Kommt der Euro Crash? - nextmarkets Wissen

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2020
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Autor:
André Stagge
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

In schöner Regelmäßigkeit macht das Szenario vom baldigen Euro Crash die Runde in den Medien, und zwar bereits seit der Finanzkrise von 2008.

Anlässlich der Griechenland-Rettung und mit jedem neuen aufgespannten Rettungsschirm wiederholt sich, dass Experten den Euro Crash schon vorgestern, im kommenden Frühjahr oder in der nahen Zukunft vorhersehen.

Nachdem der Euro Crash 2018 nicht eingetreten ist, müssen die Prognosen revidiert werden. Wie wahrscheinlich ist ein Euro Crash, und womit müssen Anleger rechnen? Dieser Frage gehen wir im nextmarkets Glossar auf den Grund.

Euro Crash: wann tritt der Ernstfall ein?

Die Frage, ob und wann mit einem Zerbrechen der europäischen Einheitswährung zu rechnen ist, treibt Finanzexperten und natürlich auch Investoren bereits seit 2008 um.

Die durch die Finanzkrise offenbarten Schwächen des europäischen Bankensystems, zusammen mit der andauernden Staatsschuldenkrise in den schwächeren südeuropäischen Ökonomien, weckt immer wieder Befürchtungen über ein baldiges Ende des Euro.

Dabei gilt eine Sorge dem möglichen Schuldensog durch die Rettungsschirme, der auch bislang starke Volkswirtschaften wie die deutsche ins Trudeln bringen könnte. Die möglichen Abläufe und der Eintritt eines Euro Crash variieren dabei je nach der Meinung, politischen Ausrichtung und auch Nationalität der konsultierten Experten. Zum Jahreswechsel wird im Rahmen der Debatte um europäische Haushalte und vor allem den italienischen Staatshaushalt erneut auf das Risiko eines Euro Crash in 2019 hingewiesen.

Dies ist allerdings nicht die erste verfrühte Todesmeldung für den Euro, und Totgesagte leben bekanntlich länger. Dennoch: Wie steht für einen Euro Crash die Wahrscheinlichkeit? Und welche Konsequenzen würde er nach sich ziehen?

Euro Crash: die Wahrscheinlichkeit

Ebenso wie beim mutmaßlichen Zeitpunkt gehen auch bei der Wahrscheinlichkeit eines Euro Crash die Meinungen erheblich auseinander. Das dürfte daran liegen, dass der Euro bei all seinen Schwächen ein vollkommen neuartiges Konzept ist, eng verknüpft mit der Vision von Europa.

So sehr eine gesamteuropäische wirtschaftliche, politische und kulturelle Vision derzeit auch in Zweifel gezogen oder offen attackiert wird, wertvolle Gegenargumente liefern wirtschaftliche und soziale Freizügigkeit, ein mehr oder weniger Grenzen-loser Staatenverbund, geboren aus der Idee, dass bewaffnete Konflikte auf dem alten Kontinent nunmehr der Vergangenheit angehören.

Der Euro ist das fassbare Symbol eines solidarischen Europa, das jeder Bürger in den Taschen trägt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Zerfall des Euro kommt, hängt stark davon ab, in welchem Maß die Bemühungen um ein Fortbestehen Europas von Erfolg gekrönt sind. Beginnen einzelne Staaten aus dem Staatenverbund auszuscheiden, um vordergründig rasch wirkende ökonomische Erfolge sichern zu können, schwächt dies langfristig die gesamte Europäische Union.

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Was passiert bei einem Euro Crash?

Ein überaus angstbesetztes Thema ist die Frage „Was passiert bei einem Euro Crash?“ Tatsache ist – wir wissen es nicht. Nie zuvor ist ein wirtschaftlich vergleichsweise heterogener Verbund von Einzelstaaten unter das Dach einer gemeinsamen Währung gebracht worden. Auch ein Zurückrollen des Euro wäre daher ein absolutes Novum.

Die Meinungen und Prognosen decken auch hier die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten ab – von einer Phase der Anarchie bis hin zu bewaffneten Auseinandersetzungen, nationalen Währungsreformen und Zwangshypotheken. Auch ein „geordneter“ stufenweiser Austritt einzelner Staaten ist vorstellbar. Bei einem unkoordinierten Euro Crash müsste allerdings mit folgenden Konsequenzen gerechnet werden:

  • Nationale Währungen müssten umgestellt werden, das „neue alte“ Bargeld käme wieder in Umlauf.
  • Zwischenzeitlich könnte es zu Engpässen in der Bargeldversorgung kommen, Banken und Geldautomaten wären zumindest zeitweise nicht vollumfänglich in der Lage, die Versorgung zu sichern.
  • Die digitalen Systeme hinter der Finanzverwaltung müssten auf die neue Währung umgestellt werden.
  • Bestehende Verträge und Verbindlichkeiten müssten neu aufgesetzt oder umformuliert werden.
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Fremdwährungen und Unternehmensanteile als Sicherung für das eigenen Vermögen

Anleger, die angesichts eines mutmaßlichen Euro-Crash, wann auch immer, sich Gedanken machen darüber, wie sie ihre Vermögenswerte absichern können, haben verschiedene Alternativen. Dazu gehören Fremdwährungen, aber auch Unternehmensanteile erfolgreicher Konzerne im außereuropäischen Ausland – einschließlich der Schweiz. Wer sein Geld über Fremdwährungen sichern will, kann ein Währungskonto führen, etwa über Schweizer Franken, US-Dollar oder Kanadische Dollar.

Dazu ist es nicht einmal erforderlich, selbst ins Ausland zu fahren, denn ein Fremdwährungskonto kann man auch bei einer deutschen Bank einrichten. Das Fremdwährungsguthaben wird dabei verzinst, wie es bei einem Tagesgeldkonto der Fall wäre.

Als Kriterium für die Auswahl der Fremdwährung sollte dabei die Staatsverschuldung des betreffenden Landes gewählt werden – je geringer, desto besser. Alternativ kann auch – zumindest zum Teil – in Aktien investiert werden, die an einer Börse außerhalb der Eurozone notiert sind.

Substanzielle US-amerikanische Konzerne, aber auch Schweizer Unternehmen eignen sich dazu, das eigene Portfolio zu diversifizieren. Ein Nebeneffekt dabei ist, dass Anleger so von einem sinkenden Kurs des Euro profitieren können.

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Euro Crash Folgen: wie können Anleger sich schützen?

Eine weitere Möglichkeit, sich gegen die Folgen des Euro Crashabzusichern, ist der Erwerb von Staatsanleihen, um genauer zu sein, deutschen Staatsanleihen. Experten gehen bei einer Rückkehr zur D-Mark davon aus, dass die Nachfrage nach Staatsanleihen stark zunehmen wird, die Kurse würden also entsprechen ansteigen.

Wer jetzt deutsche Staatsanleihen erwirbt, setzt also auf den Zusammenbruch des Euro – und sorgt zugleich vor. Dabei sind die Renditen deutscher Staatspapiere derzeit weniger attraktiv als die Erträge aus Fremdwährungsanleihen, wie sie etwa die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) anbietet.

Bei letzteren muss der Anleger jedoch mit dem Wechselkursrisiko rechnen. Wer dies vermeiden will, aber dennoch ausländische Staatsanleihen zur Absicherung in die engere Wahl fasst, kann alternativ in Fonds investieren, die auf ausländischen Staatsanleihen basieren, und so die Risiken der Wechselkurse reduzieren.

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Was kommt nach dem Euro Crash?

Das, wie schon erwähnt, wissen wir nicht, die möglichen Entwicklungen lassen sich theoretisch ausmalen, in der Praxis kommt vermutlich dann doch alles ganz anders. Sollte sich eine engere wirtschaftliche Kooperation der Mitgliedsstaaten in der Europäischen Union realisieren lassen, käme es vermutlich nicht einmal zum Crash.

Wer dennoch auf Nummer Sicher gehen und zumindest Teile seines Kapitals krisenfest anlegen will, hat noch weitere Möglichkeiten. Dazu gehört der Erwerb von hochwertigen und vor allem transportablen Rohstoffen wie Gold und Diamanten. Gold ist vermutlich die älteste Währung der Welt, das Edelmetall kann in Form von Münzen oder Barren erworben und dann an einem sicheren Ort verwahrt werden.

Dasselbe gilt für Diamanten – beide Werte haben den Vorteil, dass man sie ohne größere Umstände mitführen kann, wenn man sich ins Ausland begeben will. Zumindest einen Notgroschen für den Fall eines Euro Crash hat man auf diese Weise beiseite geschafft.

Wie rette ich mein Geld vor dem Euro Crash?

Auch wer nicht in Panik verfällt und einen Euro Crash gleich morgen voraussieht, ist gut beraten, sein Vermögen durch Diversifizierung zu schützen. Selbst wenn der Euro erhalten bleibt, schützt ein breites Spektrum von Anlageklassen im eigenen Aktien Portfolio vor Verlusten durch kleinere oder größere Finanzkrisen und die resultierenden Kursschwankungen an nationalen und internationalen Märkten.

Neben der Anlage in Fremdwährungen (s. “Was sind Devisen?“), substanzielle Aktien und Staatsanleihen und dem Erwerb von Gold oder Diamanten haben Anleger und Trader die Möglichkeit, Hebelpapiere zu erwerben, die auf den Kursverlust des Euro setzen.

Sogenannte Knock-out Optionsscheine auf das Forexpaar EUR/USD gehören dazu. Ein Knock-out Put auf EUR/USD setzt auf fallende Kurse bis hin zum potentiellen Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung. Bei Optionsscheinen handelt es sich allerdings um ein spekulatives Finanzinstrument, bei dem die Rendite durch den Einsatz von Hebeln vervielfältigt werden kann, aber auch das Verlustrisiko hoch ist, und daher um eine Investition für erfahrene Trader.

 

Von den Kursschwankungen des Euro profitieren

Selbst wenn man voraussetzt, dass ein Euro Crash nicht wahrscheinlich ist, Kursschwankungen ist die europäische Einheitswährung immerhin unterworfen. Wer gewillt ist, sich mit dem Handel von Devisenpaaren zu beschäftigen, kann mit Währungspaaren, die dem Euro eine Fremdwährung gegenüberstellen, gute Renditen erwirtschaften.

Nicht nur das klassische, wohl beliebteste Major-Forexpaar EUR/USD, auch andere interessante Kombinationen, vor allem Paare auf den USD, versprechen Gewinn. Allerdings ist der Forex Handel volatil und erfordert eine gute Kenntnis der Märkte, die Bereitschaft, sich auf dem Laufenden zu halten in Wirtschaft und Politik und natürlich ein gutes Risikomanagement, denn Devisenpaare können mit Hebel gehandelt werden.

Vor allem Einsteiger, die sich für den Forexhandel interessieren, sollten deshalb darauf achten, einen Broker wie nextmarkets zu wählen, der mit einem guten Bildungsangebot, einem kostenlosen Forex Demokonto und günstigen Konditionen dazu beiträgt, dass die ersten Schritte im Handel mit Forex erfolgreich verlaufen. Zudem bietet nextmarkets seinen Tradern die Unterstützung von Experten an.

Euro Crash: was passiert mit Schulden?

Eine Frage, die Anleger und Sparer im Zusammenhang mit einem möglichen Euro Crashumtreibt, ist die Frage, was mit Schulden passiert. Geht man von einem geordneten Ausstieg und einer Rückkehr zu nationalen Währungen aus, würde sich in den jeweiligen Staaten zunächst eine mehr oder weniger starke Inflation bemerkbar machen. Für Schuldner, die ihre Euro-Schulden mit D-Mark zurückzahlen müssten, würde sich durch die Schwächung des Euro die Schuldenlast reduzieren.

Diese kurzfristige Entlastung wäre aber stark beeinflusst davon, wie sich die Löhne und Gehälter nach einem Ausstieg aus dem Euro und einer anschließenden Währungsreform entwickeln.

Es ist davon auszugehen, dass die Lebensunterhaltskosten ansteigen, sollten sich die Gehälter nicht in gleicher Weise entwickeln – wie es in inflationären Szenarien fast immer der Fall ist – wird die Tilgung verbleibender Schulden mittel- bis langfristig schwieriger.

 

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Was passiert mit Krediten beim Euro Crash?

Auch dies ist eine drängende Frage – um sie zu beantworten, muss man differenzieren zwischen verschiedenen Finanzierungsmodellen. Prinzipiell machen niedrige Zinsen, bedingt durch starke Inflation, die Aufnahme von Krediten zunächst lohnend, besonders wenn es um Kredite mit fester Verzinsung und geringen Raten geht.

Das gilt besonders für Unternehmenskredite oder Immobilienfinanzierungen. Andererseits lohnt es sich jedoch auch, alternative Modelle durchzuspielen: mit einem zumindest zeitweisen Zusammenbruch einer (europäischen) Geldwirtschaft beim Euro Crashwären vielleicht die Schulden des Einzelnen reduziert oder sogar verschwunden.

Für die Bank als Unternehmen bedeutet dies jedoch, dass sie motiviert oder sogar gezwungen wäre, auf hinterlegte Sicherheiten zurückzugreifen. Besonders bei Immobilien, die vielleicht sogar fast vollständig abbezahlt sind, bei denen jedoch die Bank im Grundbuch als Eigner eingetragen ist, kann dies zu einer existenziellen Krise für Schuldner führen.

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Investieren ohne Verschuldung: Immobilien

Wer es sich leisten kann, ohne sich dafür langfristig zu verschulden, sollte die Anlage in Immobilien für den Fall eines Euro Crash ins Auge fassen. Zumindest für das eigene Heim lohnt sich diese Strategie, weil hierdurch eine Sorge um einen hohen Anteil an den monatlichen Ausgaben entfällt.

Kommerziell genutzte Immobilien hingegen dürften zumindest für eine Weile im Fall einer Währungsreform wenig Renditen abwerfen. Eine weitere Option wäre der Ankauf attraktiver Immobilien in anderen Ländern der Eurozone, um so die eigenen Interessen zu streuen.

Insbesondere in Südeuropa sind aufgrund der krisengebeutelten Ökonomien hier noch günstige Käufe zu machen. Deutsche Haus- und Grundherren können mit Immobilien zwar eine gewisse Vorsorge treffen, müssen aber auch damit rechnen, dass bei einer Währungsrückführung auf die D-Mark nach einem Ausstieg aus dem Euro wiederum Zwangshypotheken zur Anwendung kommen, um eine mögliche Staatsverschuldung zu reduzieren – ein Mittel, zu dem man bereits 1948 gegriffen hatte.

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Euro Crash und Währungsreform

Käme es zum Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung, würde Deutschland fast mit Sicherheit zurückkehren zur D-Mark. Wie schon bei der Einführung des Euro kann von einem (hypothetischen) Wechselkurs von 1:1 ausgegangen werden, selbst wenn die tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten einen anderen Kurs ratsam erscheinen ließen. Zu den möglichen Konsequenzen einer Währungsreform nach einem Zusammenbruch des Euro könnten verschiedene, für Anleger nachteilige Begleiterscheinungen gehören.

So ist es durchaus denkbar, dass Sparguthaben und andere konventionelle Anlagen nur bis zu einer festgelegten Höhe umgetauscht werden können – oder dass Anleger für alle Beträge über die Bemessungsgrenze hinaus nur einen wesentlich schlechteren Wechselkurs erhalten.

Auch ein Einfrieren von Konten ist sehr wahrscheinlich, um eine Kapitalflucht so weit wie möglich zu verhindern, ebenso die Einführung starker Kontrollen im Kapitalverkehr. Wäre die D-Mark nach ihrer Wiedereinführung unterbewertet gegenüber dem Euro, müssten Deutsche, die ihr Vermögen im Ausland angelegt haben, überdies einen starken Wertverlust hinnehmen.

Euro Crash 2019: Ist es bald soweit?

Ob es im Jahr 2019 zum Ende des Euro kommt, ist fraglich. Immerhin ist der Euro schon recht oft beerdigt worden.

Natürlich sind Anleger und Trader gut beraten, sich über die Entwicklungen auf den Märkten zu informieren, die Euro Crash News und Kommentare zum Fortbestand des Euro und der Eurozone sind jedoch dominiert von „Expertenmeinungen“, die populistischen Kräften in die Hände spielen. Anstatt sich von düsteren Prognosen der Euroskeptiker den Blick vernebeln zu lassen, sollte man sich anhand nüchterner Zahlen informieren.

Darüber hinaus ist es – nicht nur vor dem Hintergrund eines mutmaßlichen Euro Crash– in jedem Fall ein kluger Schachzug, die eigenen Vermögenswerte so breit wie möglich aufzustellen und auch bei der Geldanlage einen Teil der Werte mit Blick auf den Fortbestand des Euro zu investieren, sich zugleich aber auch das Wissen anzueignen, wie man als Anleger und Trader von fallenden Eurokursen profitieren kann.

 

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Keine Panik dank Sachwerten

Wer in die klassischen Sachwerte Aktien, Gold und Immobilien investiert, ist im Fall einer Währungsreform – egal wie sie abläuft – so gut geschützt, wie es unter derart schwierigen Umständen möglich ist. Natürlich birgt jede dieser Anlagen ihre eigenen Risiken, alle haben jedoch gemeinsam, dass sie für tatsächliche, gedeckte Werte stehen. Bargeld hingegen ist nur so gut wie die Glaubwürdigkeit des emittierenden Staates.

Eine eingehende Information zum Potenzial möglicher Immobilien, bei Aktienkäufen zur Performance des betreffenden Unternehmens, sollte der Investition vorausgehen.

Geeignet sind in diesem Fall Anteile von Unternehmen aus produzierenden Industrien mit solidem Eigenkapital, eigenen Produktionsstätten und Ausstattung, die auch im Fall einer Wirtschaftskrise zumindest einen Teil ihrer Produktion weiterhin sicherstellen können.

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Fazit: Ganz unbeschadet geht es nicht

Derzeit ist trotz der immer noch und immer wieder angespannten Lage durch die Schulden verschiedener Eurostaaten ein Euro Crashnur schwer vorstellbar. Sollte es dennoch dazu kommen, wird es für den einzelnen Bürger natürlich fast unmöglich sein, unbeschadet eine derartige Krise und die zwangsläufig folgende Währungsreform zu überstehen. Gleiches gilt allerdings auch für eine Finanzkrise von internationalen Ausmaßen wie vor zehn Jahren, die angesichts der schwächen des globalen Finanzwesens weit wahrscheinlicher ist als eine völlige Abschaffung des Euro.

Wer sich absichern will, ist gut beraten, sein Vermögen in diverse Sachwerte zu investieren. Sicherheit bietet der Kauf von Gold oder Diamanten, der Erwerb von Immobilien und Aktien von vergleichsweise krisenfesten Unternehmen.

Alternativ kann ein Teil des Ersparten in den Kauf von Staatsanleihen gesteckt oder auf Fremdwährungskonten deponiert werden. Wer darüber hinaus von Kursschwankungen des Euro profitieren will, kann sich dem Forex-Handel (Was ist Forex?) widmen und dabei sogar auf einen fallenden Kurs des Euro spekulieren. Mit dem kostenfreien nextmarkets Demokonto ist es möglich, sich mit dem CFD-Handel erst einmal ohne Risiko vertraut zu machen.

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