Blockchain Gebühren, die anfallen können - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 23.01.2020
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Autor:
André Stagge
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

Blockchain Gebühren, auch Miners-Gebühr genannt, ist eine Bitcoin-Transaktionsgebühr, die den Benutzern bei der Durchführung von Bitcoin-Transaktionen in Rechnung gestellt wird. Die Gebühr wird erhoben, um Miner für die Verarbeitung der Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk zu belohnen.

Wer in Bitcoin investieren und beispielsweise die Coins kauft oder verkauft, muss die Blockchain Gebühren entrichten. Ganz ohne Blockchain Gebühren klappt der Handel bei nextmarkets. Trader finden mit CFDs auf die wichtigsten Internetwährungen zahlreiche Investitionsmöglichkeiten zu Top Konditionen.

Blockchain Gebühren

Blockchain Transaktionskosten werden auch als Blockchain Gebühren bezeichnet.Im Rahmen von Hochgeschwindigkeits-Bitcoin-Übertragungen und -Tausch erfordert jede Transaktion eine Blockchain-Gebühr. Die Gebühr ist in der Regel niedrig, aber manchmal sind höhere Gebühren erforderlich, um den Transfer oder Umtausch abzuschließen.

Die Höhe der Blockchain Gebühren hängt von mehreren Faktoren ab,darunter Netzwerküberlastung, Transaktionsbestätigungszeiten (von Liquiditätsanbietern beeinflusst) sowie Transaktionsgröße. In der Praxis zeigt sich, dass die User möglicherweise höhere Blockchain Gebühren für ihr Crypto Trading zahlen müssen, wenn das Bitcoin-Netzwerk beispielsweise gerade gut ausgelastet ist.

Erfahrungsgemäß steigt die Gebühr bei plötzlichen Bitcoin-Radschwankungen oder großen Transaktionsaufkommen. Möchten beispielsweise gerade viele User Blockchain kaufen bzw. in die Internetwährung investieren, kommt es zu einer höheren Netzwerkauslastung und damit zu steigenden Kosten.

Je umfangreicher Transaktionsgröße, desto höher sind die Blockchain Gebühren. Da die Blockchain Gebühren vom Netzwerk ausgehen, werden sie nicht von einer Krypto-Börse oder einem Krypto-Marktplatz beeinflusst.

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Blockchain Wallet Gebühren

Blockchain Wallet Gebühren sind die Kosten für die Nutzung von einem Wallet. Wer beispielsweise ein kostenloses Wallet für die Speicherung seiner Coins nutzen möchte, kann dafür auf ein Paper Wallet oder Online Wallet zurückgreifen. Allerdings ist beim Kryptowährung kaufen Sicherheit oberstes Gebot. Das bedeutet, dass auch die Coins ohne Zugriff durch Dritte bestmöglich gespeichert werden sollten.

Genau hier gibt es einen Unterschied zwischen Online und Offline Wallet. Ein Online Wallet ist deutlich weniger sicher, denn es besteht der Zugriff zum Internet. Allerdings bietet solch ein Wallet mehr Flexibilität, beispielsweise beim täglichen Einsatz und beim Zahlen mit Bitcoin.

Wer jedoch größere Mengen Altcoins kaufen möchte, sollte auf eine sicherere Speichermöglichkeit zurückgreifen und beispielsweise ein Hardware Wallet oder ein Paper Wallet nutzen. Für die Anschaffung von einem Hardware Wallet können Zusatzkosten anfallen. Ohne sich um Wallets oder ihre Gebühren Gedanken machen zu müssen, können die Anleger bei nextmarkets ebenfalls in Internetwährungen investieren.

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Kosten bei allen Kryptowährungen?

Wer auf das Kryptowährungen Ranking blickt, stellt schnell fest, dass es neben Bitcoin noch zahlreiche andere Internetwährungen gibt. Wer in Litecoin, Ripple, Dash oder andere Kryptowährungen investieren möchte, muss ebenfalls beim direkten Kauf mit Transaktionskosten rechnen. Allerdings sind sie gemessen an Bitcoin deutlich günstiger, da die Netzwerke effizienter und somit kostengünstiger arbeiten.

Deshalb hat Bitcoin auch in den letzten Monaten deutlich an Zuspruch verloren, was wiederum den Preis sowie die Nachfrage nach Bitcoin-Alternativen beflügelte. Die Blockchain Vorteile werden aber nicht nur beim direkten Investment in Internetwährungen sichtbar, sondern mittlerweile auch in zahlreichen anderen Bereichen genutzt.

Unternehmen setzen die Blockchain beispielsweise für eine effizientere Auftragsbearbeitung oder zur Verfolgung von Liefer- oder Produktionsketten ein. Diese Blockchain-Anwendung kommt allerdings ohne Gebühren aus. Stattdessen implementieren Unternehmen die Blockchain-Technologie schrittweise oder sogar vollständig in ihre Abläufe.

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Blockchain Transaktionsgebühr

Warum gibt es eigentlich Blockchain Gebühren und wofür werden sie erhoben? Wer beispielsweise bei einem Crypto Broker die Kryptowährung handeln möchte, muss keine Blockchain Gebühren zahlen. Der Grund ist einfach, denn es erfolgt kein direkter Kauf und damit keine Abwicklung über das Krypto-Netzwerk.

Wer allerdings direkt in Blockchain investieren bzw. eine Internetwährung investieren möchte, muss mit Transaktionskosten rechnen. Da die Transaktionen auf der Blockchain, dem offiziell öffentlichen Hauptbuch aller Bitcoin-Transaktionen verarbeitet werden, wird dafür die Unterstützung der Miner benötigt.

Miner geben riesige Mengen an Rechenleistung sowie Energie aus, um dies für eine finanzielle Belohnung zu tun: Mit jedem Block (eine Sammlung von Transaktionen, die nicht größer als 1 MB ist), der der Blockkette hinzugefügt wird, kommt eine Prämie, die als Blockbelohnung bezeichnet wird (derzeit 12,5 BTC), sowie alle Gebühren, die mit den Transaktionen gesendet werden, die im Block enthalten waren.

Fakten-Check

Wer mit einem Währungsanlagekonto bei nextmarkets investiert, benötigt dafür kein Wallet und muss auch keine Blockchain Gebühren zahlen. Stattdessen sind die Anleger flexibel bei ihren Investitionen. Möglich machen es die CFDs auf die wichtigsten Internetwährungen.

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Blockchain Transaktionskosten

Die Blockchain Gebühren bieten faktisch den finanziellen Anreiz für die Miner, die Validierung von Transaktionen, die eine höhere Gebühr beinhalten, zu priorisieren oder überhaupt durchzuführen. Für jemanden, der Geld senden und eine schnelle Bestätigung erhalten möchte, kann die zu berücksichtigende Gebühr stark variieren, abhängig von einer Reihe von Faktoren.

Die Bitcoin Gebühren hängen zwar nicht von dem Betrag ab, den User senden, aber sie hängt von den Netzwerkbedingungen zu diesem Zeitpunkt und der Datengröße der Transaktion ab. Zu den wesentlichen Faktoren, welche die Blockchain Gebühren beeinflussen, zählen die Netzwerkbedingungen.

Da ein Block auf der Bitcoin-Blockkette lediglich bis zu 1 MB an Informationen enthalten kann, gibt es eine begrenzte Anzahl von Transaktionen, die in einem bestimmten Block enthalten sein können. In Zeiten der Überlastung, wenn eine große Anzahl von Nutzern Geld sendet, kann es mehr Transaktionen geben, die auf eine Bestätigung warten, als Platz in einem Block vorhanden ist.

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Bitcoin und die Krypto-Zukunft

Wie sieht die Zukunft von Bitcoin und Co. aus? Experten sind sich sicher, dass die Blockchain-Technologie sich in den nächsten Jahren enorm weiterentwickeln und in zahlreichen Bereichen Anwendung finden wird. Auch bei den Internetwährungen wird es Veränderungen geben.

Als Bitcoin ins Leben gerufen wurde, war dies zunächst die einzige Internetwährung, aber schon bald folgten weitere Kryptowährungen, die mittlerweile zu den Top 10 der Internetwährungen gehören. Auch künftig wird es durch Abspaltungen oder gänzlich neue Coins eine Erweiterung der Krypto-Liste geben; genauso werden auch einige Währungen wieder verschwinden.

Viele Unternehmen setzen sogar eigene Coins auf, um diese beispielsweise als Belohnungssystem für ihre Kunden zu nutzen. Ob Bitcoin wirklich einmal als vollständig dezentrales Zahlungsmittel und als echte Alternative zu Fiat-Währungen gelten wird, bleibt abzuwarten. Bislang erfolgt die Integrierung in den Alltag vor allem europaweit eher schleppend.

Blockchain Transaktionsgebühr

Wie erfolgt die Abwicklung der Blockchain Transaktionen nach dem Investment in eine Internetwährung? Wenn sich ein Benutzer entscheidet, Gelder zu senden und die Transaktion übertragen wird, geht sie zunächst in den sogenannten Speicherpool (kurz Mempool), bevor sie in einen Block aufgenommen wird.

Aus diesem Mempool wählen die Miner, welche Transaktionen einbezogen werden sollen, und priorisieren diejenigen mit höheren Gebühren. Wenn der Mempool voll ist, kann sich der Gebührenmarkt in einen Wettbewerb verwandeln: Die Nutzer werden konkurrieren, um ihre Transaktionen in den nächsten Block zu bringen, indem sie höhere und höhere Blockchain Gebühren einbeziehen.

Schließlich wird der Markt eine maximale Gleichgewichtsgebühr erreichen, die die Nutzer bereit sind zu zahlen, und die Miner werden den gesamten Mempool in Ordnung bringen. An diesem Punkt, sobald das Aufkommen zurückgegangen ist, sinkt die Gleichgewichtsgebühr wieder. Möchten User in eine Kryptowährung investieren sollten diese Kosten unbedingt bei der finanziellen Kalkulation mitberücksichtigt werden.

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Blockchain Gebühren

Die Transaktionsgröße hat ebenfalls einen Einfluss auf die Höhe der Blockchain Gebühren.Da ein Block auf der Bitcoin-Blockchain nicht mehr als 1 MB an Informationen enthalten darf, ist die Transaktionsgröße eine wichtige Überlegung für Miner. Kleinere Transaktionen sind leichter zu validieren; größere Transaktionen erfordern mehr Arbeit und nehmen mehr Platz im Block ein.

Deshalb ziehen es die Miner vor, kleinere Transaktionen einzubeziehen. Eine größere Transaktion erfordert eine höhere Gebühr, die im nächsten Block enthalten sein muss. Es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Transaktionsgröße manuell zu berechnen. Eine Blockchain-Wallet erledigt dies automatisch für User und schlägt eine angemessene Gebühr vor.

Wer möchte, kann beispielsweise auch mit einem Blockchain Rechner mögliche anfallende Kosten für die Transaktionen im Vorfeld kalkulieren und hat damit eine ungefähre Größe zu den Kostenaufwendungen. Wollen sich die User allerdings derartige finanzielle Zusatzbelastungen sparen, können sie beispielsweise auch in eine Blockchain Aktie oder andere Finanzinstrumente investieren.

Schon gewusst?

nextmarkets bietet keine Blockchain App, allerdings eine innovative Trading-Plattform für seine Anleger. Trader können auf zahlreiche Tools und Indikatoren zurückgreifen und damit bei der Chartanalyse Unterstützung erfahren.

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Kosten für das Wallet

Blockchain Wallet-Anwender werden immer Optionen haben, wenn es um Bitcoin-Transaktionsgebühren geht. Es gibt beispielsweise Wallets, welche dynamische Gebühren verwenden. Das bedeutet, dass das Wallet die entsprechenden Blockchain Gebühren für die Transaktion unter Berücksichtigung der aktuellen Netzwerkbedingungen sowie der Transaktionsgröße berechnet.

User können beispielsweise zwischeneiner Prioritätsgebühr und einer regulären Gebühr wählen. Die Prioritätsgebühr wird berechnet, um die Transaktion innerhalb einer Stunde in einen Block aufzunehmen. Die regulären Blockchain Gebühren sind niedriger.

Fortgeschrittene Benutzer können benutzerdefinierte Gebühren für ihre Transaktion in Einheiten von satoshi pro Byte (sat/b) festlegen, indem sie auf „Gebühr anpassen“ drücken und einen Betrag eingeben.

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Fazit: Blockchain Gebühren können deutlich variieren

Nicht für alle Blockchain Anwendungen müssen die User mit Gebühren rechnen. Wer allerdings direkt in Internetwährungen investiert und die Transaktionen in der Blockchain verarbeiten lassen möchte, muss diese Kosten zahlen. Diese Gebühren werden nicht von den Krypto-Marktplätzen erhoben, sondern direkt im Netzwerk abgerechnet.

Durch die Kosten werden sie Miner bezahlt, um die Transaktionen zu verarbeiten und ihre Rechenleistung zur Verfügung zu stellen. Der verfügbare Platz für Transaktionen in einem Block ist derzeit künstlich auf 1 MB im Bitcoin-Netzwerk begrenzt. Das bedeutet, dass User andere Benutzer überbieten müssen, um die Transaktion schnell abwickeln zu können. Im Bitcoin-Netzwerk sind die Gebühren im Vergleich zu anderen Internetwährungen deutlich höher.

Wie die Blockchain Zukunft und die Entwicklung der Gebühren aussieht, bleibt abzuwarten und wird vor allem durch Transaktionsanzahl bestimmt. Bei nextmarkets können Anleger ganz flexibel und ohne Gedanken zu Blockchain Gebühren chancenreiche Marktsituationen bei Internetwährungen nutzen und beispielsweise in CFDs auf Bitcoin investieren.

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