Fonds Erklärung: so funktionieren Fonds - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 23.01.2020
Bernd Raschkowski
Autor:
Bernd Raschkowski
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 18 Jahre

Wer Wertpapiere handeln möchte, sollte sich mit diesem Thema zunächst eingehend auseinandersetzen. Denn Wertpapier ist nicht gleich Wertpapier, wie wir nachfolgend aufzeigen werden.

So gibt es beispielsweise Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens, strukturierte und liquide Wertpapiere sowie vertretbare, kurzfristige und handelbare Wertpapiere. Einige lassen sich mehreren Kategorien zuordnen, andere gehören ganz eindeutig nur einer einzigen an. Zusätzlich dazu sollten sich Trader mit der Frage auseinandersetzen, ob der Handel mit CFDs, beispielsweise über nextmarkets, eine interessante Alternative darstellt.

Erfahren Sie, wo die Unterschiede liegen.

Fonds Definition: Das Wichtigste in Kürze

Sie interessieren sich für eine Investition in Fonds, haben sich mit dem Thema jedoch erst oberflächlich auseinandergesetzt? In diesem Fall kann die Fonds Definition weiterhelfen, die wir nachfolgend für alle Interessierten anbieten. Nach einem kurzen Überblick über die wichtigsten Fakten über Fonds, beleuchten wir jeden einzelnen Punkt nochmals im Detail.

Dabei stellen wir die verschiedenen Fondsarten vor und zeigen die Unterschiede zwischen offenen Fonds, geschlossenen Fonds, Investmentfonds, Total Return Fonds, Absolute Return Fonds, Aktienfonds und Rentenfonds auf. Außerdem stellen wir mit ETFs eine Alternative zu Fonds vor, die für viele Anleger ebenfalls interessant sein kann.

Vorgestellt werden jedoch nicht nur die Vorteile der einzelnen Anlagemöglichkeiten. Auch auf die Nachteile wir intensiv eingegangen, so dass interessierte Anleger aus den gebotenen Informationen tatsächlich auch einen Mehrwert ziehen können. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, verschiedene Anlageformen vor einer Investition zu vergleichen, um so diejenige zu finden, die den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

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Was sind Fonds? Diese Arten von Fonds gibt es

Fonds ist nicht gleich Fonds, wie dieser Teil der Fonds Definition beweisen wird. Es gibt nämlich zahlreiche verschiedene Arten, die allesamt unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Dadurch ist es für Anleger unerlässlich, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen, bevor es zur Geldanlage kommt. Ein Überblick über die verschiedenen Arten von Fonds:

  • offene Fonds und geschlossene Fonds
  • Investmentfonds
  • Geldmarktfonds
  • Total Return Fonds und Absolute Return Fonds
  • Aktienfonds und Rentenfonds
  • Mischfonds

Bei Aktien- und Rentenfonds geht bereits aus dem Namen hervor, in welche Basiswerte hauptsächlich investiert wird. Bei Aktienfonds sind dies Aktien. Wie auch beim Aktien online kaufen & handeln ist diese Anlageform aufgrund der Schwankungsbreite mit den höchsten Gewinnaussichten verbunden. Gleichzeitig steigt aber auch das Risiko eines Verlusts.

Rentenfonds investieren dagegen in Produkte mit niedrigem Risiko, wie etwa Anleihen oder Pfandbriefen. Hieraus resultiert gleichzeitig eine überschaubare Rendite.

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Fonds Erklärung: Worauf ist zu achten?

Wie zu sehen ist, weisen bereits Aktien- und Rentenfonds erhebliche Unterschiede auf – und das, obwohl Fondsmanager hauptsächlich in Aktien und Rentenpapiere investieren. Daher haben sich auch Mischfonds zu einer beliebten Alternative entwickelt, da diese eine Mischung aus Aktien- und Rentenfonds darstellen. Laut Fonds Definition investiert der Fondsmanager bei einer guten Marktlage in Aktien, um die bestmögliche Rendite zu erzielen. Jederzeit kann er dabei eine Umschichtung hin zu sicheren Anleihen vornehmen.

In einer Fonds Erklärung darf keinesfalls der Hinweis auf Geldmarktfonds fehlen. Sie stellen eine Besonderheit dar, da sie auch für die kurzfristige Geldanlage geeignet sind. Die meisten anderen Fonds werden stattdessen im Rahmen einer mittel- bis langfristigen Online Broker Strategie genutzt. Über einen Geldmarktfonds findet die Investition in kurzfristige Geldmarktanlagen statt. Bei einem verhältnismäßig geringen Risiko kann dennoch eine Rendite erzielt werden, die über der Verzinsung von Tage- oder Festgeldkonten liegt.

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Welches Risiko besteht bei Investmentfonds?

Grundsätzlich ist jede Form der Geldanlage mit einem Risiko verbunden. Das Risiko von Fonds kann einfach erklärt werden. Je größer der Aktienanteil im Fonds ist, desto mehr Kursschwankungen können auftreten. Dadurch steigt das Risiko eines Verlustes – aber eben auch der mögliche Gewinn. Umgekehrtes ist der Fall, wenn das Fondsvermögen in Richtung Anleihen umgeschichtet wird.

Was sind Fonds? Kann durch die Geldanlage ein Risiko aufgrund der Insolvenz der Fondsverwaltung entstehen? Diese Frage kann mit einem klaren „Nein“ beantworten werden. Egal auf welche Art und Weise die Investition stattfindet, ob über eine Börse, einen Online-Broker oder eine Aktien Software – bei dem im Fonds enthaltenen Geld handelt es sich stets um Sondervermögen. Dieses ist auch im Insolvenzfall vor den Ansprüchen von Gläubigern geschützt.

Trading bringt übrigens immer ein Risiko mit sich. Gut ist es, wenn Sie als Trader professionelle Beratung erhalten, wie es bei nextmarkets der Fall ist.

Fakten-Check

Die Fonds Definition präsentiert zweifelsfrei einige Vorteile, die diese Anlageform für Privatanleger interessant macht. Interessierte finden bei nextmarkets darüber hinaus zahlreiche alternative Investitionsmöglichkeiten. Angebot wird der Handel mit Aktienindizes, Aktien, Kryptowährungen (s. auch Kryptowährung Definition), Devisenpaaren, Rohstoffen (Was sind Rohstoffe?) und Anleihen über CFDs. Alle wichtigen Basiswerte können dadurch long und short gehandelt werden

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Schnell erklärt: Wie funktioniert ein Fonds?

Wenn Sie sich für eine Investition in einen Fonds interessieren, sollten Sie auch dessen Funktionsweise verstehen. Aus diesem Grund beantworten wir nachfolgend die Frage „Wie funktionieren Fonds?“ in aller Kürze. In Fonds können Anleger bereits mit einem verhältnismäßig geringen Kapitaleinsatz investieren. Dieses Geld wird durch das Fondsmanagement gebündelt angelegt, was deutlich geringere Kosten verursacht als die separate Geldanlage jeder einzelnen Kundeneinlage.

Das Kapital wird anschließend in verschiedene Assets-Klassen investiert. Die Anlageentscheidung wird durch das Fondsmanagement getroffen, Anleger haben auf diese Entscheidungen keinerlei Einfluss. Insbesondere durch diese Eigenschaft unserer Fonds Definition wird diese Form der Geldanlage jedoch für alle interessant, die keine Zeit haben, ihre Geldanlage selbst zu verwalten. Darüber hinaus müssen Anleger nicht alles Wichtige über Aktien lernen und sich mit anderen Finanzprodukten auseinandersetzen.

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Für wen ist geschlossene Fonds kaufen interessant?

Die geschlossenen Fonds nehmen ohne Frage eine Sonderstellung unter den Fondsarten ein. Dies wird jeder feststellen, der sich mit der Frage „Wie funktionieren Aktien und andere Finanzinstrumente?“ beschäftigt. Der wichtigste Unterschied zwischen geschlossenen und offenen Fonds ist im Namen verankert. Anteile an offenen Fonds können börsentäglich ge- und verkauft werden. Das Gesellschaftskapital ist nicht festgelegt, wodurch sich der Wert des Fondsvermögens ständig ändert.

Anders verhält es sich bei geschlossenen Fonds. Diese sind jedoch nicht von Anfang an geschlossen. In der Regel ist dies der Fall, sobald der Fonds vollplatziert ist. Von vollplatziert wird gesprochen, wenn der Emittent die angestrebt Kapitalmenge erreicht hat. Wann kann sich das geschlossene Fonds kaufen für Anleger lohnen? Hierzu schauen wir uns zunächst an, wozu diese Fondsart überhaupt genutzt wird.

Über geschlossene Fonds können Emissionshäuser beispielsweise Geld für Großprojekte aus den Bereichen Immobilien oder Film sammeln. Die Mindesteinlage ist dadurch meist sehr hoch. Zur Rückzahlung der Anteile kommt es, sobald der Fonds aufgelöst wird.

Wer sein Geld nicht so lange binden möchte, kann auch mit CFDs arbeiten. Der Handel dafür wird unter anderem bei nextmarkets zur Verfügung gestellt.

Offene Fonds Erklärung für Anfänger

Klassischerweise werden offene Fonds in der Regel nur in der verkürzten Form als Fonds bezeichnet. In Deutschland sind sie die weitverbreitetste Fondsart. Geschlossene Fonds werden hingegen stets als solche bezeichnet, um eine klare Abgrenzung zwischen den beiden Fondsarten herzustellen.

Die Fonds Definition für offene Fonds lautet dahingehend, dass Kapitalbeträge von einzelnen Anlegern zur Bildung eines größeren Kapitalvermögens genutzt werden. Die den Fonds auflegende Kapitalanlagegesellschaft legt dieses in verschiedene Anlageklassen an. Hierzu gehören beispielhaft:

  • Aktien
  • Unternehmensanleihen
  • Immobilien
  • Rentenpapiere

Das investierte Kapital wird als Fondsvermögen bezeichnet, Fonds aus diesem Grund auch als Investmentfonds. Durch den Erwerb von Fondsanteilen werden Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und partizipieren an der Wertentwicklung aller im Fonds enthaltenen Werte. Investmentfonds sind vor allem für Anleger interessant, die nicht die Zeit oder das Wissen für eine selbstverwaltete Geldanlage besitzen. Diese Form der Geldanlage wird durch ein Expertenteam professionell verwaltet.

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Die Vor- und Nachteile offener Fonds

An die offene Fonds Erklärung schließt sich umgehend eine Übersicht der Vor- und Nachteile von Investmentfonds an. So können sich interessierte Anleger umgehend ein Bild davon machen, ob diese Form der Geldanlage für sie geeignet ist. Die Investition in Fonds ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. Dadurch können auch Anleger Anteile erwerben, die monatlich nur ein geringes Kapital für die Geldanlage entbehren können. Für die Kapitalanlagegesellschaft spielt die Höhe der Investition grundsätzlich keine Rolle, da durch die Bildung eines großen Sondervermögens eine Geldanlage zu verhältnismäßig günstigen Konditionen möglich ist.

Ein weiterer Vorteil besteht für Anleger darin, dass sie Fondsanteile börsentäglich kaufen und verkaufen können. Findet der Handel über einen Onlinebroker statt, sind in der Regel nur reduzierte oder keine Ausgabeaufschläge zu bezahlen. Zuletzt muss auch die Diversifizierung des Portfolios, die durch die Investition in einen Fonds erreicht wird, als Vorteil genannt werden. Da eine Investition in mehrere Basiswerte stattfindet, lassen sich Verluste deutlich leichter ausgleichen.

Total Return und Absolute Return Fonds Erklärung

Diese beiden Fondsarten nehmen eine Sonderstellung unter Investmentfonds ein, wie unsere Total Return und Absolute Return Fonds Erklärung aufzeigen wird. Beide Fonds streben eine marktunabhängige Rendite an. Um dieses Ziel zu erreichen, werden sie von einem Fondsmanager betreut, der durch aktive Anlageentscheidungen eine positive Wertentwicklung erzielen soll.

Hierzu investiert er gezielt in einzelne Wertpapiere und andere Finanzprodukte. Die Total Return Fonds Definition muss um einige Punkte erweitert werden. Bei diesen Fonds soll der Fondsmanager eine marktunabhängige Rendite erreichen, indem er beispielsweise rechtzeitig Aktienanlagen in Anleihen umschichtet, bevor der Aktienmarkt fällt.

Der Fondsmanager betreibt dabei teilweise Hochfrequenzhandel, um das Fondsvermögen umzuschichten. Manager, die in der Lage sind, die Marktentwicklung rechtzeitig zu prognostizieren, können in der Regel eine höhere Rendite erzielen. Beide Fondsarten können unverbindliche oder verbindliche Garantien aussprechen. Es zeigt sich also, dass einige Gemeinsamkeiten, aber auch entscheidende Unterschiede bestehen.

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Was sind Fonds: Stichpunkte zur Geldanlage

Um eine ausführliche Fonds Definition bieten zu können, müssen alle Eigenschaften dieser Geldanlage im Detail beschrieben werden. Wenn Sie alles über das Trading lernen möchten, kann es ab und an aber auch sinnvoll sein, Informationen auf das Notwendigste zusammenzufassen und diese stichpunktartig zu präsentieren. Aus diesem Grund finden Interessierte nachfolgend die wichtigsten „Was sind Fonds“-Stichpunkte, die sie bei Bedarf jederzeit abrufen können.

  • Investmentfonds ermöglichen breite Diversifikation des Portfolios
  • Produktauswahl und Verwaltung erfolgt aktiv durch Manager
  • Umschichtung der Fondsanteile möglich
  • Fonds können jederzeit ge- und verkauft werden
  • Sondervermögen, das im Falle einer Insolvenz besonders geschützt ist
  • Sparrate kann regelmäßig verändert oder ausgesetzt werden

Auf eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Punkte verzichten wir an dieser Stelle bewusst, da diese bereits an anderer Stelle bereitgestellt wird. Darüber hinaus erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Fonds sind mit zahlreichen positiven und negativen Eigenschaften versehen. Die Liste beschränkt sich daher bewusst nur auf die wichtigsten Eigenschaften, um einen Eindruck von Investmentfonds vermitteln zu können.

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Sind Fonds für die kurzfristige Geldanlage geeignet?

Anleger investieren aus unterschiedlichen Gründen in Finanzprodukte. In einigen Fällen steht das langfristige Halten im Vordergrund, um beispielsweise durch eine jährliche Dividendenausschüttung eine kontinuierliche Rendite zu erzielen. In anderen Fällen werden Produkte nur über einen kurzen Zeitraum gehalten, um durch den Verkauf nach einem Kursanstieg einen Gewinn zu realisieren.

Wenn Sie sich mit der Frage „Was sind Aktien?“ beschäftigen, werden Sie feststellen, dass Aktien beide Vorgehensweisen ermöglichen. Doch eignen sich auch Fonds sowohl für eine kurz- als auch für eine langfristige Geldanlage? Diese Frage wird in unserer Fonds Definition nun beantwortet.

Investmentfonds, so wie die meisten anderen Fondsarten auch, eignen sich in erster Linie im Rahmen einer langfristigen Anlagestrategie. Insbesondere in der Anfangszeit der Geldanlage wird die Investitionssumme durch den Ausgabeaufschlag und den Spread erheblich geschmälert. Durch das aktive Management des Fonds fallen zudem jährliche Kosten an.

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Sind Fonds für Anfänger geeignet?

Die Geldanlage in Wertpapiere und andere Finanzprodukte stellt für immer mehr Privatanleger eine Alternative zur Geldanlage auf dem Konto dar. Dennoch wagen viele diesen Schritt nicht, da eine solche Geldanlage mit einem zusätzlichen Zeitaufwand verbunden ist. Tagesgeld- oder Festgeldkonten bieten zwar keine sonderlich attraktive Verzinsung, müssen dafür aber auch nicht weiter betreut werden.

Bei vielen anderen Finanzprodukten, wie etwa Aktien, verhält sich dies anders. Das Aktienportfolio muss aktiv betreut werden, damit Anleger schnell auf Veränderungen reagieren können. Zudem müssen sie die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Auge haben, die ebenfalls einen Einfluss auf die Geldanlage nehmen können. Eine Ausnahme stellen in diesem Zusammenhang Investmentfonds dar.

Laut Fonds Definition werden diese von einem Portfolioverwalter betreut. Dieser investiert in unterschiedliche Basiswerte und versucht dadurch eine Rendite zu erzielen. Der Anleger muss, nachdem er die Fondsanteile gekauft hat, keinen Verwaltungsaufwand betreiben. Für diesen Service muss er jedoch jährlich eine Managementgebühr bezahlen.

Alternativen zu Fonds einfach erklärt

Auf die zahlreichen Vorteile von Investmentfonds wurde bis hierhin ausführlich eingegangen. Durch das aktive Management sind Fonds auch für Anleger attraktiv, die entweder nicht das Wissen oder die Zeit für eine erfolgreiche selbstverwaltete Geldanlage besitzen. Ein aktives Management sorgt allerdings stets auch für verhältnismäßig hohe Kosten, die die Rendite unmittelbar schälern.

Daher möchten wir an dieser Stelle unserer Fonds Definition eine Alternative zu klassischen Investmentfonds vorstellen, die auf der einen Seite zwar viele Gemeinsamkeiten aufweist – in entscheidenden Punkten jedoch auch große Unterschiede. Die Rede ist von Exchange Traded Funds, kurz: ETF. Dabei handelt es sich um Publikumsfonds mit passivem Management. Ein aktiver Fondsmanager existiert demnach nicht.

Allein bedingt durch diesen Umstand weisen ETFs deutlich günstigere laufende Kosten als Investmentfonds auf. Bei ETFs liegt die Gesamtkostenquote (TER) meist im Bereich zwischen 0,15% und 0,65%. Bei aktiv gemanagten Fonds müssen Anleger hingegen Kosten zwischen 1,5% und 2,5% kalkulieren.

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Aktive und passive Fonds: die wichtigsten Unterschiede

Ein grundlegender Unterschied zwischen aktiv gemanagten Investmentfonds und passiv gemanagten ETFs wurde zuvor bereits benannt: die Kosten. Diese sollten Sie grundsätzlich bei allen Anlageformen im Blick haben, wenn Sie sich mit dem Thema „Was ist Trading“ beschäftigen. Sowohl einmalige als auch laufende Kosten können einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlich erzielte Rendite haben.

ETFs gelten im Vergleich zu Investmentfonds als deutlich transparenter. Anlegern ist bei letztgenannten nicht zwingend ersichtlich, welche Strategie der Fondsmanager verfolgt und in welche Anlageklassen er tatsächlich investiert. Sein Ziel ist es, den Markt zu schlagen und eine höhere Rendite als der Referenzindex zu erzielen.

Bei ETFs stehen laut Fonds Definition hingegen möglichst niedrige Kosten im Vordergrund. Diesem Ziel wird alles andere untergeordnet. Ein ETF versucht durch die möglichst identische Nachbildung des Referenzindex eine Rendite zu erzielen, die sich an der Kursentwicklung des Index orientiert.

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Fazit: Fonds ist nicht gleich Fonds

Wer in Deutschland in Fonds investiert, wird als Privatanleger mit hoher Wahrscheinlichkeit in einen offenen Fonds investieren. Geschlossene Fonds stellen hingegen eine Ausnahme dar, die von Online-Broker in der Regel nicht angeboten wird. Trotz dieser Information ist die Fonds Definition damit längst nicht beendet. Denn neben offenen und geschlossenen Fonds existiert eine ganze Reihe weiterer Fondsarten, die voneinander unterschieden werden müssen.

Wie bei einem Vergleich zum Thema „bester Aktien Broker“ müssen auch die Fondseigenschaften der Geldanlage gegenübergestellt werden. Nur so haben Sie als Anleger die Chance, am Ende auch tatsächlich das Produkt zu finden, welches ihren Anforderungen und Bedürfnissen am besten entspricht. Möglicherweise kommen Trader oder Anleger daher zum Schluss, dass der Handel von CFD bei nextmarkets das Produkt ist, welches die Interessenten gern handeln möchten. Dazu bietet nextmarkets ein zeitlich unbefristetes Demokonto mit einem virtuellem Guthaben von 10.000€ an, mit welchem Interessierte den Handel mit CFD erlernen können.

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