Was sind Knock-Out-Zertifikate? - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2020
Manuel Schmedler
Autor:
Manuel Schmedler
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

Als Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) bezeichnet man Schuldverschreibungen von Emittenten – in der Regel Banken – die die Entwicklung eines Basiswerts eins zu eins abbilden.

Anders als bei sogenannten Indexzertifikaten wird ein Teil des Kurswertes der Basiswertes durch einen Kredit vom Emittenten finanziert.

Das macht Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) so günstig – allerdings sorgt die eingebaute Knock-Out Schwelle dafür, dass das Zertifikat auch bei einmaligen „Ausreißern“ im Kurs verfallen kann und der Inhaber sein investiertes Kapital verliert.

Was sind Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate)?

Grundsätzlich ist ein Zertifikat eine Schuldverschreibung, mit der sich der Emittent verbürgt. Dank einer derivativen Komponente hängt die Kursentwicklung des Zertifikats von der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes ab.

Damit profitiert der Käufer eines Zertifikats vom Zugewinn oder Verlust des Basiswertes. Eine feste Verzinsung, wie man es zum Beispiel von Anleihen kennt, gibt es bei Zertifikaten nicht. Entwickelt wurden Zertifikate in den neunziger Jahren, die Dresdner Bank bot als erster Emittent ein Zertifikat auf den deutschen Index DAX an.

Die emittierende Bank hat durch Zertifikate die Möglichkeit, Kapital aufzunehmen. Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) wurden ab 2001 entwickelt, um gleichsam Optionsscheine handeln zu können und den Einsatz von Hebeln, die Spekulation auf steigende oder fallende Kurse, und die Charakteristika von Zertifikaten mit der Abbildung von Kursen im Verhältnis 1:1 zu verbinden.

Über Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) wird dem privaten Anleger eine Möglichkeit eröffnet, Futures als handelbare Wertpapiere (Was sind Wertpapiere?) zu erwerben, wie es professionellen Tradern schon zuvor möglich war.

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Wie funktionieren Knock-Out-Zertifikate?

Turbo-Zertifikate sind Hebelprodukte, die entweder über eine feste Laufzeit verfügen oder „gerollt“ werden – letzteres bezeichnet das sofortige Umwandeln in ein neues Zertifikat mit Ablauf der Gültigkeitsfrist. Ein Vorteil der Turbozertifikate ist, dass man mit ihnen auf fallende ebenso wie auf steigende Wertentwicklung des Basiswertes spekulieren kann.

Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) tauchen auch unter den Bezeichnungen Turbo-Optionsscheine oder Knock-Out Optionsscheine auf. Das Knock-Out, dem diese besonderen Zertifikate den Namen verdanken, ist der Schwellenwert, ab dem das Zertifikat wertlos verfällt – für den Anleger ein Totalverlust.

Zwar sind Zertifikate, und auch Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) sehr einfach konstruierte Finanzprodukte, die schon für kleines Geld zu erwerben sind. Um sie erfolgreich zu handeln, ist es dennoch erforderlich, einen Überblick über die Märkte zu haben, um die Kursentwicklungen des jeweiligen Basiswertes so gut wie möglich vorwegnehmen zu können.

Kalkuliert werden muss ein steigender oder fallender Kurs, aber auch die gewünschte Laufzeit und die Knock-Out-Schwelle – allesamt Faktoren, die schon beim Kauf eines Knock-Out-Zertifikats feststehen.

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Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) Beispiel Rechnung

Wenn es um Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) geht, unterscheidet man zwischen „Bull“ oder „Long“ Zertifikaten, mit denen auf steigende Kurse spekuliert wird, und „Bear“ bzw. „Short“ Zertifikaten, bei denen der Anleger von fallender Kursentwicklung profitieren möchte.

Ein Rechenbeispiel für Turbozertifikate Long kann folgendermaßen aussehen:

Ein Anleger, der eine Aktie im Wert von 50 Euro erwirbt, profitiert bei einem Kursanstieg auf 52 Euro von einem Gewinn von 4 % des Kurswertes.

Wer statt dessen ein Turbozertifikat Long auf dieselbe Aktie kauft, erhält vom Emittenten des Zertifikats Kredit über 40 Euro auf den Basiswert und muss lediglich 10 Euro zahlen. Für den gewährten Kredit durch den Emittenten zahlt der Anleger ebenfalls eine Gebühr, sagen wir 4 Euro.

Mit einem investierten Betrag von 14 Euro erwirtschaftet der Halter des Turbozertifikats als mehr als 20 % Gewinn.

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Wie sicher sind Knock-Out-Zertifikate?

Zertifikate, und vor allem gehebelte Zertifikate, können sehr gute Renditen abwerfen. Allerdings gibt es einige grundsätzliche Eigenheiten von Zertifikaten, über die Anleger sich im Klaren sein sollten.

So handelt es sich bei allen Zertifikaten – mit oder ohne „Turbo“ – um Schuldverschreibungen der emittierenden Bank. Dies haftet direkt mit ihrem Unternehmenskapital für den Wert des Zertifikat. Anders als bei Spareinlagen oder Fonds (s. Fonds Definition) gibt es keine Absicherung über die Einlagensicherung der Banken oder einen Sondervermögensstatus des Kapitals.

Muss die Bank also Insolvenz anmelden, verlieren die Halter von Zertifikaten ihre Einlagen, denn die „Darlehen“, die sie der Bank mit dem Kauf der Zertifikate gewährt haben, werden meist erst bedient, wenn alle anderen Ansprüche befriedigt werden konnten.

Bei den Faktor- oder Turbozertifikaten kommt hinzu, dass es genügt, wenn der Kurs des Basiswertes nur einmal ganz kurz unter die definierte Knock-Out-Schwelle rutscht. Selbst wenn sich der Kurs danach wieder erholt und stattlich zulegt – für das Zertifikat bedeutet es das K.O. und der Anleger verliert sein Geld.

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Knock-Out-Zertifikate – Neuland für Sie? Dabei sind Turbo Zertifikate nur eins von zahlreichen strukturierten Finanzprodukten, bei denen schon mit geringem Grundkapital gute Renditen erzielt werden können. Unabdingbar ist allerdings ein Grundwissen um die Finanzmärkte und die jeweiligen Finanzinstrumente. nextmarkets unterstützt Trader beim Einstieg in den Wertpapierhandel – mit dem Coaching der nextmarkets Experten, Schulungsmaterialien und einem Musterdepot.

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Was ist ein Knock-Out-Zertifikate Rechner

Prinzipiell sind Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) schlicht gestrickte Finanzprodukte, die man auch unter der Bezeichnung Mini Futures handeln kann. Die Preisbildung wird durch die Laufzeit oder auch die Volatilität des Basiswertes nicht in hohem Maß beeinflusst.

Bezeichnend ist vielmehr der Abstand zur Knock-Out-Schwelle, das Risiko ist auch für private Anleger recht gut einschätzbar und hängt wesentlich von der Höhe des Hebels ab.

Das hat dafür gesorgt, dass Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) inzwischen zu den Anlageprodukten mit dem umfassendsten Volumen gehören. Die flexiblen Finanzinstrumente erlauben die Spekulation auf zahlreiche Basiswerte, es gibt sogar das Bitcoin Hebelzertifikat.

Berechnen lassen sich denkbare Szenarien für die Kursentwicklung mit einem sogenannten Knock-Out-Rechner, auch Hebelzertifikate-Rechner genannt. Er gibt an, wie sich die Kurse von Turbozertifikaten ändern, wenn sich der Kurs des Basiswertes ändert.

Darstellen lässt sich dies tabellarisch oder auch grafisch. Die meisten Rechner können darüber hinaus auch berechnen, wie sich die Gewinne oder Verluste für die gesamte Position im Depot entwickeln werden.

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Knock-Out-Zertifikate Strategie – Wertpapierportfolios absichern

Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) sind recht flexibel im Einsatz und können daher auch für das Hedging anderer Positionen verwendet werden, etwa beim Forex Hedging. Hier sind sie in der Nützlichkeit und Handhabung durchaus vergleichbar mit Futures, wenn auch die Knock-Out-Schwelle ein Risiko mit sich bringt und die Kosten ein wenig höher ausfallen.

Ganz gleich, ob man sich mit Turbozertifikaten Long oder Short gegen fallende oder steigende Kurse absichert, mit dem Erreichen des Knock-Out muss der Schutz erneuert werden.

Um eine effektive Knock-Out-Zertifikate Strategie umsetzen zu können, ist nach Ansicht von Fachleuten sehr große Genauigkeit bei der Ermittlung des Einstiegszeitpunktes notwendig – dies umso mehr, je höher der Hebel ist, der zum Einsatz kommt.

Begnügt man sich mit einem niedrigen Hebel wie 1:2 oder 1:5, kann man langfristig planen, will man Turbo Zertifikate mit Hebeln von 1:40 oder mehr nutzen, gehören eine gute Auswertung der Marktentwicklung und Kenntnisse der Chartanalye zu den Voraussetzungen.

Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) handeln

Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) werden von Banken, bisweilen auch von Broker, emittiert. Der Emittent kann frei über die Charakteristika des Produkts entscheiden, zu denen die Auswahl des Basiswertes ebenso gehört wie die Finanzierungsschwelle und der Knock-Out.

Außerdem müssen Emittenten ständig aktuelle Rücknahmekurse anbieten und so die Liquidität im Handel mit den Turbozertifikaten gewährleisten. Gehandelt werden Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) sowohl außerbörslich als auch an der Börse.

Im außerbörslichen Handel (s. “Außerbörslicher Handel“) erwerben Anleger das Zertifikat ihrer Wahl direkt vom Emittenten, dies ist bei vielen Banken und Direktbanken möglich, Zwischenhändler gibt es nicht.  Wer ein Zertifikat direkt vom Emittenten erwirbt, hat den Vorteil, aktuelle Echtzeitkurse angeboten zu erhalten und die eigene Entscheidung auf der Basis aktuellster Preis treffen zu können.

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Die Anpassung des Hebels

Eine der typischen Eigenschaften von Knock-Out- oder Turbozertifikaten wird von den Emittenten normalerweise nicht betont. Die Rede ist von der Anpassung des Hebels, der sich beispielsweise bei steigenden Kursen reduziert und bei fallenden Kursen erhöht.

Der Grund dafür ist, dass mit einer Zunahme des sogenannten inneren Wertes der Anteil an Eigenkapital des abgebildeten Basiswertes zunimmt und damit die relative Eigenkapitalrendite reduziert wird.

So gibt es, abhängig vom Emittenten, auch Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate), bei denen der Hebel täglich neu angepasst wird, und zwar dergestalt, dass der definierte fixe Hebel wieder erreicht werden kann.

Die Auswirkungen für Anleger: mit solchen Zertifikaten sind zum Teil sehr gute Renditen möglich, diese werden aber bei minimalen Anpassungen durch den Emittenten mitunter wieder nichtig.

Da die Gestaltung von Zertifikaten im Ermessen des Emittenten liegt, empfiehlt es sich, die in Frage kommenden Produkte gut zu vergleichen und auch auf das Kleingedruckte zu achten.c

Knock-Out-Zertifikate Tipps für Anleger

Anleger, die sich mit dem Potenzial von Zertifikaten befassen, werden rasch feststellen, dass diese Finanzprodukte viele Möglichkeiten bergen und deshalb so gut wie jedes Portfolio sinnvoll abrunden. Die einfache Konstruktion und die vergleichsweise geringen Kosten machen Zertifikate sehr beliebt. Hinzu kommt, dass man mit ihnen zahlreiche Trading Strategien umsetzen kann. Allerdings unterlaufen Tradern und Anlegern gerade wo es um Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) geht, auch immer wieder klassische Fehler, die dazu führen, dass es zu Verlusten kommt – oder dass die gewünschten Erfolge nicht realisiert werden. Zu den gängigen Fehlern gehören folgende

  • Keine umfassende Information über das Zertifikat
  • Erwerb von weniger seriösen Zertifikaten
  • Zu hohe Gebühren
  • Unkenntnis der Handhabung von Hebeln und Knock-Out-Schwelle
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Knock-Out-Zertifikate Suche

Die Suche nach einem Knock-Out-Zertifikat, das den eigenen Anforderungen entspricht, gestaltet sich recht unkompliziert. Zum einen bieten die emittierenden Banken eine Suchmaske an, über die eigene Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) ebenso wie die anderer Emittenten gesucht werden können. Alternativ finden sich online verschiedene Suchmöglichkeiten.

Eingegeben werden kann der Basiswert und Emittent, darüber hinaus auch der Typ – also ob es sich um Long oder Short Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) handeln soll – und die Kategorie, nämlich mit oder ohne Stopp Loss, als gerolltes Zertifikat oder Standard, Open End oder Turbo.

Auch die bevorzugte Knock-Out-Schwelle und Kennzahlen wie der Hebel und der Abstand zur Knock-Out-Schwelle können eingegeben werden. Nach vollständiger Eingabe der gewünschten Besonderheiten genügt ein Klick, damit die Suche eine Liste der Turbozertifikate ausgibt, die die entsprechenden Charakteristika aufweisen.

Damit  Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) die gewünschten Renditen einbringen, muss man allerdings auch die Entwicklung der Märkte ins Auge fassen, denn nur wer steigende oder fallende Kurse korrekt prognostizieren kann, erwirbt das passende Long- oder Short-Turbozertifikat.

Schon gewusst?

Wer in den Handel mit Finanzprodukten einsteigen möchte, ist bei nextmarkets an der richtigen Adresse. Wir möchten Tradern dazu verhelfen, sich die notwendigen Hintergrundkenntnisse schneller und effektiver anzueignen. Deshalb unterstützt nextmarkets seine Trader mit umfassenden, hochwertigen Schulungsmaterialien zum Forex- und CFD-Handel, und mit dem speziellen Konzept des Curative Coachings. Wir bieten

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Die Knock-Out Schwelle mit Stop Loss absichern

Knock-out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) sind benannt nach einer besonderen Eigenheit, der Knock-Out-Schwelle. Diese bezeichnet einen bestimmten Kurs des zugrundeliegenden Basiswertes.

Unterschreitet der Basiswert die Schwelle, geht das Zertifikat K.O., falls man auf fallende Kurse spekuliert hat, gilt umgekehrt das Überschreiten der Schwelle als Knock-Out. Mit dem K.O. verliert das Zertifikat seinen Wert und der Anleger verliert das eingesetzte Geld – allerdings maximal den Einsatz, zusätzliche Kosten oder Nachschusspflichten kommen nicht auf ihn zu.

Eine Absicherung gegen den Totalverlust durch Knock-Out kann man durch die Verwendung eines Stop Loss Limits erzielen. Der Stop Loss sollte einige Prozentpunkte vom Knock-Out entfernt liegen.

Wird der Stop Loss unter- bzw. überschritten, wird ein solches Zertifikat nicht mehr gehandelt. Der Anleger macht zwar keinen Gewinn, erhält aber mit Ablauf der Laufzeit des Zertifikats den verbleibenden Wert erstattet. Weitere Informationen finden Sie im Artikel “Stop Loss und Take Profit Strategie“.

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Knock-Out-Zertifikate Erklärung: Die Vorteile

  • Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) bilden die Kursentwicklung eines zugrunde liegenden Basiswertes proportional nach dem eingesetzten Hebel ab. Die Wertentwicklung des Turbozertifikats kann daher gut nachvollzogen werden.
  • Der Verlust des Anlegers oder Traders übersteigt in keinem Fall das eingesetzte Kapital. Wer den Stop Loss nutzt, kann sich auf diese Weise außerdem wirksam vor dem vollständigen Verlust seiner Einlagen schützen.
  • Aufgrund der eingesetzten Hebel werfen Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) bestenfalls sehr gute Renditen ab.

Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) – die Nachteile

  • Zertifikate gehen mit einem Emittentenrisiko einher, da lediglich die Bonität des herausgebenden Finanzdienstleisters den Wert des Zertifikats garantiert.
  • Unter- bzw. überschreiten Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) die Knock-Out-Schwelle, ohne dass ein Stop Loss gesetzt ist, führt dies zum Totalverlust der Einlagen, selbst wenn es sich nur um einen minimalen Einbruch handelt und sich der Kurs danach äußerst günstig entwickelt.
  • Knock-out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) können für Einsteiger im Börsenhandel ein sehr komplexes Betätigungsfeld sein. Insbesondere die Kalkulation des Knock-Out Abstandes und des passenden Hebels ist für Neulinge nicht einfach. Daher sind Turbozertifikate eher für erfahrene Anleger geeignet, die gewillt sind, sich in die Materie einzuarbeiten.

Da die Vorteile und Nachteile von Turbozertifikaten beide durch den Hebel bedingt sind, lässt sich das eine ohne das andere nicht nutzen. Trader, die sich näher mit Turbozertifikaten befassen wollen, sollten daher einen Broker nutzen, der ihnen entsprechende Schulungsmaterialien zur Verfügung stellt und die Möglichkeit gibt, den Handel zunächst mit virtuellem Kapital in einem Aktien Demokonto zu üben.

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Turbozertifikate verstehen und profitabel handeln

Wer Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) mit zufriedenstellenden Resultaten nutzen will, muss sich in die Besonderheiten dieser Finanzprodukte vertiefen. Knock-Out-Zertifikate handeln gelingt, wenn man nicht nur Zertifikate generell, sondern auch speziell die Charakteristika der in Frage kommenden Turbo-Zertifikate versteht.

Diese können sich abhängig vom Emittenten unterscheiden, und nicht alle Anbieter verkaufen grundsätzlich „gute“, seriöse Zertifikate. Daher sollte man sich nicht mit den Angaben in werbenden Texten zufrieden geben, sondern das eigentliche Zertifikat  prüfen, möglicherweise auch die Meinung anderer Anleger hinzuziehen. Ebenso sollten Anleger sich über die möglicherweise anfallenden Gebühren informieren, um versteckte Kosten ausschließen zu können.

Da nicht alle Zertifikate zur eigenen Anlagestrategie und zum eigenen Risikomanagement passen, ist es wichtig, Produkte zu wählen, die diesbezüglich kein „Konfliktpotenzial“ bergen. Und natürlich sollte man die Entwicklung der Märkte und die Kursentwicklung des Basiswertes realistisch einschätzen können, auf der Basis gewissenhafter Informationen, und nicht auf die Verwendung von Stop Loss verzichten.

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Fazit zu Turbozertifikaten in Geldanlage und Handel

Zertifikate verdanken ihre Attraktivität der Tatsache, dass die Möglichkeit guter Renditen durch den Einsatz von Hebeln einhergehen mit vergleichsweise geringen Kosten. Überdies verliert der Anleger oder Trader maximal seinen Einsatz, nicht mehr.

Dies kann allerdings schneller der Fall sein, als dem Anleger lieb ist, besonders wenn es um Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) geht. Ein kurzfristiges Auf- oder Abschnellen des Kurses über die K.O.-Schwelle macht das Zertifikat wertlos, sofern man sich nicht mit einem Stop Loss abgesichert hat.

Hinzu kommt das Emittentenrisiko, denn für ein Zertifikat verbürgt sich die emittierende Bank mit ihrer Bonität. Daher ist nicht jeder Anbieter bzw. jedes Produkt gleichermaßen seriös.

Wer die Bereitschaft mitbringt, sich über Knock-Out-Zertifikate (Turbo Zertifikate) zu informieren, hat jedoch mit diesem Finanzinstrument die Möglichkeit, auf steigende oder fallende Kurse an den internationalen Aktien-, Zins- und Rohstoffmärkten zu spekulieren.

Als bester Aktien Broker kann bezeichnet werden, wer seinen Tradern den Einstieg mit umfassenden Informationen und bestenfalls sogar Angeboten, wie es das Curative Coaching bei nextmarkets darstellt, erleichtert, so dass auch Neulinge von Grund auf das Trading lernen können.

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