Wie kann man Mini-Futures handeln? - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2020
Carsten Umland
Autor:
Carsten Umland
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

Privatanleger können inzwischen viele unterschiedliche Finanzderivate nutzen. Anleger, die Mini Futures handeln profitieren von einem leicht verständlichen Produkt, dass es ermöglicht, kostengünstig abzusichern oder mit einem kalkulierbaren Risiko hohe Renditen zu erzielen.

Dieser Ratgeber beinhaltet nicht nur eine verständliche Mini Futures Erklärung und den unterschiedlichen Eigenschaften des Finanzproduktes. Darüber hinaus werden Unterschiede zu ähnlichen Derivaten aufgeführt. Nach dem Lesen sollen Sie in der Lage sein, einschätzen zu können, ob Mini Futures für sie geeignet sein könnten.

Eine leicht verständliche Mini Futures Erklärung

Mini Futures haben keine Laufzeit, sind sonst allerdings den Optionsscheinen sehr ähnlich. Auch wenn sie sich namentlich natürlich an den Futures orientieren und auch einige Parallelen aufweisen, sind Optionsscheine letztlich ihr nächster Verwandter.

Wer Mini Futures handeln möchte (s. auch Futures handeln), teilt sich den Kaufpreis des Basiswertes im Prinzip mit dem Emittenten, der dafür Zinsen erhält. Der Emittent oder Market Maker legt für jeden Mini-Future ein Finanzierungslevel, den Stop-Loss und das Bezugsverhältnis fest. Es handelt sich also um ein abgesichertes Hebelprodukt.

Dennoch ist es auch möglich, den gesamten Einsatz zu verlieren. Letztlich ist es nämlich eine Art Wettlauf: Der Kunde profitiert, wenn sich der Basiswert seines Mini-Futures in die vorgegebene Richtung entwickelt. Der Emittent gewinnt hingegen durch die Zinsen, wenn der Kunde den Mini-Future lange hält.

Die Volatilität spielt im Gegensatz zu Optionsscheinen bei Mini-Futures keine Rolle Auf diese Weise ist die Preisberechnung sehr einfach nachzuvollziehen und zudem transparent.

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Wie und wo ist Mini Futures handeln möglich?

Die meisten Online Broker unterstützen den Kauf mit Futures. Wer mit Mini Futures handeln möchte, kann diese unter Angabe der WKN wie gewohnt bei seinem Broker aufrufen und wie normale Wertpapiere kaufen (Was sind Wertpapiere?). Viele Broker haben auch eigene Rubriken für das Trading. Hier können sie den Basiswert auswählen und erhalten dann üblicherweise gleich eine ganze Reihe von Mini Futures angezeigt. Aus diesen können sie dann den Passenden aussuchen.

Es kann natürlich vorkommen, dass Anleger noch nicht genügend Erfahrung und Hintergrundwissen vorweisen konnten, um zum Mini Futures Handeln zugelassen zu werden. In diesem Fall informiert der Broker sie über die Problematik. Diese Information sollten Einsteiger ernst nehmen und sich weiterführend über den Handel mit Mini-Futures informieren. Letztlich reichen allerdings bereits ein paar Klicks aus, um doch zu Handel zugelassen zu werden.

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Woraus besteht ein Mini Future?

Anleger, die regelmäßig mit Mini Futures handeln, erkennen schnell, dass das Finanzprodukt immer die gleichen Ausstattungsmerkmale aufweist.

Zentral ist natürlich der Basiswert. Dies kann eine Aktie (Was sind Aktien?) oder ein Index wie der DAX sein. Das zweite wichtige Merkmal ist der aktuelle Kurs oder Indexstand. Er bestimmt mit, wie viel Kapital Kunde und Emittent letztlich aufbringen müssen, um den Basiswert über Mini Futures zu handeln.

Ebenso wichtig ist der Basispreis. Dies ist im Grunde genommen der Betrag, den der Emittent „beisteuert“. Zudem legt der Emittent ein Stop Loss fest. Sollte der Kurs diese Schwelle erreichen, wird der Mini Future fällig gestellt, also in gewisser Weise automatisch verkauft. Komplett ist der Mini-Future durch das Bezugsverhältnis. Es gibt letztlich wieder, wie hoch der Hebel ist.

Ebenso wichtig ist zudem, in welche Richtung ein Händler den Mini Future kauft. Long bedeutet, dass er von steigenden Kursen profitiert, bei Short profitiert er hingegen von sinkenden Kursen.

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Welche Chancen und Risiken bieten Mini-Futures?

Mini-Futures sind gehebelte Finanzprodukte. Das bedeutet, dass es mit geringem Kapitaleinsatz möglich ist, die gesamte Kursveränderung mitzugehen. Das sorgt dafür, dass die Rendite vervielfacht werden kann, wenn der Trader mit seiner Einschätzung richtig liegt. Außerdem sind mit Mini-Futures auch Short-Positionen möglich. Diese Eigenschaft sorgt zusammen mit den niedrigen Kosten dafür, dass Mini Futures optimal geeignet sind, das eigene Portfolio kostengünstig abzusichern. Gerade einzelne Aktien, die in der Krise stecken, sind Gewinnchancen.

Natürlich ist es auf der anderen Seite riskant, mit Mini Futures zu handeln. Die meisten Anleger wissen sehr gut, dass eine Bank ihre Gewinne über Zinsen erzielt. Es ist also unwahrscheinlich, dass Kunden, die Mini Futures handeln, dabei einen Gewinn machen können. Die Finanzierungskosten sind vergleichsweise hoch, sodass es häufig vorkommt, dass Kunden die Mini Futures mit Verlust verkaufen.

Fakten-Check

Viele Anleger befürchten, dass sie einen einmal gekauften Mini Future nicht mehr verkaufen können, wenn der Markt einbrechen sollte oder ungewöhnliche Einbrüche bei der Liquidität entstehen, dies ist jedoch nicht der Fall:

  • Möglich ist, das andere Marktteilnehmer den Mini-Future kaufen
  • Der Emittent muss den Mini Future immer zurücknehmen.
  • Bei einem ausgelösten Stop Loss erhält der Kunde den Restwert
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Preisberechnung und tägliche Anpassung des Basispreis

Die Preisberechnung für Mini Futures ist vergleichsweise einfach und transparent. Im Gegensatz zu vielen anderen Finanzderivaten (Was sind Derivate?) ist sie sehr leicht zu verstehen.

Es gilt:

(Kurswert – Basispreis) * Bezugsverhältnis = Preis Mini Future Long

und

(Basispreis – Kurswert) * Bezugsverhältnis = Preis Mini Future Long

Bei einem DAX Mini Future Long würde dies bei einem DAX-Kurs von 11.100 und einem Basispreis von 10.800 Euro beispielsweise bedeuten:

(11.100 – 10.800) * 0,01 = 3,00 Euro

Der Kunde könnte in diesem Falle also bereits für 3 Euro Mini Futures handeln – würde dafür allerdings die gesamte Kurssteigerung mitnehmen können.

Basispreis und Stop-Loss-Schwelle werden täglich neu berechnet, die Finanzierungskosten kommen also jeden Tag hinzu. Sollte der Emittent beispielsweise jährlich 4 % Zinsen verlangen, sind dies bei 11.100 Punkten 333 Punkte jährlich. Geteilt durch 365 ergibt dies eine Steigerung von 0,9123 Punkten pro Tag.

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Mini Futures sind mit Stop Loss abgesichert

Emittenten müssen bis zu einem gewissen Grad tatsächlich in die Basiswerte investieren, mit denen ihre Kunden über Mini Futures handeln. Deswegen sichern sie diese über ein Stop Loss ab. Dieses orientiert sich natürlich an Kurs- und Basiswert und befindet sich in der Regel zwischen beiden. Die Bank kann also keinen Verlust machen, wenn sie ihre Kunden mit Mini Futures handeln lässt und diese dabei verlieren. Auch das Stop Loss wird täglich berechnet und angepasst (mehr im Artikel “Stop Loss und Take Profit Strategie“).

Sollte der Kurs die Schwelle des Stop Loss überschreiten, wird die Absicherungsposition aufgelöst. Der Preis, der dabei erzielt werden konnte, ist der Restwert. Dieser würde im obigen Beispiel bei einem Stop-Loss von 10.900 bei einem Euro liegen. Die meisten Emittenten benötigen allerdings durchaus etwas Zeit, bis die Positionen verkauft sind, sodass auch ein höherer Gewinn möglich ist.

Hebelwirkung bei Mini Futures nicht unterschätzen

Viele Banken erlauben unerfahrenen Privatanlegern nicht mit Mini Futures zu handeln. Erst wenn sie die entsprechende Kenntnisse nachweisen, dürfen sie mit gehebelten Finanzprodukten wie Mini Futures handeln. Dies ist im Sinne des Anlegerschutzes durchaus sinnvoll. Viele Kunden unterschätzen die Hebelwirkung vor allem zu Beginn deutlich.

Sollte der DAX in unserem Beispiel beispielsweise um 50 Punkte auf 11.150 zulegen, ist dies eine Steigerung von 0,45 % – nicht wirklich viel. Der Mini Future ist nun allerdings 3,50 Euro wert – dies entspricht einer Steigerung von 16 %, also einem Vielfachen der Steigerung des DAX.

Es sind also enorme Renditen möglich Bei 50 Punkten Verlust wäre der Mini-Future jedoch nur noch 2,50 Euro wert – Der Verlust ist also ebenso deutlich. Deswegen ist es wichtig, sich mit dem gehebelten Handel auseinanderzusetzen.

Bei nextmarkets können Einsteiger den gehebelten Handel im Online Broker Demokonto ohne zusätzliches Risiko ausprobieren. Später können unsere Coaches dabei helfen, das Risiko richtig zu wählen.

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Was geschieht bei Dividendenzahlungen?

Trader, die mit Mini Futures handeln nutzen diese besonders häufig für das Traden von Aktien. Da viele Händler die Mini Futures vergleichsweise lange halten, können Dividenden (s. Dividende Definition) eine besondere Herausforderung darstellen.

Die erwartete Dividende wird natürlich immer in den Aktienkurs eingepreist, nach der Ausschüttung sinkt der Kurs um den Dividendenabschlag. Es wäre nicht attraktiv, mit Mini Futures zu handeln, wenn der Händler keine Dividende erhalten würde, zumal der Emittent die Aktie hält und so die Dividende erhält. Um Kunden fair zu behandeln, ändert sich die Berechnung.

Emittenten nutzen hierfür einen Dividendenausgleich, der sowohl für den Basispreis als auch für das Stop Loss gilt. Beide Werte werden entsprechend herabgesetzt, damit der Mini Future-Käufer nicht benachteiligt wird. Bei einem Short-Future handelt der Emittent gegenteilig und hebt Basispreis und Stop Loss um die Dividende an.

Mini Futures handeln oder Optionsscheine nutzen?

Der Hauptunterschied zwischen Mini Futures und Optionsscheinen ist, dass Anleger, die mit Mini Futures handeln, zeitlich nicht festgelegt sind. Optionsscheine haben demgegenüber eine feste Laufzeit. Sie eignen sich deswegen vor allem gut, um zeitlich begrenzt abzusichern, beispielsweise weil Geschäftsberichte veröffentlicht werden oder andere besondere Ereignisse ins Haus stehen.

Sie verfügen deswegen auch nicht über ein Stop Loss. Um Optionsscheine zu kaufen, ist ein Preisaufschlag fällig, der die Differenz zwischen Basiswert und KO-Schwelle überschreitet. Dafür ist der Basispreis konstant, sodass es deutlich komplexer sein kann, mit Mini Futures zu handeln.

Diese bergen aufgrund des Stop Loss eine geringere Wahrscheinlichkeit für den Totalverlust. Bei Turbo-Optionsscheinen ist ein Knock Out vor dem Laufzeitende deutlich wahrscheinlicher. Dies liegt auch darin begründet, dass die Hebelwirkung hier oftmals höher als bei Mini Futures ist. Turbo Optionsscheine sind also im Vergleich zu Mini Futures noch riskanter, sodass sich Mini Futures für die meisten Privatanleger deutlich besser eignen.

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Mini Futures außerbörslicher oder börslich kaufen?

Anleger, die Mini Futures handeln möchten, haben hierfür grundsätzlich zwei Möglichkeiten: börslicher und außerbörslicher Handel. Der außerbörsliche Handel hat für die Emittenten wichtige Vorteile.

So ist es natürlich deutlich unkomplizierter und günstiger, die Mini Futures direkt an die Kunden zu verkaufen. Deswegen ist es oftmals auch preislich attraktiv für Anleger, dort die Mini Futures handeln. Außerdem hat der außerbörsliche Handel für den Anleger den Vorteil, dass er sich nicht an die Börsenzeiten halten muss, wenn er den Mini Future wiederverkaufen möchte.

Der Emittent muss einen liquiden Handel mit seinen Produkten sicherstellen und somit sicherstellen, dass der Anleger seinen Mini Future notfalls an ihn verkaufen kann.

Der Handel über die Börse hat für Kunden den Vorteil, dass sie ihn in der Regel sehr unkompliziert abwickeln können. Auch hier kann der Emittent als Handelspartner auftreten.

Schon gewusst?

Die Stop Loss-Schwelle ist in vielen Fällen entscheidend darüber, ob Nutzer den Mini Future gewinnbringend verkaufen können oder mit Verlust schließen lassen müssen. Deswegen gelten bei der Wahl des Stop Loss die folgenden Grundsätze:

  • Nutzer sollten die übliche Volatilität des Basiswerts nicht unterschreiten
  • Ein großzügig gewähltes Stop-Loss ermöglicht längeres Halten des Mini Futures
  • Dadurch kann ein Stop Loss auch Kosten des Mini Futures erhöhen
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Für wen und wann eigenen sich Mini Futures?

Grundsätzlich richten sich Mini-Futures an Privatkunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Mini Futures handeln für jeden Anleger geeignet ist. In vielen Fällen ist der Handel mit Derivaten etwas zu riskant. Vor allem gemessen daran, dass sich viele Anleger nicht zutrauen, Aktivitäten wie Aktien online kaufen & handeln auszuführen, eignen sich Mini-Futures nur für vergleichsweise risikofreudige Anleger.

Es gibt allerdings viele Möglichkeiten, in denen Mini Futures handeln das Risiko sogar senken kann. Nutzer, die in Aktien Geld anlegen und ihr Depot absichern möchten, profitieren sehr davon, dass sie für wenig Geld ganze Indizes absichern können.

Anleger, die Trader werden möchten und sich das Risiko zutrauen, können natürlich ebenfalls erst einmal mit Mini-Futures beginnen und so vorsichtig austesten, ob sie die nervliche Belastung durch hohe Verlustmöglichkeiten aushalten.

Mini-Futures eignen sich allerdings vor allem über einen kurz- bis mittelfristigen Zeitraum. Die Finanzierungskosten schmälern mögliche Gewinne sehr schnell.

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Was sollten Einsteiger beim Trading beachten?

Als Einsteiger, der gerade erst damit begonnen hat, Mini Futures zu handeln, ist es natürlich sehr wichtig, nicht zu viel Risiko zu gehen. Vermutlich haben Sie bereits Tausende Trading Ideen im Kopf und brennen darauf, sie zu verwirklichen. Hierfür sind Mini Futures optimal geeignet, da Anleger nur den Einsatz verlieren können. Dennoch ist es wichtig sich ein festes Budget zu setzen, dass zur Verfügung steht, um Mini Futures zu handeln.

Es sollte nicht überschritten werden und ein Totalverlust muss verschmerzbar sein. Zudem sollten Anleger vor allem auf einen sinnvollen Abstand des Stop-Loss achten. Im Zweifel ist dies deutlich wichtiger als einen höheren Hebel zu wählen. Das Risiko wird sonst unnötig groß.

Im Zweifel kann es sinnvoll sein, erst einmal über ein CFD Demokonto wie von nextmarkets mit dem CFD Handel Erfahrungen zu sammeln. CFDs sind Mini Futures sehr ähnlich, sodass gerade der Hebel so besser eingeschätzt werden kann.

Mini Futures handeln oder auf CFDs umsteigen?

Wer sich bereits als Trader versteht und häufig handeln möchte, gibt sich mit Mini Futures unter Umständen nicht mehr zufrieden. Dann kann es sinnvoll sein, auch den CFD-Handel in Betracht zu ziehen, der große Ähnlichkeit zum Mini Futures handeln aufweist. Oftmals bieten spezialisierte Broker sogar beides zugleich an, ohne dass dies für den Trader selbst deutliche Unterschiede machen würde.

Grundsätzlich gilt, dass beim Handel mit CFDs selbst gewählte Hebel nutzbar sind. Trader können die Bedingungen selbst festlegen und müssen nicht mühsam nach dem richtigen Mini Future suchen. Auch das Stop Loss ist völlig frei wählbar. Zudem erhalten Nutzer meist Zugriff auf eine deutlich leistungsfähigere Handelsplattform als bei ihrem Online Broker.

Ein weiterer Vorteil von Mini Futures kann allerdings sein, dass diese reguliert herausgegeben werden, während CFDs nicht standardisiert sind. Gerade vorsichtigere Trader schätzen die zusätzliche Sicherheit, die dadurch entsteht. Die Emittenten sind zudem meist deutlich größer und bekannter als CFD-Broker.

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So läuft das Investment in Mini Futures ab

Wer Mini Futures handeln möchte, muss seinem Broker einen Auftrag erteilen, dass er den Mini Future in entsprechender Anzahl kaufen möchte. Üblich sind für deutsche Trader vor allem die Börsen EUWAX und Scoach.

Der Makler überprüft im Anschluss, ob die Order an der Börse selbst erfüllt werden kann. Deswegen ist eine ausreichende Liquidität sinnvoll. Ist dies nicht der Fall, wird die Order an den Emittenten selbst weitergeleitet, der selbst Kurse stellt, zu denen er mit den Mini Futures handeln möchte. Der Händler kann also immer mit Mini Futures handeln.

An den Emittenten direkt gelang der Händler auch, wenn er den außerbörslichen Handel wählt. Der Broker schickt eine Kursanfrage und erhält als Antwort einen handelbaren Preis, den der Trader dann akzeptieren oder ablehnen kann.

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Mini Futures können für Privatanleger sinnvoll sein

Mini Futures sind gehebelte Finanzderivate ohne feste Laufzeit. Das macht sie unter Privatanlegern sehr beliebt, zumal sie vergleichsweise einfach zu verstehen sind. Sie werden standardisiert errechnet und sind weniger komplex als Optionsscheine.

Das Risiko erhöht sich deutlich, allerdings sind die Renditechancen ebenso größer. Dennoch eignen sich Mini Futures letztlich nur für Anleger, die ihr Depot absichern möchten, oder die ein hohes Maß an Risikofreude aufweisen. Gerade durch die Möglichkeit Positionen leer zu verkaufen ergeben sich interessanten Chancen.

Anleger, die Mini Futures handeln möchten, sollten darauf achten, dass Stop Loss möglichst sinnvoll zu wählen, damit es nicht zu früh ausgelöst wird. Zu lange Laufzeiten lohnen sich nicht, da mit jedem Tag höhere Finanzierungskosten fällig werden. Auch wenn die Laufzeit unbegrenzt ist, sind Mini Futures also nicht für längere Investments geeignet.

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Quellen:

  1. Kunze, Stephan und Gresse, Stefan: Banken sehen ein riesiges Potenzial für Mini-Futures, In: Handelsblatt. Online abrufbar unter: handelsblatt.com, Abgerufen am 31.01.2019.
  2. Mit der richtigen Sau zum Renditeziel, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Online abrufbar unter: www.faz.net, Abgerufen am 31.01.2019.
  3. Koch, Jürgen: Am Abschwung verdienen, In: Focus. Online abrufbar unter: www.focus.de, Abgerufen am 31.01.2019.
  4. Kunze, Stephan: Mini-Futures – kleiner Einsatz, großer Hebel, In: Fokus. Online abrufbar unter: www.focus.de, Abgerufen am 31.01.2019.
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