Was sind Billige Aktien? Erläuterung - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 23.01.2020
Christian Kühn
Autor:
Christian Kühn
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 20 Jahre

Lohnt sich eine Investition in billige Aktien? Auf den ersten Blick erscheint es doch mehr als verlockend, in eine Aktie zu investieren, die weniger als einen Euro kostet. Immerhin ist der zu erwartende Verlust überschaubar und es besteht immerhin die Chance, dass der Wert in Zukunft wieder steigt.

Doch stimmen diese Aussagen tatsächlich mit den Fakten überein? Welche Chancen und Risiken bieten sogenannte Pennystocks, also besonders günstige Aktien. Diese Fragen beantworten wir nachfolgend.

Pennystocks: billige Aktien unter 1 Euro

Billig ist gefragt. Kaum ein Verbraucher bezahlt gerne mehr als nötig für seinen Stromtarif oder die Autoversicherung. Und dies sind nur zwei Beispiele von vielen. Die Eigenschaft „billig“ kann darüber hinaus auch auf Aktien zutreffen. Immerhin ist doch der Traum eines jeden Anlegers, billig einzukaufen und teuer zu verkaufen.

Als besonders billige Aktien gelten sogenannte Pennystocks. Auch die Bezeichnung Penny Stocks ist geläufig. Die Bezeichnung stammt aus dem englischen und setzt sich aus den beiden Begriffen Penny (für „Pfennig“) und Stocks (für „Aktien“) zusammen. Wörtlich übersetzt handelt es sich also um Aktien, die für ein paar Pfennig handelbar sind.

In Deutschland verstehen Anleger unter Pennystocks sämtliche Aktien, die unter einen Kurswert von einem Euro gefallen sind. Warum es zu einem Kursverfall kommt, ist für die Bewertung als Pennystock-Aktie hingegen irrelevant.

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Nicht eindeutig definiert: billige Aktien nur unter 1 Euro?

Wenn Sie gerade das Trading lernen, werden Sie feststellen, dass zahlreiche Abläufe an der Börse strengen Richtlinien unterliegen. So soll gewährleistet werden, dass der Handel für jeden Anleger unter gleichen Bedingungen stattfindet – unabhängig von seinem Standort. Der Begriff „Pennystocks“ hingegen ist nicht klar definiert. Hier existieren beispielsweise unterschiedliche Definitionen für den Euroraum und die USA.

Im deutschen Sprachgebrauch der Börse sind Pennystocks billige Aktien, deren Wert aus unterschiedlichen Gründen unter die Marke von einem Euro gefallen ist. Diese Definition wird nicht nur in Deutschland als gültig anerkannt, sondern darüber hinaus im gesamten Euroraum. In Übersee wird für Pennystocks jedoch eine abweichende Definition herangezogen.

In den USA werden Aktien als Pennystock angesehen, sobald deren Wert unter 5 Dollar fällt. Falls Sie sich zusätzlichen in anderen Quellen über das Thema informieren, sollten Sie also darauf achten, auf welchen Markt der Autor Bezug nimmt. Im Nachfolgenden sind stets billige Aktien unter 1 Euro gemeint, wenn von Pennystocks die Rede ist.

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Gibt es im DAX billige Aktien unter 1 Euro?

Die im Deutschen Aktien Index (kurz: DAX) enthaltenen Werte gehören unzweifelhaft zu den Aktien, die mit hoher Wahrscheinlichkeit jeder deutsche Anleger kennt. Immerhin sind im Index die dreißig größten deutschen Unternehmen zu finden, darunter Adidas, Volkswagen, Bayer oder die Deutsche Telekom.

Auffällig dabei ist, dass sich die Kurse der meisten Unternehmen im zweistelligen Bereich bewegen. Für einige Aktien müssen Sie als Anleger sogar weit über 100 Euro bezahlen. Nur einige wenige Kurse notieren aber im einstelligen Bereich. Hierbei handelt es sich zwar um eine Momentaufnahme, die von Tag zu Tag anders aussehen kann – dennoch offenbart sie eines.

Im DAX sind keine billigen Aktien unter 1 Euro zu finden. Wo sind diese also handelbar? Dieser Frage gehen wir nachfolgend auf den Grund.

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Pennystocks waren am Neuen Markt verbreitet

Ein Blick um einige Jahre in die Vergangenheit bringt uns in eine Zeit, zu der Pennystocks tatsächlich auch im geregelten Markt weitverbreitet waren. Ein Beispiel ist der Neue Markt. Hierbei handelte es sich um ein Segment der Deutschen Börse, das sich an der amerikanischen Technologiebörse NASDAQ orientierte und die einheimischen Unternehmen aus Zukunftsbranchen abdeckte.

Bis Anfang des Jahres 2000 konnte der Neue Markt ein rasantes Wachstum verzeichnen, was unter anderem aber auf überzogen hohe Gewinnerwartungen zahlreicher Marktteilnehmer zurückzuführen war, die die viel zu hoch bewerteten Unternehmen niemals erfüllen konnten. Dies führte letztlich zum Platzen dieser als Dotcom-Blase bekannt gewordenen Spekulationsblase.

An seinem Höhepunkt listete der Neue Markt rund 340 Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikation, Biotechnik und Multimedia. Etwa vierzig der am Neuen Markt gehandelten Aktien wiesen einen Wert von knapp über einem Euro oder darunter auf. Damit waren mehr als 10 Prozent der „Neuer Markt“-Aktien zu den Pennystocks zu zählen.

Fakten-Check

Sie wollen in den Forex Handel einsteigen und erfolgreich mit CFD handeln? nextmarkets bietet auch im Bereich Aktien eine große Auswahl an europäischen und amerikanischen Unternehmen aus verschiedenen Preisklassen. Durch die Investition in das Marktsegment Aktien entstehen jedoch nicht die für den Aktienhandel üblichen Rechte und Pflichten. Der Handel findet bei nextmarkets in Form von CFDs statt, wodurch keine direkte Investition in den Basiswert stattfindet.

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Darum sind im DAX keine billigen Aktien unter 1 Euro

Als die Dotcom-Blase in den Jahren 2000 und 2001 platzt, versuchte die Deutsche Börse zunächst, zahlreiche Pennystocks mittels Delisting aus dem Neuen Markt zu entfernen. Das Delisting bezeichnet einen Börsenabgang oder Börsenrückzug. So sollte das Börsensegment vor der immer größer werdenden Anzahl insolventer Unternehmen geschützt werden. Langfristig war dieses Vorgehen jedoch nicht vor Erfolg gekrönt.

Mit Schließung des Neuen Marktes wurde auch der Nemax 50 Index eingestellt, der dessen 50 größte Werte enthielt. Nachfolger des Nemax 50 ist der TecDAX, in dem heute weitestgehend keine Pennystocks mehr zu finden sind. Dies gilt auch für alle anderen Mitglieder der DAX Indexfamilie, die aus folgenden Indizes besteht:

  • TecDAX
  • SDAX
  • MDAX
  • DAX

Als Grund hierfür sind verschärfte Delisting-Regeln nennen, die in der Zwischenzeit von der Deutschen Börse auf dem regulierten Markt eingeführt wurden. Auf den unregulierten Freiverkehr haben diese Regeln hingegen keinen Einfluss.

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Billige Aktien: Für unter 1 Euro auf dem Open Market

Aktien online kaufen & handeln ist nicht nur auf einem regulierten Markt wie der Deutschen Börse möglich. Eine weitere Anlaufstelle für Anleger stellt der Open Market, also der unregulierte Freiverkehr dar. Dieser weist im Vergleich zum regulierten Handel einige Unterschiede auf.

So sind die Kosten für ein Listing am Open Market deutlich geringer als an der Deutschen Börse. Dies dürfte sicher einer der Hauptgründe sein, warum im Freiverkehr deutlich mehr billige Aktien zu finden sind. In einem DAX Index gelistete Unternehmen sind dazu verpflichtet, ihre Unternehmenszahlen regelmäßig zu veröffentlichen und ein Emissionsprospekt zu veröffentlichen. Dies trifft auf den Open Market ebenfalls nicht zu.

Anleger sollten sich vorher also eingehend über das Wertpapier informieren, an dem sie Interesse haben. Denn auch auf den im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) verankerten Anlegerschutz können sich auf den Open Market agierende Trader nur selten berufen.

Eigenschaften billiger Aktien unter 1 Euro

Bei Pennystocks handelt es sich wie bei allen Aktien um Wertpapiere, die einen Unternehmensanteil verbriefen. Dadurch entstehen für den Besitzer spezielle Rechte und Pflichten, die sich unter anderem im Recht auf eine Dividende oder einen Stimmanteil an der Jahreshauptversammlung ausdrücken. Unerheblich ist dabei, ob die Aktien für 50 Cent oder 50 Euro erworben wurde.

Billige Aktien weisen also die gleichen Rechte und Pflichten wie teure Aktien auf. Dennoch stimmen diese nicht in allen Eigenschaften überein. Wie funktionieren Aktien dieser Art? Eine Besonderheit entsteht durch den niedrigen Wert von Pennystocks. Bereits Kursänderungen um nur wenige Cent wirken sich dadurch prozentual deutlich stärker aus als bei teuren Aktien.

Außerdem ist bei Penny Stocks meist eine deutlich höhere Volatilität zu beobachten. Die Kurse unterliegen dadurch erheblichen Schwankungen,  die nicht selten im Bereich zweistelliger Prozentsätzen liegen. Durch diese hohe Volatilität können Anleger Pennystocks als Spekulationswerte nutzen.

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Wer handelt mit Pennystocks?

Nachdem wir die Frage beantwortet haben, wo – und wo nicht – billige Aktien gehandelt werden können, beschäftigen wir uns nun damit, für wen Pennystocks überhaupt interessant sind. Denn diese Wertpapiere weisen grundsätzlich zwar die gleichen Gewinnchancen und Verlustrisiken wie andere Aktien auf – dennoch ist deren Handel nicht für jeden Anleger empfehlenswert.

Falls Sie gerade erst den Aktienhandel lernen, empfehlen wir Ihnen, nicht gleich zu Beginn auf Pennystocks zu setzen. Aufgrund der zuvor beschriebenen Eigenschaften scheinen diese zwar ohne Frage sehr attraktiv zu sein. Immerhin verspricht ein Kursanstieg um nur wenige Cent bereits einen im Verhältnis zum Kaufpreis hohen Gewinn. Dennoch kann die tatsächlich Entwicklung nie vorhergesehen werden, es kann gleichsam also auch zu einem Kursverlust kommen.

Penny Stocks werden daher hauptsächlich von erfahrenen Spekulanten gehandelt, die von der zuvor beschrieben Volatilität profitieren möchten. Durch einen entsprechend hohen Kapitaleinsatz können sie auch von kleinen Kursanstiegen erheblich profitieren. Kleinanlegern steht dieses Geld hingegen meist nicht zur Verfügung.

Die Gefahr durch billige Aktien unter 1 Euro

Obwohl es viele Anleger besser wissen sollten, lassen sie sich doch allzu oft zum Kauf billiger Aktien unter 1 Euro verleiten. Gerade Kleinanleger, die kein allzu großes Fachwissen über den Handel mit Aktien besitzen, sind hierfür anfällig. Sie lassen sich schnell blenden, wenn ein Pennystock eine auffallend positive Kursentwicklung aufweist.

In der Hoffnung, von diesem Aufschwung profitieren zu können, investieren sie ebenfalls in den entsprechenden Wert. Da der Kaufpreis für ein Wertpapier verhältnismäßig niedrig ist, kommt es dabei oftmals sogar zu einem Kauf einer großen Anzahl von Aktien. Das Problem dabei ist jedoch, dass ein solcher Aufschwung oftmals nicht auf einer tatsächlichen Wertsteigerung des Unternehmens beruht.

Vielmehr ist der Kursanstieg auf eine große Investition von Spekulanten zurückzuführen. Diese sorgt für eine erhöhte Nachfrage, die wiederum den Preis steigen lässt. Trennen sich diese erfahrenen Anleger nach kurzer Zeit wieder von ihren Aktien, können sie zwar einen Gewinn verzeichnen – doch die Preise sinken aufgrund des Überangebots. Auf diese Entwicklung können Kleinanleger meist nur mit Verzögerung reagieren und erleiden dadurch eventuell sogar einen Verlust.

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Die Chancen von billigen Aktien unter 1 Euro

Trotz aller Vorsicht, die beim Handel mit Pennystocks geboten ist, stellen Pennystocks grundsätzlich natürlich nicht nur eine Gefahr für Anleger dar. Gleichzeitig besteht jederzeit die Möglichkeit, durch billige Aktien einen Gewinn zu erzielen. Ein Kurszuwachs muss schließlich nicht immer durch hohe Investitionen erfahrener Spekulanten herbeigeführt worden sein.

Wenn der Unternehmenswert plötzlich stark abfällt, ist hierfür in vielen Fällen schlechtes Management verantwortlich. Dieses Ereignis ist jedoch beispielsweise durch einen Wechsel an der Unternehmensspitze umkehrbar. Eine neue Strategie oder die Entwicklung eines innovativen Produktes können helfen, den Kurs langfristig wieder steigen zu lassen. Entsprechende Beispiele hat die Börse in der Vergangenheit bereits produziert.

Was sind Aktien? Bei der Beantwortung dieser Frage sollten Sie keinesfalls nur auf den Preis des Wertpapiers achten. Über eine ausführliche Analyse der Aktie sollten Sie vielmehr herausfinden, welche Gewinnchancen diese in der Zukunft bereithalten könnte.

Schon gewusst?

Der mobile Handel nimmt bei Anlegern einen immer höheren Stellenwert ein. Auch nextmarkets ermöglicht es Tradern, von unterwegs auf ihr Handelskonto und alle verfügbaren Märkte zuzugreifen. Zu diesem Zweck ist die Handelsplattform nicht nur für das Web und die Nutzung am PC oder Laptop optimiert. Über eine eigene Online Broker App für iOS und Android werden ebenfalls alle Funktionen zur Verfügung gestellt.

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Beispiele für Aktien unter 1 Euro

Es ist durchaus schwierig, in einem Ratgeber aktuelle Preise von Aktien als Beispiel anzuführen. Die Kurse können sich innerhalb weniger Tage und Wochen rapide verändern, so dass die getroffenen Aussagen nur für einen extrem kurzen Zeitraum gültig sind. Um an dieser Stelle dennoch Beispiele für billige Aktien unter 1 Euro nennen zu können, stammen unsere Daten ohne Ausnahme vom 31. Dezember 2018. Beispiele für deutsche Aktien unter einem Euro:

  • Sleepz AG – 0,88 Euro
  • Odeon Film AG – 0,84 Euro
  • curasan AG – 0,83 Euro
  • de SE – 0,80 Euro
  • Gigaset AG – 0,60 Euro
  • mic AG – 0,49 Euro

Beachten Sie bitte, dass die Auflistung nur beispielhaft für Aktien steht, die Sie beispielsweise mittels einer Aktien App für unter einen Euro erwerben können. Aus dieser Liste lässt sich keinerlei Kauf- oder Verkaufsempfehlung ableiten. Vor einem Handel mit diesen Wertpapieren sollten Sie sich selbst ausführlich informieren (s. unseren Ratgeber Wertpapiere kaufen).

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So finden Sie billige Aktien unter 1 Euro

Wenn Sie sich mit der Frage „Was ist Trading?“ beschäftigen, informieren Sie sich automatisch über verschiedene Formen der Geldanlage. Auch wenn eine Investition in Pennystocks aus den dargelegten Gründen für Anfänger nicht empfehlenswert ist, handelt es sich hierbei durchaus um ein interessantes Thema, mit dem sich jeder Anleger auseinandersetzen sollte. Sei es auch nur um festzulegen, dass die Investition in billige Aktien keine für Sie geeignete Investmentform ist.

Um einen vollständigen Überblick über das Thema bieten zu können, zeigen wir Ihnen an dieser Stelle, wo Sie Pennystocks finden. Hierzu benötigen Sie keine aufwändigen Hilfsmittel, sondern können zu diesem Zweck ihre Aktien Software einsetzen. Jedes moderne Programm ist mit einer Suchfunktion und zahlreichen Filteroptionen ausgestattet.

Wenn diese entsprechend eingestellt werden, können Sie sich mit wenig Aufwand Aktien in verschiedenen Preiskategorien anzeigen lassen. Viele Programme bieten darüber hinaus eine Auflistung der Tops und Flops – also jener Wertpapiere, die sich jüngst besonders gut oder schlecht entwickelt haben.

Ohne Risiko: billige Aktien unter 1 Euro auf dem Demokonto

Wie Sie Ihr Geld anlegen, bleibt zuletzt allein Ihnen überlassen. Egal für welche Handelsform Sie sich entscheiden, bevor Sie echtes Geld investieren sollte der Handel zuvor auf einem Demokonto erprobt werden. Der Handel auf einem Aktien Demokonto ist mit zahlreichen Vorteilen verbunden, die wir nachfolgend erläutern.

Demokonten gehören mittlerweile zum Standardangebot der meisten Broker. Dennoch können sich die einzelnen Angebote in einigen Punkten unterscheiden. Hierzu gehören:

  • Laufzeit der Testphase
  • Höhe des virtuellen Kapitals
  • Pflicht zur Registrierung eines Live-Kontos
  • Auswahl der Basiswerte
  • Funktionsumfang

Als besonders kundenfreundlich erweisen sich Broker, die die Erstellung eines Demokontos ohne gleichzeitige Eröffnung eines Live-Handelskontos ermöglichen. So können Sie sich vor der Registrierung ein Bild über den Anbieter machen. Auf dem Trading Demokonto können Anleger anschließend nicht nur billige Aktien, sondern meist alle Basiswerte handeln, die ein Broker zur Verfügung stellt. Diese Gelegenheit sollten Sie also keinesfalls ungenutzt lassen.

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Handel nur nach festgelegter Strategie

Das Demokonto bietet außerdem einen erheblichen Vorteil, der über das Kennenlernen des Angebots herausgeht. Denn durch den Handel mit virtuellem Kapital haben weder Gewinne noch Verluste Auswirkungen auf das Vermögen des Anlegers. Dadurch können gefahrlos neue Strategien auf dem Demokonto getestet werden. Falls sich diese als nicht erfolgreich erweisen, können sie jederzeit angepasst werden. Erfolgreiche Strategien können hingegen auf den Live-Handel übertragen werden.

Grundsätzlich gilt, dass Sie nie ohne Online Broker Strategien handeln sollten – weder Aktien noch irgendein anderes Finanzinstrument. Sie haben dabei die Wahl, ob Sie eine eigene Strategie entwickeln, die sie auf dem Demokonto ausprobieren und mittels historischer Daten backtesten können.

Alternativ können Sie auf bewährte Strategien erfahrener Trader zurückgreifen. Diese Möglichkeit ist beispielsweise über Social Trading (Was ist Social Trading?) geboten. Für den billige Aktien Handel mag die Auswahl erfolgreicher Strategien zwar nicht allzu groß sein, für zahlreiche andere Instrumente sollten Sie jedoch eine große Auswahl bewährter Trading Strategien finden.

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Fazit: Anfänger sollten Pennystocks meiden

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Pennystocks – also besonders billige Aktien – nicht für jeden Trader geeignet sind. Gerade Anfänger sollten sich grundsätzlich zwar mit dem Thema beschäftigen, um alle Aspekte des Tradings kennenzulernen, jedoch nicht in Pennystocks investieren.

Unternehmen, deren Aktien einen Kurs von einem Euro oder weniger aufweisen, müssen grundsätzlich zwar nicht schlecht sein – eine Garantie für einen Kursanstieg gibt es jedoch auch nicht. Diese Aktien suggerieren nur auf den ersten Blick, dass die Gewinnchancen aufgrund des niedrigen Preises höher als die Verlustrisiken sind.

In der Realität weisen sie eine erhebliche Volatilität auf, zudem wirken sich bereits Veränderungen im Bereich nur weniger Cent prozentual deutlich stärker aus. Hinzu kommt die mangelnde Transparenz aufgrund des Handels auf dem Open Market. Billige Aktien sollten Sie daher erfahrenen Spekulanten überlassen und sich stattdessen auf Werte auf dem regulierten Markt konzentrieren.

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