Was bedeutet außerbörslicher Handel? Definition - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 23.01.2020
Carsten Umland
Autor:
Carsten Umland
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

Der Handel an den Präsenzbörsen, auch als Parketthandel bezeichnet, wird zunehmend durch die Verlagerung des Börsenhandels ins Internet ersetzt.

Neben der Einrichtung elektronischer Handelsplätze wie der XETRA, die nach wie vor den Vorgaben für Börsen unterliegen, wird der außerbörsliche Handel dank der Verfügbarkeit schneller Datenübertragung und hochwertiger Handelssoftware auch für Privatanleger immer zugänglicher. Außerbörslicher Handel, auch Direkthandel, Freiverkehrshandel oder OTC-Handel genannt, unterliegt nicht der Regulierung der Finanzaufsichtsbehörden, kann aber durchaus Vorteile für Anleger haben.

Was ist außerbörslicher Handel?

Außerbörslicher Handel bzw. Direkthandel wird oft auch OTC-Handel genannt, nach dem englischen „Over The Counter“ oder „über dem Tresen“. Was ist außerbörslicher Handel und wie läuft er ab? Während beim Börsenhandel die Transaktionen immer über eine Börse ablaufen und damit auch der Absicherung durch Börsenaufsicht und Regulierung unterliegen, ist außerbörslicher Handel jede Kauf- und Verkaufsvereinbarung, die zwei Parteien direkt miteinander tätigen.

Eine staatliche Aufsicht gibt es – abgesehen von Ausnahmen – nicht, die gesetzlichen Vorgaben für den Wertpapierhandel bleiben jedoch bestehen. Prinzipiell können alle Finanzprodukte direkt und außerbörslich gehandelt werden. Den Zugang zum Direkthandel bekommen private Trader oder Investoren über einen Broker, der den Kontakt beispielsweise zu einem Wertpapieremittenten herstellt.

Dem Kauf- oder Verkaufsgesuch des Traders wird ein entsprechendes Angebot gegenübergestellt, bei Zustimmung beider Parteien findet die Transaktion statt. Außerbörslicher Direkthandel bringt oft günstigere Kurse mit sich, überdies gibt es Finanzprodukte, die nicht börsengehandelt werden und ausschließlich im OTC-Handel verfügbar sind.

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Außerbörslicher Handel: die Zeiten sind für private Anleger attraktiver

Ein großer Vorteil, den außerbörslicher Handel für viele Anleger und Trader mit sich bringt, sind die wesentlich längeren Geschäftszeiten. Während bei deutschen Börsen um 17.30 Uhr Schluss ist, ist außerbörslicher Handel bis 22.00 Uhr oder sogar 23.00 Uhr möglich. Besonders Berufstätige, die sich erst nach Feierabend dem Trading (Was ist Trading?) widmen – vor allem Einsteiger in den Wertpapierhandel (Was sind Wertpapiere?) – kommen auf diese Weise überhaupt erst zum Zug. Die Randzeiten, in denen außerbörslicher Handel getätigt wird, bergen allerdings auch Potenzial für Risiken.

Die Liquidität ist deutlich geringer, die Kurse richten sich also nach einer gedrosselten Nachfrage. Hinzugezogen werden Trends globaler Handelsplätze und Nachrichten. Die Umsätze sind eher gering, daher können Trader Kursentwicklungen nicht zuverlässig erkennen. Hintergrundinformationen zum gewünschten Finanzprodukt und den Märkten sind im außerbörslichen Handel noch wichtiger als beim Börsenhandel, damit während der Randzeiten lohnende Transaktionen zustande kommen.

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Außerbörslicher Handel auch am Wochenende

Nicht nur börsentäglich, sondern auch am Wochenende traden zu können – wenn viele Trader überhaupt erst Zeit und Muße haben, sich dem Wertpapierhandel zu widmen – ist definitiv ein Vorteil. Dass außerbörslicher Handel am Wochenende möglich ist, zumindest auf manchen Plattformen, ist natürlich ein großes Plus. Insbesondere, wenn Finanzprodukte gehandelt werden, die nicht börsennotiert sind, unterliegt die Preisbildung in geringerem Umfang der breiten Marktmeinung, wie sie etwa im Fall des Aktienhandels während der Geschäftszeiten der XETRA ausgedrückt wird.

Eine große Zahl von Assets lassen sich daher sowohl zu Randzeiten als auch am Wochenende handeln. Dies gilt beispielsweise für Derivate (Was sind Derivate?) wie Optionen (Was sind Optionen?), die keiner Standardisierung unterliegen, aber auch für Differenzkontrakte, die ebenfalls nicht für den Börsenhandel zugelassen sind. CFDs (Was sind CFDs?) werden direkt zwischen dem Trader und seinem Broker gehandelt – sofern der Broker dies ermöglicht, auch am Wochenende. Trader sollten allerdings berücksichtigen, dass besonders am Wochenende verstärkt automatisiert über sogenannte Expert Advisors gehandelt wird.

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Warum und wie wird außerbörslicher Direkthandel genutzt?

Warum ist außerbörslicher Handel überhaupt erforderlich? Es gibt drei Hauptmotive hinter dem OTC-Handel. So können Wertpapiere, die durchaus börsennotiert sind, beispielsweise Aktien (Was sind Aktien?), außerhalb der Börse in einer „privaten“ Vereinbarung gehandelt werden. Dies geschieht, wenn die beteiligten Parteien die Transaktion zunächst für sich behalten wollen.

Große Konzerne nutzen bei umfangreichen Transaktionen unter Umständen den Direkthandel – so lässt sich vermeiden, dass Anleger von einem Wertpapierverkauf erfahren und daraufhin in Scharen ebenfalls verkaufen. Getätigt werden derartige Geschäfte in diskreten Separées, die als Dark Pools bezeichnet werden. Die Schattenhandelsplätze, oft betrieben von Großbanken und ähnlichen Finanzanbietern, entziehen sich vollständig der Börsenaufsicht. Private Trader erhalten allerdings keinen Zugang zu derartigen Handelsplätzen.

Jenseits des Großkapitals ist außerbörslicher Handel nicht nur möglich, sondern notwendig, wenn Wertpapiere gehandelt werden, die nicht an der Börse zugelassen sind, wie CFDs, aber auch für Finanzderivate, für die keine standardisierten Spezifikationen existieren. In diese Kategorie fallen OTC-Optionen oder exotische Optionen.

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Zu den attraktiven Finanzprodukten, die außerbörslich gehandelt werden, gehören Differenzkontrakte. nextmarkets bietet Ihnen ein umfassendes Handelsangebot an CFDs auf ein breites Spektrum an Basiswerten und sorgt dafür, dass Sie den außerbörslichen Handel anhand hochwertiger Schulungsangebote erlernen. Videoschulungen, Coaching und das Musterdepot bereiten Sie auf den Einstieg in den Börsenhandel vor.

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Keine Transaktion ohne Zustimmung: wie außerbörslicher Handel abläuft

Trader, die ein Finanzprodukt im OTC-Handel kaufen oder verkaufen wollen, erhalten über ihren Broker die Möglichkeit dazu. Besonders bei Brokern, die als Market Maker agieren, ihren Nutzern also die Kurse stellen, ist außerbörslicher Handel sogar rund um die Uhr möglich. Der Online Broker bezieht die Kurse über seine Partner, die Emittenten, die ihn mit – mehr oder weniger aktuellen – Kursen versorgen.

Und so läuft außerbörslicher Handel dann ab: nachdem der Trader seine Anfrage zum Kurs eines Finanzprodukts an den Broker übermittelt hat, greift dieser auf die ihm vorliegenden Informationen zu und versorgt den Trader zunächst unverbindlich mit einem Angebot. Dieser muss sich nun entscheiden – und zwar innerhalb weniger Sekunden. Ist der Broker ein Market Maker, kann er nun seinerseits seine Zustimmung geben.

Andernfalls muss er die Zustimmung des Emittenten einholen, damit der Kauf oder Verkauf zustande kommen. Haben sich die Kurse innerhalb der geringen vergangenen Zeit geändert, kann der Emittent ablehnen, zu den vorgeschlagenen Konditionen zu handeln!

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Außerbörslicher Direkthandel: Quote Request und Limits

Bei der Preisanfrage im außerbörslichen Direkthandel spricht man vom sogenannten „Quote Request“, der über eine Ordermaske gestellt wird. Wird diese Anfrage in die Ordermaske eingegeben, kann der Makler bzw. der Emittent dem Trader einen Kauf- oder Verkaufspreis übermitteln. Die Ordermaske informiert den Trader auch über die Zeitspanne, die ihm für die Entscheidung zur Verfügung steht, die Anfrage für dieses, zunächst unverbindliche Angebot zu stellen.

Außerbörslicher Handel bietet Tradern überdies die Möglichkeit, beim Handel die Orders mit Limit zu platzieren. Die Orderdetails und Limits entsprechen denen, die auch im Börsenhandel gebräuchlich sind. Trader, die davon Gebrauch machen, können sich darauf verlassen, dass die Order automatisch ausgeführt wird, sobald die Bedingungen des Limit erfüllt sind und die gewünschte Stückzahl des Wertpapiers verfügbar ist. Auch Teilausführungen können auf diese Weise realisiert werden.

Außerbörsliche Handelsplätze: welche Möglichkeiten gibt es?

Wer den Eindruck hat, dass außerbörslicher Handel an keine Handelsplätze gebunden ist, sollte wissen, dass dieser Eindruck täuscht. Ebenso wie beim Börsenhandel stehen auch hier Handelsplätze zur Verfügung. Und nicht alle sind unreguliert, abgesehen von den „Dark Pools“, die explizit für Transaktionen genutzt werden, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen. Für private Anleger und Trader stehen außerbörsliche Handelsplätze wie die Berliner Tradegate Exchange Wertpapierbörse zur Verfügung.

Der elektronische OTC-Handelsplatz ist ein Kompromiss zwischen dem Direkthandel und der Börse. Streng genommen handelt es sich bei Tradegate nämlich um eine Börse, der Handelsplatz unterliegt der Regulierung durch die deutsche BaFin. Wie solche außerbörslichen Handelsplätze arbeiten?

Hier kommt eine Zusammenarbeit mit bestimmten Partnern zustande, darunter Banken, Broker, aber auch Versicherungsunternehmen, die als Emittenten tätig sind und mit denen der Trader auch direkt handeln könnte. Der Handelsplatz erhebt Gebühren von den Emittenten, jedoch nicht von den Tradern – damit wird der Beinahe-Direkthandel über Tradegate und Co. für Trader günstiger.

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Liquidität und Kursentwicklung beim OTC-Handel

Trader, die sich für einen OTC-Handelsplatz wie Tradegate entscheiden, genießen also die Sicherheit einer deutschen Regulierung, zugleich aber günstigere Konditionen als beim Börsenhandel und natürlich den Vorteil längerer Handelszeiten – in vielen Fällen von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Gleichzeitig sorgen die Partner des Handelsplatzes für die Liquidität, die eine attraktive Preisbildung ermöglicht – denn ebenso wie im Börsenhandel sind Angebot und Nachfrage die Faktoren, die die Kursentwicklung steuern.

Trader, die statt eines außerbörslichen Handelsplatzes über einen Broker mit Market Maker Modell handeln, treffen hier auf eine ähnliche Konstellation. Der Broker verfügt ebenfalls über ein Netzwerk von Partnern, mit denen er kooperiert. Allerdings kann ein Market Maker – der seinen Kunden selbst die Kurse stellt – die Entscheidung treffen, die Kurse geringfügig zu senken oder zu heben, um eine angestrebte Zahl von Transaktionen durchführen und von deren Spreads (Was sind Spreads?) profitieren zu können.

Außerbörslicher Handel: Kurse und Gebühren

Dass außerbörslicher Handel eben nicht an die Spezifikationen und Standards gebunden ist, die für den Börsenhandel gelten, kann für Trader durchaus Vorteile mit sich bringen. Neben der Tatsache, dass einige Wertpapiere ausdrücklich nur außerbörslich gehandelt werden können, hat der OTC-Handel den Vorzug, dass bestimmte Kosten gänzlich entfallen. Die handelsplatzabhängigen Gebühren, die die einzelnen Börsen erheben, entfallen gänzlich. Auch Maklergebühren gibt es nicht, und die kostspielige Teilausführungen von Ordern kann in der Regel ebenfalls vermieden werden.

Seriöse Handelsplätze und Broker, die als Market Maker auftreten, bemühen sich um eine große Transparenz bei der Darstellung der Kurse und Spreads, denn anders als klassische Börsen richten sich Angebote von Online-Brokern und OTC-Handelsplätzen an private Anleger und Trader. Und wer bereits erste Erfahrungen mit dem außerbörslichen Direkthandel sammeln konnte, weiß, dass hier zahlreiche Broker in Absprache mit den Emittenten ihren Kunden in schöner Regelmäßigkeit Free Trade Angebote unterbreiten, bei denen die Orderkosten nochmals reduziert sind.

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Außerbörslicher Handel: Nachteile und Risiken

Natürlich hat der Direkthandel nicht nur Vorteile. Abhängig von den gewählten Handelsplätzen oder der Wahl des Brokers kann die Transparenz zu wünschen übrig lassen und sich die fehlende Regulierung zum Nachteil des Anlegers auswirken. Trader, die über einen Market Maker handeln, sollten wissen, dass in dieser Situation die Gefahr eines Interessenkonflikts besteht.

Der Broker muss natürlich Kurse anbieten, die günstig genug sind, um überhaupt bei Tradern auf Interesse zu stoßen – verdienen will er aber ebenfalls. Dementsprechend können die Spreads über dem marktüblichen Niveau liegen. In wie weit ein Trader hier die Vorteile beim Angebot des Brokers gegenüber möglicherweise höheren Kursen in Kauf nimmt, hängt vom Einzelfall ab.

Darüber hinaus hat außerbörslicher Handel auch Nachteile wie eine geringe Liquidität außerhalb der regulären Börsenhandelszeiten und eine höhere Wahrscheinlichkeit von Kurssprüngen oder -lücken und dem Aussetzen des Handels. Diese Phänomene erschweren bei volatilen Finanzprodukten die Prognose der Kursentwicklung deutlich.

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OTC Handel – vor allem für Day Trader sinnvoll

Außerbörslicher Handel ist nicht für alle Anleger oder Trader gleich sinnvoll. Besonders wer sehr aktiv handelt, beispielsweise beim Daytrading, kann seine Transaktionen im Direkthandel sehr schnell und vor allem sehr viel kostengünstiger vornehmen. Hinzu kommt, dass außerbörslicher Handel den Zugriff auf Finanzinstrumente ermöglicht, die an der Börse nicht gehandelt werden können, weil sie den gesetzlich vorgegebenen Standards nicht entsprechen.

Damit außerbörslicher Handel nicht zum Fiasko gerät, müssen Neulinge ebenso wie erfahrene Trader immer wieder prüfen, ob außerbörsliche Kurse, die angeboten werden, im Vergleich zum Markt wirklich günstig sind. Trader müssen sich also intensiv mit den Bedingungen und Entwicklungen der Märkte beschäftigen und darüber hinaus die gehandelten Finanzinstrumente gut kennen.

Wer in den Direkthandel einsteigen will, sollte deshalb von Schulungsangeboten und Übungsmöglichkeiten Gebrauch machen, wie sie seriöse Broker anbieten. Die Beschäftigung mit der Funktion von Börsen und außerbörslichen Handelsplätzen, den Eigenheiten der Anlageklassen, der Handhabung von Handelssoftware und Ordermaske, aber auch gutes Risikomanagement wollen erlernt sein.

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Außerbörslicher Direkthandel mit dem geeigneten Broker

Einsteiger, die die Vorteile des OTC-Handels vor Augen haben und sich auf die Suche nach einem geeigneten Online Broker begeben, sehen sich einer wachsenden Zahl von Anbietern gegenüber, deren Vorzüge – und Nachteile – für Neulinge im Wertpapierhandel schwer zu durchschauen sind. Bestimmte Kriterien helfen bei der Beurteilung des Brokers, denn sie erlauben Rückschlüsse auf die Qualität. An erster Stelle steht natürlich eine seriöse Regulierung, am besten durch eine europäische Finanzaufsicht wie die deutsche BaFin.

Regelmäßige Kontrollen und der gesetzlich vorgeschriebene Einlagenschutz tragen viel zur Sicherheit der Kundengelder bei. Auch die Kosten und Gebühren sind von besonderem Interesse. Außerbörslicher Handelüber einen Market Maker kann mit hohen Kursen einhergehen, Nutzer sollten prüfen, ob hier Anzeichen für einen Interessenkonflikt vorliegen. Das Handelsangebot sollte möglichst breit aufgestellt sein, damit sich der Trader nicht auf eine oder zwei Anlageklassen beschränken muss. Und zu guter Letzt sei hervorgehoben, wie wichtig ein wirklich qualitätvolles Bildungsangebot und ein kompetenter Kundensupport in diesem Fall sind.

OTC Handel in Deutschland

Deutsche Trader, die nicht nur über einen Broker außerbörslich handeln wollen, zugleich aber die Risiken unregulierter Handelsplätze scheuen, können sich freuen, da der OTC Handel in Deutschland über verschiedene organisierte Wertpapiermärkte möglich ist. Diese Wertpapiermärkte sind elektronische „Kontaktbörsen“ für Käufer und Verkäufer und erlauben den außerbörslichen Handel unter vergleichsweise gut beaufsichtigten Bedingungen. Derzeit können Trader in Deutschland Direkthandel betreiben über

  • Die Lang & Schwarz AG. Hier ist börslicher und außerbörslicher Handel sowohl von Wertpapiere als auch gehebelten Finanzprodukten möglich.
  • Die Tradegate Exchange. Hier handelt es sich tatsächlich um eine regulierte Börse mit den entsprechenden Kontrollen. Orderablauf und Konditionen sind die des außerbörslichen Direkthandels.
  • Das Trading Information Quote System T.I.Q.S. für den außerbörslichen Handel. Das System ermöglicht Kunden den direkten Handel von Wertpapieren mit den jeweiligen Emittenten über die depotführende Bank.
  • Das Citibank Automated Trading System oder CATS-OS, eine Handelplattform der Stuttgarter Börse für den OTC-Handel, über die frei von Mindestgrößen für Orders gehandelt werden kann.
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Direkthandel informiert starten

Der Kauf von Wertpapieren direkt vom Emittenten ist nicht in allen Fällen riskant. Aufgrund der niedrigeren Kosten lohnt sich außerbörslicher Handel also in vielen Fällen, besonders wenn sich der Trader leicht über das gehandelte Finanzprodukt informieren kann und die erforderliche Transparenz gegeben ist. Allerdings ist außerbörslicher Handel nicht bei jedem Broker oder Depotbank möglich. Mitunter können Käufe und Verkäufe an außerbörslichen Handelsplätzen getätigt werden, jedoch nicht direkt mit einem Emittenten.

Die Vertiefung der eigenen Kenntnisse und die Entwicklung einer Trading Strategie für den Direkthandel ist für Trader also eine wesentliche Voraussetzung, um später entscheiden zu können, wie und über welche Kanäle der OTC-Handel ablaufen soll. Es geht ja nicht nur um das Zustandekommen einer Transaktion, sondern um die damit verbundenen Konditionen und die Risiken. nextmarkets erleichtert Tradern den Einstieg in den Wertpapierhandel durch das innovative Konzept des Curative Coaching und die Begleitung durch die nextmarkets Finanzexperten.

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Fazit: Direkthandel nutzen – mit der gebotenen Umsicht

Außerbörslicher Handel sollte nicht von vornherein mit unregulierten, „wilden“ Auswüchsen assoziiert werden. Schon der Kauf eines Zertifikats direkt vom Emittenten oder der Aktien Direkthandel ist eine Form des OTC-Handels und über die depotführende Bank auch für weniger erfahrene Anleger unkompliziert möglich. Ebenfalls vergleichsweise sicher sind neue elektronische Börsen wie Tradegate Exchange, an denen zu günstigen Konditionen bei gleichzeitig seriöser Regulierung gehandelt werden kann.

Dennoch sollten besonders Einsteiger zunächst umfassende Schulungs- und Coaching-Angebote nutzen, wie sie bei nextmarkets zur Verfügung stehen. So kann ein tieferes Verständnis für die Mechanismen der Märkte und damit auch für die Chancen und Risiken im OTC-Handel erworben werden, bevor sich ein Trader ins tiefere Fahrwasser begibt.

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