit dem Aktienhandel online mit Echtgeld starten.

Wie kann man Aktien kaufen und verkaufen online?

In der Regel ist die vom Anbieter bereitgestellte Handelsplattform fast schon intuitiv nutzbar. Bei seriösen Anbietern finden Sie eine Übersicht aller handelbaren Basiswerte. Zusätzlich dazu stehen Ihnen bei manchen Brokern auch Analysen zur Verfügung.

Wenn Sie Aktien online kaufen möchten, müssen Sie sich erst einmal in Ihr Depot einloggen. Anschließend rufen Sie die Ordermaske auf. Nun tippen Sie in das Suchfeld die ISIN (International Securities Identification Number) des gewünschten Wertpapiers ein.

Danach geben Sie den Börsenplatz an, der zum Kauf der Aktie verwendet werden soll. Für deutsche Aktien eignet sich beispielsweise die elektronische Handelsplattform XETRA. Diese erwirtschaftet nicht nur die höchsten Börsenumsätze, sondern verzichtet sogar auf eine Maklercourtage. Das ist natürlich sehr im Sinne der Kunden.

Schon gewusst?

Mittlerweile können Sie bei vielen Brokern auch Aktien kaufen per App. Dies ist eine logische Folge der immer stärkeren Nutzung von Smartphones. Wer über ein mobiles Endgerät verfügt, möchte schließlich auch von unterwegs aus wissen, wie es um seine Aktien beziehungsweise Trades bestellt ist. Bei einem vorbildlichen Anbieter:

  • ist sowohl eine Aktien App für iOS als auch Android vorhanden
  • steht das komplett Angebot ebenfalls für die mobile Anwendung bereit
  • zeichnet sich die Applikation durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus

Regionale Börsenplätze nutzen

Aktien kaufen und verkaufen online? Manchmal ist es auch lohnenswert, den Handel über regionale Börsen abzuschließen. Diese verfügen in einigen Fällen über Spezialisierungen wie etwa die Berliner Börse. Dort lässt sich nicht nur ein hoher Anteil an ausländischen Wertpapieren (Was sind Wertpapiere?) finden. Zusätzlich werden auch Investmentfonds angeboten.

Möchten Sie Aktien kurzfristig kaufen und verkaufen, bieten sich beispielsweise München oder Stuttgart als Handelsplätze an, da hier Preisgarantien vorhanden sind. Wie kann man Aktien kaufen und verkaufen, wenn XETRA bereits geschlossen hat? Auch in diesem Fall existiert eine Lösung. So verfügt Frankfurt am Main über längere Handelszeiten. Sie sollten jedoch bedenken, dass Regionalbörsen wesentlich geringere Umsätze aufweisen und sich einige Aktien überhaupt nicht im Portfolio befinden.

Welche Aktien soll ich kaufen?

Mittlerweile existiert ein sehr vielseitiges Angebot an Wertpapieren. Bei so einer großen Auswahl kann es Ihnen berechtigterweise schwerfallen, zu entscheiden, welche Aktien Sie kaufen sollen. Eine pauschale Antwort ist in diesem Fall nicht möglich, da die Entscheidung auch durch individuelle Faktoren beeinflusst wird.

Manch ein Anleger erwirbt Wertpapiere, um diese für mehrere Jahre zu behalten. Ein anderer Investor zieht es dagegen vor, Aktien kurzfristig zu kaufen und zu verkaufen. In jedem Fall sollten Sie die Entscheidung strategisch treffen. Als vergleichsweise sicher gelten die Aktien von etablierten Unternehmen, die schon längere Zeit am Markt sind. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, nur dann Aktien zu kaufen, wenn bestimmte Bedingungen gegeben sind. So sollte das entsprechende Wertpapier zum Beispiel einen ausgeprägten Trend aufweisen, wobei die technischen Indikatoren eine Fortsetzung der Bewegung anzeigen. Im Optimalfall verfügt die Branche, in welcher das Unternehmen ansässig ist, zudem über starke Wachstumsprognosen.

Der Verkauf am Markt

Aktien jetzt verkaufen oder Aktien kaufen und später verkaufen? Der Ausstieg aus einer Position ist ebenso wichtig wie der Einstiegszeitpunkt. Also wann soll man Aktien verkaufen, um damit eine optimale Rendite zu erwirtschaften? Wenn Sie Ihr Wertpapier zu früh veräußern, lassen Sie sich unter Umständen Profite entgehen. Warten Sie mit dem Verkauf dagegen zu lange, können Gewinneinbußen die Folge sein. Daher sollte der Verkaufszeitpunkt gut bedacht werden.

Aktien online zu verkaufen, folgt dem gleichen Schema wie ein Aktienkauf. Erst geben Sie anhand der ISIN an, welches Wertpapier gehandelt werden soll. Anschließend tragen Sie die zu verkaufende Anzahl an Aktien ein und suchen sich einen Handelsplatz aus.

Aktien wann wieder verkaufen?

Wenn der Kurs in die falsche Richtung läuft, machen Sie Minus mit den Aktien. Doch wann verkaufen? Unter bestimmten Voraussetzungen kann es angebracht sein, seine Aktien online zu verkaufen. So macht das Veräußern beispielsweise Sinn, wenn Sie mehr freie Geldmittel benötigen, die Sie im Anschluss reinvestieren wollen.

Der Grund dafür liegt beispielsweise in einer immer uninteressanteren Dividende. Informieren Sie sich auch über die Dividende Definition. Ebenfalls sinnvoll ist es, in bestimmten Situationen die Profite aus der Wertsteigerung einer Aktie mitzunehmen. Dies trifft zum Beispiel dann zu, wenn das Wertpapier seit dem Kaufzeitpunkt gute Zuwächse verzeichnet hat. Etwas komplexer gestaltet sich die Lage im Falle eines CFDs (Was sind CFDs?). Hier können Sie nicht nur Wertpapiere veräußern, die Sie im Vorhinein gekauft haben. Es besteht ebenso die Möglichkeit, Aktien zu verkaufen, ohne diese jemals besessen zu haben.

Aktien verkaufen: Ein Limit macht immer Sinn

Wenn Sie Ihre Aktien verkaufen und ein Limit setzen, sind Sie stets auf der sicheren Seite. Doch was ist überhaupt gemeint, wenn vom Aktien Verkaufen mit Limit die Rede ist? Dies lässt sich am besten an einem Exempel illustrieren. Wenn die entsprechende Aktie zum Beispiel bei 30,00 Euro notiert, macht bei einem Verkauf ein Limit von 29,50 Euro Sinn.

Doch wieso ausgerechnet die Marke? Bei einer unlimitierten Order wird diese zum nächstbesten Kurs realisiert. Die Ausführung kann jedoch auch schlechter ausfallen und beispielsweise bei 28,00 Euro liegen. Mit dem Setzen eines Limits sichern Sie sich demnach gegen schlechte Ausführungskurse ab.

Aktien verkaufen: Welche Kosten entstehen dabei?

Wenn Sie Aktien online kaufen & handeln, fallen dafür verschiedene Kosten an. Allerdings verfügt jeder Anbieter über ein eigenes Gebührenmodell. Einige Aktien Broker verlangen für eine Order eine feste Pauschale. Bei manchen Unternehmen hängt die Gebühr auch vom Ordervolumen ab. Zusätzlich spielt es eine Rolle, ob es sich um ein deutsches, ein europäisches oder ein internationales Wertpapier handelt. Daher sollten Sie sich vor der Entscheidung für einen spezifischen Anbieter auf jeden Fall über die Gebühren für die Orderausführung informieren.

Bei einem CFD-Broker sind die Dinge etwas einfacher gestaltet. Wenn Sie hier Aktien verkaufen, fallen ebenso Kosten an. Maklergebühren gibt es jedoch nicht in diesem Fall, stattdessen den sogenannten Spread. Dieser entspricht dem Unterschied zwischen den im Chart angezeigten Kurs und dem Kauf- beziehungsweise Verkaufskurs. Im Allgemeinen fallen für CFDs weniger Kosten als bei einer Bank an. Wenn Sie dauerhaft profitabel mit Wertpapieren handeln möchten, müssen Sie einiges über Aktien lernen.

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Kurzfristige Aktieninvestments

Die meisten privaten Anleger denken bei Aktiengeschäften an eine mittel- bis langfristige Anlagedauer von mehreren Monaten bis hin zu mehreren Jahren. Mit dem Daytrading gibt es jedoch noch eine weitere Möglichkeit. Auch hier funktioniert das Aktien Kaufen und Verkaufen online. Allerdings wird eine Position beim Daytrading (Was ist Daytrading?) innerhalb eines Tages eröffnet und wieder geschlossen.

Damit vermeiden Sie einerseits die Übernachtgebühr und andererseits das Risiko eines nächtlichen Gaps. Besonders häufig werden für den kurzfristigen Handel die bereits erwähnten CFDs genutzt. Diese weisen verglichen mit herkömmlichen Aktiengeschäften einige Besonderheiten auf. Im deutschsprachigen Raum sind die Derivate als Differenzkontrakte bekannt und erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Daher ist es selbstverständlich, dass sich auch bei nextmarkets eine breite Auswahl an CFDs auf Aktien finden lässt.

Aktien online verkaufen via CFDs

Aktien jetzt verkaufen, später Aktien neu kaufen und verkaufen – Dies klappt auch mit einem CFD innerhalb eines kurzen Augenblicks. Der wesentliche Unterschied zwischen einer Aktie und einem CFD auf eine Aktie ist folgender: Im ersten Fall erstehen Sie den jeweiligen Basiswert auch physisch. Wenn Sie eine Aktie erwerben, sind Sie demnach Anteilseigner eines Unternehmens. Kaufen Sie dagegen ein CFD auf eine Aktie, kann dies viel mehr als eine Art Wette auf die zukünftige Kursentwicklung betrachtet werden. Einen Unternehmensanteil erhalten Sie in dem Fall nicht.

Viel wichtiger ist jedoch, dass es Ihnen das Finanzinstrument erlaubt, auch auf fallende Kurse zu spekulieren. Dies lohnt sich immer dann, wenn der Kurs dauerhaft nach unten gerichtet ist, Indikatoren einen weiteren Verlust vermuten lassen oder die jeweilige Branche in einer Wirtschaftskrise steckt.

Die wichtigsten Tools für Sie

Bei CFDs gibt es eine sogenannte Hebelfunktion, die Anlegern zur Verfügung steht. Diese sorgt dafür, dass Sie wesentlich mehr Geld investieren können als auf Ihrem Handelskonto vorhanden ist.

Dazu ein kurzes Beispiel: Wenn Sie Aktien online verkaufen, ohne einen Hebel zu verwenden, liegt der Preis des CFDs beim aktuellen Kurswert des Basiswertes. Beträgt dieser 100 Euro, so müssen Sie ebendiese Summe zahlen. Verwenden Sie dagegen einen Hebel, sinkt die geforderte Sicherheitsleistung. Diese ist auch als Margin bekannt. Bei einem Hebel von 1:20 beträgt die Hinterlegungssumme lediglich fünf Prozent (1/20 = 0,05 = 5 Prozent). In diesem Fall investieren Sie lediglich fünf Euro und erhalten einen Gewinn, welcher dem Investment von 100 Euro entspricht. Je höher der Hebeleffekt, desto geringer die Marginanforderung. Allerdings wirkt sich der Hebel nicht nur auf etwaige Profite aus, sondern ebenfalls auf mögliche Verluste. Daher sollte die Funktion nur sehr vorsichtig verwendet werden.

Weitere Vor- und Nachteile

Einen zusätzlichen Vorteil beim CFD-Handel stellen die Handelszeiten dar. Diese ermöglichen Ihnen auch den außerbörslichen Handel. CFDs können Sie schließlich von Montagmorgen bis Freitagabend handeln. Auch das Spekulieren auf fallende Werte stellt ein gewichtiges Argument für Differenzkontrakte dar. Schließlich ergeben sich durchschnittlich betrachtet nun etwa doppelt so viele Chancen auf profitable Trades.

Zugleich sorgt der Hebel für höhere Gewinne als bei einem gewöhnlichen Aktienengagement. Wenn Sie ein CFD auf eine Aktie erwerben, erhalten Sie außerdem den Großteil der Dividende. Das funktioniert jedoch nur, wenn Sie Long investiert sind. Den wesentlichen Nachteil stellt das vergleichsweise hohe Risiko dar, welches schneller zu einem Totalverlust führt.

Fazit: Aktien online erwerben und veräußern kann sich lohnen

Das Aktien Kaufen und Verkaufen online wird bei Anlegern immer beliebter. Gründe dafür sind die vergleichsweise niedrigen Gebühren sowie das aktuelle Niedrigzinsumfeld. Bevor Sie loslegen können, benötigen Sie lediglich ein Online Depot. Allerdings lassen sich zwei verschiedene Fälle unterscheiden. Sie können eine Aktie sowohl direkt erwerben als auch mit einem CFD auf die weitere Kursentwicklung des Basiswertes setzen.

Im ersten Fall besitzen Sie wirklich einen Anteil an einem Unternehmen, was beim CFD-Handel nicht gegeben ist. Dafür entsteht hier die Option, auch auf fallende Kurse zu setzen. Unabhängig davon, ob Sie sich für das Depot bei einer Online-Bank, einem Broker oder einem CFD-Broker entscheiden, sollten Sie die Anbieter in den einzelnen Kategorien immer miteinander vergleichen. Die Handelsbedingungen können sich nämlich signifikant voneinander unterscheiden.

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