ETF Handel: Definition - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 27.10.2020
Richard Dobetsberger
Autor:
Richard Dobetsberger
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 5 Jahre

Anleger begeben sich zunehmend auf die Suche nach Alternativen zu früher bevorzugten Modellen der Vermögensbildung. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik lohnt es sich nicht, Kapital auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto zu deponieren. Daher wurden börsengehandelte Fonds, abgekürzt ETFs, in den letzten Jahren immer beliebter. Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter anderem sind ETFs leicht verständlich, müssen nicht aktiv gemanagt werden und der Handel ist nicht teuer.

Neben ETFs kann man auch CFDs auf ETFs handeln, wenn man auf fallende Kurse spekulieren will. Ein ETF Handel Vergleich zeigt die Einzelheiten auf.

ETF Handel Vergleich & was sind ETF?

Warum schneiden die einfach konstruierten Finanzinstrumente im ETF Handel Vergleich so gut ab? Die Beliebtheit börsengehandelter Fonds dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass sie einen zugrundeliegenden Index 1:1 abbilden. Daher ist kein aktives Eingreifen oder Management durch einen Fondsmanager notwendig – und das wiederum sorgt dafür, dass ETFs so günstig sind. Überdies vollziehen sie die Entwicklung des Basis-Index auch bei den Renditen nach, die Anlage in ETFs lohnt sich also.

Hinzu kommt, dass man sich bei ETFs schon mit geringem Kapital einkaufen an, die Teilhabe an der Kursentwicklung globaler Indizes mit hervorragender Performance ist dank ETFs auch Kleinanlegern möglich. Und man kann die börsennotierten Fonds auch für Sparpläne nutzen. Dabei nutzen immer mehr Anleger einen ETF Handel Vergleich für die Auswahl der bestmöglichen Indexfonds.

Was ist ETF Handel? Eine Erklärung

Um zu verstehen, was ETF Handel ist, muss man auch das Prinzip hinter den börsengehandelten Fonds erklären. ETFs sind Finanzinstrumente, die sogenannte Indizes nachbilden. Zu den bekannteren Indizes, auf die es börsennotierte Fonds gibt, gehören der deutsche Leitindex DAX, aber auch der MSCI World Index und ähnliche bedeutende Indizes. Der ETF bildet den Index nach, indem er die Anteiligkeit der Unternehmensaktien – beispielsweise beim DAX 30 – in genau demselben Verhältnis repräsentiert, wie sie auch im DAX enthalten sind. Kommt es zu Umschichtungen im Index, werden diese im ETF sofort berücksichtigt.

Wer einen ETF oder Anteile an einem ETF erwirbt, muss also die Zusammensetzung eines Index nicht händisch replizieren, etwa durch den Kauf entsprechender Aktien in der passenden Anzahl. Man spricht bei ETFs deshalb von einer passiven Anlageklasse.

Wie funktioniert der Handel mit ETF?

ETFs sind als börsennotierte Fonds über die Börse zu handeln. Die Kurse der börsennotierten Fonds werden börsentäglich kontinuierlich aktualisiert. Der ETF Handel Vergleich zeigt, dass ETFs, die Aktienindizes abbilden, an der entsprechenden Börse gehandelt werden. Es gibt jedoch auch ETCs, oder „exchange traded commodities“, die Rohstoff-Indizes replizieren – sie werden an sogenannten Terminbörsen gehandelt. Neben „physischen“ ETFs existieren des weiteren sogenannte synthetische ETFs, insbesondere auf Rohstoffe. Bei synthetischen ETFs wird im Fall von Rohstoffen nicht ein Index, sondern ein Paket von Rohstoff-Futures abgebildet.

Während ETFs auf Aktienindizes auch über ein Depotkonto bei einer Direktbank gehandelt werden können und sich so beispielsweise für einen Sparplan nutzen lassen, können Trader, die Rohstoff ETFs handeln wollen, dies über einen Broker tun, der ihnen den Zugang zu den Rohstoffbörsen ermöglicht, in Deutschland die Xetra, die TradeGate Exchange und manche deutsche Präsenzbörsen. Die Kosten und verfügbaren ETF zeigt ein ETF Handel Vergleich.

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„Beta-Risiko“ bei ETFs

Was Anleger an den börsennotierten Fonds außerdem schätzen: Dank der Tatsache, dass ein Index mit Unternehmensanteilen Dutzender, vielleicht sogar Hunderter Unternehmen abgebildet wird, findet von vornherein eine Streuung des Kapitals statt, entsprechend den Anteilen der Unternehmen am Index – oder der Rohstoffe. Für den Anleger heißt das, dass er nicht sein ganzes Kapital in Aktien eines oder weniger Unternehmen investiert. Das reduziert das Verlustrisiko bei der Geldanlage in ETFs ganz erheblich, man spricht vom sogenannten Beta-Risiko.

Man muss sich also weder übermäßig kümmern noch sorgen beim Handel mit ETFs – ganz zu schweigen davon, dass die Fonds im ETF Handel Vergleich durch niedrige Kosten überzeugen. Außerdem gelten sie rechtlich als Sondervermögen. Das bedeutet, dass die Kundeneinlagen vom Kapital des Emittenten getrennt verwahrt werden. Sollte es zu einer Insolvenz kommen, haben potenzielle Gläubiger auf die Gelder der Anleger keinen Zugriff.

Fakten-Check

Was sind ETF und welche Möglichkeiten bieten sie? Ein ETF Handel Vergleich schafft den Überblick. Wer keine ETF handeln möchte, sondern statt dessen CFDs handeln will, kann sich mit dem Bildungsangebot von nextmarkets auf den Handel mit Differenzkontrakten vorbereiten. Die umfassenden Ressourcen beinhalten Videomaterialien und das Coaching der nextmarkets Experten ebenso wie die Nutzung des Musterdepots und kostenlose Analysen.

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ETF Handeln: welche Börse?

Die Wahl des Handelsplatzes hängt im wesentlichen davon ab, für welche börsennotierten Fonds sich ein Anleger oder Trader entscheidet. Der ETF Handel Vergleich zeigt, dass man ETFs sowohl über Börsen und Rohstoffbörsen als auch außerbörslich handeln kann.

Die Auswahl des oder der ETFs sollte sich dabei nach den Anlagewünschen des Kunden richten. Wer direkt in ETFs investieren will, sollte vor allem berücksichtigen, dass hier die gleichen grundsätzlichen Bedingungen zum ETF handeln gelten wie bei der Investition in Aktien – ETFs eigenen sich für den mittel- bis langfristigen Anlagehorizont.

Da die passive Geldanlage kaum „Pflege“ benötigt, ist für den Anleger nur eine anfängliche Information über die bisherige Performance eines Index bzw. des darauf basierenden ETF notwendig, die über einen ETF Handel Vergleich ermittelt werden kann. Hat man ETF gekauft oder einen ETF-basierten Sparplan eingerichtet, kann man die Geldanlage dann getrost für eine Weile vergessen.

Transaktionskosten ETF Handel

Ein ETF Handel Vergleich gilt besonders den Transaktionskosten – verglichen mit konventionellen Fonds, aber auch für ETF-Anbieter untereinander. Die Kosten, die beim ETF Handeln entstehen, setzen sich zusammen aus der Gebühr für das Depotkonto – vor allem bei Filial-, aber auch bei Direktbanken kann diese anfallen – sowie den Handelskosten und den ETF-Kosten.

Letztere gehen an den Emittenten des ETF und liegen in der Regel zwischen 0,05 und 0,5 % des investierten Kapitals. Handelskosten werden bei Banken und Online-Brokern fällig, wenn mit ETFs gehandelt wird. Die Berechnung unterscheidet sich je nach Anbieter, in manchen Fällen wird eine Pauschale für den Kauf von ETFs fällig, während andere Broker eine prozentuale Anteiligkeit des Transaktionsbetrages fordern.

Allerdings kann man gerade bei ETFs die Kosten erheblich senken, wenn man durch einen ETF Handel Vergleich Sonderaktionen und Rabatte ermittelt.

ETFs kostenfrei handeln – mit Sonderangeboten

Wer Handelskosten für ETFs vermeiden will, sollte einen ETF Handel Vergleich nutzen und gezielt nach Sonderaktionen Ausschau halten. Nicht nur bei Brokern, sondern auch bei einigen Banken gibt es immer wieder bestimmte ETFs kostenfrei zum ETF Handeln – in diesem Fall verzichtet der Anbieter auf Transaktionsgebühren. Besonders bei Sparplänen, bei denen monatlich oder in anderen festen Intervallen ETF-Anteile gekauft werden, kann man hier in der Tat Geld sparen.

Um Sonderangebote wahrnehmen zu können, sollte man sich daher über den ETF Handel Vergleich zunächst informieren, welche ETFs oder Gruppen von ETFs, aber auch Emittenten, in Frage kommen für den Handel. Hat man die grundlegenden Informationen zusammengetragen, weiß man auch, wo sich die Anlage lohnt, dann muss man nur die Sonderaktionen bei Broker oder Bank im Auge behalten oder gezielt über einen ETF Handel Vergleich suchen.

Gebühren für den ETF Handel

Die Gebühren für den Handel mit ETFs fallen – eben weil es sich um „passive“ Anlagen handelt – deutlich niedriger aus als bei anderen Anlageklassen, das zeigt der ETF Handel Vergleich mit herkömmlichen Fonds.

Während Anleger bei Aktien-, Renten- oder Mischfonds einen sogenannten Ausgabeaufschlag zahlen, der zwischen 3 – 6% liegt, entfallen diese Kosten für ETFs. Die jährliche Verwaltungsgebühr kann für konventionelle Fonds bis zu 2 % betragen, bei ETFs ist sie äußerst gering. So werden im ETF Handel Vergleich für Standardindizes 0,15 % des Anlagevolumens fällig, für seltenere Indizes ca.  0,3 % und nur für komplexe ETFs maximal 1 %.

Außerdem fällt bei herkömmlichen Fonds eine Performancegebühr an, die bis zu 20 % des Gewinns ausmachen kann! Beim Handel über die Börse werden überdies Bankprovisionen fällig, außerdem die Gebühr der Börse selbst und unter Umständen die Maklercourtage. Ein ETF Handel Vergleich sollte daher besonders die Kosten genau ausleuchten.

ETF Handel Wochenende – welche Handelszeiten gelten?

Da ETFs in der Regel an der Börse gehandelt werden, gelten auch die Öffnungszeiten der jeweiligen Handelsplätze. Der Börsenhandel mit den Fonds kann werktags und nach der Ortszeit zwischen ca. 9:00 Uhr vormittags bis in den (späten) Nachmittag erfolgen. Anders sieht es aus, wenn man durch einen ETF Handel Vergleich einen spezialisierten Broker ermittelt. In diesem Fall findet der Handel – über den Broker – außerbörslich statt, für den Anleger oder Trader bedeutet dies, dass auch am Wochenende Orders platziert werden können. Die tatsächliche Ausführung kann sich allerdings dann doch auf den nächsten Werktag verschieben.

Damit sich das ETF Handeln lohnt, sollten im ETF Handel Vergleich auch die Börsenzeiten berücksichtigt werden. So werden über die vollelektronische Plattform Xetra zwischen 9:00 Uhr und 17:30 Uhr Aktien, Anleihen und ETFs gehandelt. Die Umsätze unterscheiden sich je nach Tageszeit und werden durch Impulse anderer Börsen beeinflusst, etwa durch den Handelsbeginn US-amerikanischer Börsen am deutschen Nachmittag.

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Differenzkontrakte auf ETFs handeln

Neben dem „physischen“ Erwerb von ETFs sollte ein ETF Handel Vergleich auch die Möglichkeit nicht außer acht lassen, sogenannte CFDs auf ETF zu handeln. Was ist CFDs? Bei den „Contracts for Difference“ erwirbt der Trader nicht den ETF, statt dessen bildet das CFD die Kursentwicklung des ETF ab. Der besondere Vorteil von Differenzkontrakten ist ihre Flexibilität, denn man kann mit ihnen auch auf fallende Kurse spekulieren – also „short“ gehen.

Überdies muss man für den CFD-Handel nur eine vergleichsweise geringe Sicherheitsleistung hinterlegen, die sogenannte CFD-Margin. Tatsächlich bewegt man damit ein Vielfaches des eingesetzten Kapitals, weswegen CFDs zu den „Hebelprodukten“ gehören. Das sorgt unter Umständen für gute Renditen. Allerdings ist die Hebelwirkung auch im Verlustfall einzukalkulieren.

Der Handel mit CFDs erfordert also eine entsprechend sorgfältige Vorbereitung und grundlegende Kenntnisse des Finanzinstruments und der Märkte. Auch ein gutes Risikomanagement ist in diesem Fall von Nutzen, denn Totalverluste sind nicht auszuschließen.

Schon gewusst?

Für erfolgreiches Trading – sowohl an der Börse als auch außerbörslich – müssen angehende Trader sich zunächst umfassende Kenntnisse der Märkte, des Handwerkszeugs und der bevorzugten Anlageklassen zu Eigen machen. Mit der fachkundigen Anleitung der nextmarkets Bildungsressourcen verläuft die eigene Lernkurve kürzer und steiler! nextmarkets bietet unter anderem

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ETF Handel App – welche Software für ETFs?

Sowohl ETFs als auch CFDs auf ETFs können online gehandelt werden. Während bei  Direktbanken dazu meist über das elektronische Banking Zugang zum Depotkonto gewährt wird, nutzen Trader bei einem Broker komplexere Lösungen. Hier stehen eine oder mehrere Handelsplattformen zur Wahl, die man sowohl stationär oder browserbasiert als auch als mobile ETF Handel App auf dem Smartphone oder Tablet nutzen kann. Besonders Einsteiger sollten im ETF Handel Vergleich darauf achten, dass die Trading Software intuitiv bedienbar ist. Gleichzeitig sollte die Funktionalität umfassend genug sein, falls man die Handelsaktivitäten später ausdehnen will.

Besonders hilfreich ist es, wenn man ein kostenfreies CFD-Demokonto nutzen kann, um mit virtuellem Guthaben erste CFD-Handel Erfahrungen zu machen, ohne dabei das eigene Kapital riskieren zu müssen. Solche Demokonten werden von zahlreichen Brokern sogar zeitlich unbefristet angeboten und können oft auch als CFD-App genutzt werden.

Welcher ETF-Broker für den Handel?

Wenn es um mehr als nur einen Sparplan auf ETF-Basis geht, suchen Trader in der Regel nach Möglichkeiten, die über die Angebote etwa von Direktbanken hinausgehen. Der Handel mit ETCs, also Rohstoff-ETFs, aber auch der Handel mit CFDs auf ETFs erfordert den Zugang zu den Märkten, den ein Online-Broker gewähren kann.

Bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters sollten verschiedene Kriterien einer genaueren Prüfung unterzogen werden. Dringend anzuraten ist die Entscheidung für einen Broker, der von einer vertrauenswürdigen europäischen Finanzaufsicht reguliert wird. Das gewährleistet die korrekte, segregierte Verwahrung der Kundengelder, transparente Kosten und Konditionen und die Verpflichtung, den strengen Auflagen der MiFID-Richtlinie zu entsprechen.

Ein ETF Handel Vergleich sollte aber nicht nur die Kosten und Konditionen abwägen, sondern auch berücksichtigen, ob der fragliche Broker seinen Nutzern umfassende Bildungsangebote zugänglich macht. Nur mit entsprechender Vorbereitung sollte der Handel mit Hebelprodukten wie CFDs überhaupt unternommen werden.

Der Handel mit ETFs – börsennotierte Fonds und CFDs auf ETFs handeln

Börsennotierte Fonds, die Indizes oder Rohstoffindizes abbilden, gehören zu den leicht verständlichen passiven Anlageformen mit breiter Risikostreuung. Die beliebten ETFs sind überdies sehr transparent in ihrer Zusammensetzung und Gebührenstruktur. Dennoch lohnt sich ein ETF Handel Vergleich, besonders, wenn Anleger monatliche Sparraten einrichten wollen. Bei dem ETF Handeln lassen sich die ohnehin geringen Kosten nochmals senken. Da es sich bei ETFs auf Aktienindizes um ausschüttende ETFs handeln kann, sollte auch die Höhe der ausgeschütteten Dividenden Teil des ETF Handel Vergleich bilden. Auch Sonderaktionen lassen sich nutzen – dann hat man die Möglichkeit, ETF kostenfrei zu kaufen und zu handeln.

Wer hingegen bevorzugt, CFDs auf ETFs zu handeln, erwirbt nicht die börsennotierten Indexfonds, sondern ein Derivat, das die Kursentwicklung abbildet. Der Vorteil der flexiblen Hebelprodukte ist die Möglichkeit, auch auf fallende Kurse zu spekulieren und mit wenig Sicherheitsleistung weitaus mehr Kapital bewegen zu können. Der Handel sollte aber nicht ohne grundsätzliche Kenntnisse des CFD-Handels unternommen werden.

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