Was ist eine Orderprovision? - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2020
Bernd Raschkowski
Autor:
Bernd Raschkowski
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 18 Jahre

Bei jedem Handel von Wertpapieren kommt es zu zusätzlichen Kosten, die durch die Orderprovision ausgedrückt werden. Da jeder Broker und jedes Wertpapier unterschiedliche Kosten aufruft, müssen Anleger zunächst vergleichen, welcher Anbieter der günstigste ist.

Zuvor sollten Sie jedoch zunächst in Erfahrung bringen, worum es sich bei der Orderprovision im Detail handelt. Im nextmarkets Glossar finden Sie daher nachfolgend eine ausführliche Orderprovision Definition, die sämtliche Einzelheiten beleuchtet und sowohl von Anfängern als auch von erfahrenen Tradern jederzeit genutzt werden kann.

Was ist die Orderprovision? Kosten erklärt

Bei einem Kauf von Aktien, ETFs und anderen Wertpapieren entstehen grundsätzlich Kosten. Diese fallen von Broker zu Broker unterschiedlich aus, weswegen sich für Interessierte ein vorheriger Vergleich stets lohnt. Dabei werden Sie womöglich feststellen, dass einige Kosten je nach Broker anders heißen, im Grunde aber das Gleiche meinen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Orderprovision. Die Orderprovision bezeichnet diejenigen Kosten, die der Broker bei der Ausführung einer Order erhebt. Einige Anbieter bezeichnen diesen Kostenpunkt auch als Transaktionskosten, Kommission, Ordergebühren oder Ausführungsgebühren.

Einige andere sehen die Orderprovision lediglich als ein Teil der Ordergebühren an, zu der sich weitere Kosten gesellen können. Wie funktionieren Aktien und welche Kosten entstehen beim Handel? Diese Fragen sollten sich gerade Anfänger unbedingt stellen. Schließlich schmälert jede Gebühr die Rendite, die später durch den Weiterverkauf erzielt werden kann.

In der Regel macht jeder Broker sein Preis-Leistungsverzeichnis auf der eigenen Website für Interessierte frei zugänglich. Aus diesem können neben der Orderprovision beispielsweise auch Spreadkosten und andere Gebühren abgelesen werden.

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Warum ist ein Orderprovision Vergleich wichtig?

Mit welchem Ziel investieren Anleger in Wertpapiere und andere Finanzinstrumente? Im Fall von Aktien könnte das Interesse an der Beteiligung eines Unternehmens als Grund angeführt werden. Mit dem Aktienkauf gehen gewisse Rechte und Pflichten einher, wozu unter anderem das Stimmrecht an der Jahreshauptversammlung gehören.

Aktionäre haben also durchaus die Möglichkeit, Einfluss auf die Ausrichtung eines Unternehmens zu nehmen. Ein weiterer Grund, der wahrscheinlich für eine deutlich größere Zahl an Anlegern ausschlaggebend ist, ist die Rendite. Bei Aktien und ETFs kann diese beispielsweise über eine jährlich ausgeschüttete Dividende erzielt werden.

Über die Dividende werden Aktionäre am Umsatz des Unternehmens beteiligt. Weiterhin kann eine Rendite durch den Verkauf des Basiswertes nach einem Kursanstieg erzielt werden. Dies ist bei Aktien ebenso möglich wie bei CFDs, Währungspaaren und zahlreichen anderen Finanzinstrumenten. Beim Handel mit CFDs können zudem nicht nur Kursanstiege, sondern auch fallende Kurse zum generieren von Gewinnen genutzt werden. Daher lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf den CFD Broker nextmarkets, der mehr als 1.000 Aktien-CFD zum Handel bietet und bei dem keine Ordergebühren anfallen.

Da die Orderprovision jedoch sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf zu bezahlen ist, kann die eigentlich erzielte Rendite erheblich geschmälert werden. Ein Orderprovision Vergleich ist daher unumgänglich, um nicht mehr als nötig zu bezahlen.

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1,75% Orderprovision: Ab wann ist ein Broker zu teuer?

Ziel jedes Anlegers sollte es sein, einen Handelspartner mit möglichst geringen Gebühren zu finden. Schließlich müssen diese Kosten durch eine Wertsteigerung oder die Ausschüttung einer Rendite kompensiert werden, bevor überhaupt ein Gewinn erzielt wird. Anleger, die Aktien online kaufen & handeln, sollten dies unbedingt beachten. Umgehen lassen sich diese Kosten beispielsweise dadurch, indem keine Aktien gehandelt werden, sondern Aktien-CFD bei nextmarkets.

Doch ab welcher Orderprovision muss ein Broker als zu teuer eingestuft werden? Interessierte könnten dies unter anderem selbst herausfinden, indem sie die Kosten verschiedener Online-Broker gegenüberstellen. Schnell lässt sich dadurch feststellen, welcher Anbieter deutlich günstiger und welcher deutlich teurer als der Durchschnitt ist.

Eine Faustregel, etwa für einen ETF Sparplan Vergleich, gibt es dabei nicht. So kann beispielsweise eine 1,75% Orderprovision bei einem Anbieter in der Praxis höhere Kosten aufrufen als eine 2,50% Orderprovision bei einem anderen Anbieter, wenn dieser jedoch zeitgleich eine kostenfreie Ausführung der beliebtesten ETF Sparpläne anbietet. Auf diese feinen Unterschiede sollten Anleger in einem Vergleich daher unbedingt wertlegen.

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Diese Arten von Orderprovision gibt es

Die Orderprovision ist eine der Kosten, die bei einem Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren anfallen kann. Wie bereits dargelegt, kann diese je nach Broker eine andere Bezeichnung tragen oder auf unterschiedliche Art und Weise berechnet werden. Es sind mehrere Gebührenmodelle im Umlauf, die folgendermaßen unterschieden werden können:

  • Flatrate-Modelle
  • Festbetrag pro Ausführung
  • am Gesamtvolumen gemessene, prozentuale Orderprovision
  • Festbetrag, zuzüglich geringe prozentuale Orderprovision

Grundsätzlich ist keines der Modelle besser oder schlechter als ein anderes. Hier kommt es stark auf das Anlageverhalten jedes Einzelnen an, welches Modell zu präferieren ist. Flatrate-Modelle sind beispielsweise häufig mit einer relativ hohen Gebühr versehen, die sich jedoch nicht nach der Anzahl der getätigten Trader richtet. Äußerst aktive Trader können hiervon profitieren, während Wenig-Trader gleichzeitig wahrscheinlich mehr als nötig bezahlen.

Fakten-Check

Welche Kosten fallen bei nextmarkets an? Auch vor der Anmeldung beim CFD- und Forex-Broker nextmarkets sollten sich Anleger die Frage nach den Handelskosten stellen. Konto- oder Depotführungsgebühren fallen darüber hinaus nicht an. nextmarkets erhebt Gebühren einzig in Form des Spreads, Kommissionen oder andere Arten der Orderprovision sind nicht vorhanden.

  • Keine Kommissionen oder ähnliche Transaktionsgebühren
  • nextmarkets erhebt Gebühren nur in Form des Spreads
  • Konto- oder Depotführungsgebühren fallen hinaus nicht an
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Wo bezahle ich weniger als 1,75% Orderprovision?

Vor der Geldanlage ist es zwingend notwendig, die damit verbundenen Kosten in Erfahrung zu bringen. Sind diese zu hoch, lassen sich möglicherweise nur schwer Gewinne realisieren. Bei Aktien ist beispielsweise darauf zu achten, dass eine Orderprovision nicht nur beim Kauf anfällt.

Auch der Verkauf der Aktie ist mit diesen Kosten verbunden. Dieser Grundsatz gilt für Wertpapiere ebenso wie für alle anderen Finanzinstrumente. Bei ETF Sparplänen ist darüber hinaus auf eine weitere Besonderheit zu achten. Denn hier fällt die Gebühr bei jeder Ausführung an.

Im Schnitt müssen Anleger mit Kosten zwischen 1,5% und 2,0% rechnen. Bei einer Orderprovision in Höhe von 1,75% und einer Anlagesumme von 100 Euro entspricht dies Kosten von 1,75 Euro im Monat oder 21,00 Euro im Jahr. Wenn Sie eine hohe Sparrate wählen, kann alternativ unter Umständen ein Anbieter interessant sein, der einen fixen Betrag pro Ausführung anbietet.

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Keine Orderprovision bei Sparplan Angeboten möglich

Auf das Thema Orderprovision im Sparplan wurde zuvor bereits Bezug genommen. Bei ETF Sparplänen handelt es sich um eine Anlagemodell, bei dem monatlich ein gewisser Betrag bespart wird. Da es sich dabei stets um eine neue Ausführung handelt, fallen also monatlich zusätzliche Kosten an. Je nach Broker kann sich dies im Jahresverlauf zu einer unverhältnismäßig hohen Summe aufsummieren.

In einem Orderprovision Vergleich kann es sich für Anleger daher lohnen, nach diesen ETF Anbietern zu suchen:

  • db Xtrackers
  • ComStage
  • Lyxor
  • Deka
  • iShares

Viele Broker bieten sparplanfähige ETFs dieser Anbieter kostenfrei an. Da es sich bei ETF Sparplänen um mittel- bis langfristige Geldanlagen handelt, können durch die Wahl eines solchen Angebots im Verlaufe der Geldanlage hohe Kosten eingespart werden. Zusätzlich sollte dabei darauf geachtet werden, dass keine Kontoführungsgebühren anfallen.

Hohe Orderprovision pro Aktie durch Teilausführung

Grundsätzlich fallen bei jedem Handel Gebühren an. Diese können mal höher oder niedriger ausfallen. Aus diesem Grund sollten sich Anleger zuvor stets eingehend informieren und in einem Vergleich unbedingt auch auf das Kleingedruckte der Gebührenordnung achten.

Dadurch ließe sich beispielsweise herausfinden, dass die Orderprovision beim Aktienhandel durch Teilausführungen deutlich höher als erwartet ausfallen kann.

Zu Teilausführungen kann es insbesondere in marktengen Wertpapieren vorkommen. Teilausführung bedeutet dabei, dass die Order nicht einmalig, sondern gegebenenfalls in mehreren Teilen ausgeführt werden muss. Die Orderprovision pro Aktie ist dadurch bei jeder einzelnen Ausführung zu bezahlen.

Insbesondere bei kleinen Anlagebeträgen können so schnell unerwünscht hohe Kosten entstehen, durch die die Geldanlage in der Endabrechnung wenig erträglich ist. Viele Broker stellen beispielsweise eine Mindestprovision von 9,95 Euro pro Ausführung in Rechnung, die im genannten Beispiel mehrfach zu entrichten wäre.

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Unterschiede zwischen den Gebührenmodellen

Das Flatrate-Modell wurde zuvor bereits vorgestellt. Anleger zahlen einen monatlich gleichbleibenden Betrag an den Onlinebroker und können im Gegenzug beliebig viele Trades ausführen. Flatrates dürften auch aus anderen Bereichen des Lebens zur Genüge bekannt sein, weswegen eine nähere Erläuterung in Bezug auf die Orderprovision unnötig ist.

Jedoch können alle anderen Gebührenmodelle anhand einfacher Rechenbeispiele erklärt werden. Insbesondere im Fall der am Gesamtvolumen gemessenen prozentualen Orderprovision sollten Anleger zuvor nachrechnen, wie hoch die Kosten tatsächlich ausfallen.

Bei Brokern, die keinen Maximalbetrag anbieten, steigen die Kosten ansonsten kontinuierlich mit dem Gesamtvolumen. Dies ist in der Praxis jedoch weitestgehend unüblich. Sowohl Filialbanken als auch Onlinebroker deckeln die Gebühren in der Regel bei einem bestimmten Betrag.

Anbieter, die einen Maximalbetrag anbieten, arbeiten gleichzeitig jedoch auch mit einem Minimalbetrag. Wer ausnahmslos sehr kleine Positionen handelt, liegt bei den Gebühren in der Regel zwar meist unter diesem Betrag – muss jedoch trotzdem die durch den Broker festgesetzte Summe in Form von Gebühren bezahlen.

Rechenbeispiel zur Orderprovision pro Aktie

Bei Fixgebühren und Flatrate-Modellen muss keine Berechnung der Orderprovision erfolgen. Diese ist bei jedem Trade gleich hoch und sollte auch in der Aktien Software dementsprechend angezeigt werden. Interessant ist die genaue Höhe der Ordergebühren jedoch, wenn diese am Gesamtvolumen gemessen werden.

Die Gebühren werden in jeder modernen Brokersoftware zwar angezeigt, dennoch dürfte es nicht schaden, wenn Anleger wissen, wie sie berechnet werden. Am einfachsten stellt sich die Berechnung der Orderprovision dar, wenn lediglich ein gewisser Prozentsatz vom Gesamtvolumen zu bezahlen ist.

In unserem eingangs genannten Beispiel der Provision in Höhe von 1,75% entspricht dies Gebühren von 1,75 Euro bei einem Handelsvolumen von 100 Euro. Ein Handelsvolumen von 1.000 Euro geht mit Gebühren von 17,50 einher.

Diese Reihe kann bis zu dem Maximalbetrag des Brokers beliebig fortgesetzt werden. Falls es zu einer Teilausführung der Order kommt, muss dieser Betrag bei jeder Ausführung bezahlt werden.

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Festbetrag plus prozentuale Orderprovision

Welches der vier vorgestellten Gebührenmodelle am weitesten verbreitet ist, lässt sich pauschal kaum beantworten. Alle finden in der Praxis Anwendung, so dass sich alle, die sich die Frage „Was sind Aktien?“ stellen, unbedingt mit den Varianten auseinandersetzen müssen. Drei wurden bis hierhin vorgestellt, so dass abschließend noch Variante Nummer 4 fehlt.

Hierbei handelt es sich gewissermaßen um eine Kombination aus zwei anderen Gebührenmodellen, die Orderprovision setzt sich daher wie folgt zusammen:

  • Festpreis
  • am Gesamtvolumen gemessene prozentuale Orderprovision

Der Festpreis bei dieser Variante fällt in der Regel geringer aus als bei dem Gebührenmodell, welches ausschließlich auf einem Festpreis basiert. Selbiges gilt für den prozentualen Anteil an der Orderprovision. Auch dieser ist niedriger als bei Brokern, die ausschließlich eine prozentuale Gebühr anbieten.

Insgesamt kann dennoch nicht festgehalten werden, dass Broker mit diesem Modell günstiger sind als die Konkurrenz. Auch in diesem Fall hängt die tatsächliche Gebührenhöhe von Ihrem persönlichen Anlageverhalten ab.

Schon gewusst?

Relativ neu im Angebot von nextmarkets ist der “Spar CFD” – mit diesen können Investoren den Zinsunterschied zwischen den USA und der EU zu ihren Gunsten nutzen. Das Finanzprodukt kann, ähnlich wie eine Aktie, wieder verkauft werden.

  • Weder Orderprovision noch Kontoführungsgebühr erforderlich
  • Für den speziellen Spar-CFD beträgt die Mindesteinzahlung lediglich 100 Euro
  • Es besteht die Möglichkeit, den CFD zur Börsenzeit wieder zu verkaufen
Was ist ein Broker

Darauf ist bei einem Broker Vergleich zu achten

Bester Aktien Broker – wodurch zeichnet sich dieser aus? Damit Sie auf der Suche nach dem passenden Anbieter nicht alleine dastehen, haben wir nachfolgend alle Kriterien zusammengefasst, auf die bei einem Broker Vergleich zu achten ist. Diese gelten nicht nur für Aktien Broker, sondern können auch auf ETF Broker, CFD Broker, Forex Broker (s. auch Forex Handel) und andere Anbieter übertragen werden.

Nachfolgend eine Kurzübersicht über die wichtigsten Kriterien in einem Orderprovision Vergleich:

  • kostenlose Teilausführungen
  • gebührenfreie Auszahlung der Dividende
  • große Auswahl an Handelsplätzen
  • transparente Preisstruktur
  • keine negativen Einlagezinsen
  • Handel von Finanzderivaten möglich
  • im Optimalfall deutscher Support, wie es bei nextmarkets der Fall ist

Um größtmögliche Flexibilität bei der Wahl des Handelsplatzes zu gewährleisten, sollten Broker den Handel an allen deutschen Börsen ermöglichen. Für besonders aktive Trader kann zusätzlich der Zugriff auf US-Börsen sowie der außerbörsliche Handel – auch OTC- oder Direkthandel genannt – interessant sein.

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Achten Sie auf eine geringe Orderprovision

In Bezug auf das Anlageverhalten unterscheiden sich einzelne Trader teilweise erheblich. Bei einem Punkt herrscht hingegen weitestgehend Einigkeit: die Gebühren sollten nie höher als unbedingt notwendig sein. Denn jeder Euro, der als Orderprovisionan den Broker gezahlt wird, muss zunächst durch eine Wertsteigerung in der Geldanlage egalisiert werden.

Erst im Anschluss erreicht diese die Gewinnzone und ermöglicht dem Anleger eine Rendite. Wer sich die Frage „Was ist Trading?“ stellt, muss sich auch mit den beim Wertpapierhandel anfallenden Kosten beschäftigen. Eine Besonderheit des Wertpapierhandels stellt die Tatsache dar, dass es unter gewissen Umständen nicht zu einer vollständigen Ausführung einer Order kommen kann.

Wenn die Börse mehrere Teilausführungen vornehmen muss, kann der Anleger mehrfach mit Gebühren belastet werden. Von Vorteil kann es daher sein, bei der Brokerwahl auf kostenlose, taggleiche Teilausführungen zu achten.

Ähnliches wie für die Orderprovisiongilt für die Dividendenauszahlung. Es existieren sowohl Broker, die für die Einbuchung von Dividenden Gebühren erheben als auch solche, bei denen diese Gebührenposition fehlt.

Orderprovision Vergleich ist alternativlos

Ohne Zweifel muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass ein Vergleich im Hinblick auf die Orderprovisionen einzelner Broker unumgänglich ist. Wer in diesen nicht ausreichend Zeit investiert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bei jeder Ausführung eine zu hohe Orderprovision bezahlen.

Wenn Sie alles Wichtige zu Aktien lernen, sollten Sie sich auch mit den Börsen im In- und Ausland beschäftigen. Achten Sie dabei auf eine möglichst große Auswahl, denn nur diese gewährleistet die größtmögliche Flexibilität. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, marktenge US-Werte direkt an einer US-Börse zu handeln, wenn es an deutschen Börsen nur wenige Käufer und Verkäufer gibt.

Auch die Möglichkeit zum außerbörslichen Direkthandel sollte neben der Höhe der Orderprovision bei einem Broker geprüft werden. Über diese Handelsform lassen sich zahlreiche Finanzderivate handeln, die den Spielraum für Trader erheblich erhöhen.

 

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Welche Orderkosten können weiterhin anfallen?

Die Orderprovision kann ohne Zweifel einen großen Kostenpunkt beim Handel mit Wertpapieren darstellen – jedoch längst nicht den einzigen. Wie eingangs bereits erwähnt, verstehen einige Broker die Orderprovision lediglich als einen Teil der Ordergebühren an. Das Trading lernen ist jedoch nur in vollem Umfang möglich, wenn Sie über alle Kosten informiert werden, die beim Handel anfallen können. Hierzu gehören weiterhin:

  • Gebühren für Orderänderungen oder -stornierungen
  • Handelsplatzgebühren
  • Maklercourtage
  • Konto- und Depotführungsgebühr
  • Service-Gebühren

Die Gebühren, mit denen Anleger neben der Orderprovision wahrscheinlich am häufigsten konfrontiert werden, sind die Handelsplatzgebühren und die Maklercourtage. Die Handelsplatzgebühren unterscheiden sich von Börse zu Börse, die exakte Höhe kann meist jedoch dem Gebührenverzeichnis des Brokers entnommen werden.

Einen Sonderfall stellt die Vermittlung im außerbörslichen Handel dar, die mit höheren Gebühren einhergehen kann. Außerdem ist die Maklercourtage zu berücksichtigen, die für den ausführenden Makler fällig wird. Diese liegt in der Regel zwischen 0,04% und 0,08%.

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Fazit: Günstige Konditionen nur durch Vergleich möglich

Was ist die Orderprovision? Diese Frage wurde mittlerweile eingehend beantwortet. Abschließend möchten wir die wichtigsten Fakten über die Orderprovision nochmals zusammenfassen. Gerade Anfänger können hiervon in besonderem Maße profitieren, da sie bei Fragen zum Thema zu jeder Zeit auf einen ausführlichen Ratgeber zurückgreifen können, der wirklich alle Punkte beleuchtet.

Mit der Orderprovision sind jene Kosten gemeint, die beim Broker bei der Orderausführung entstehen. Je nach Broker können Anleger dabei von Flatrates, Festpreisen oder am Gesamtvolumen gemessen, prozentualen Anteilen profitieren. Auch eine Kombination der beiden letztgenannten Modelle ist weitverbreitet.

Welches Modell für den jeweiligen Anleger das Beste ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Daher empfehlen wir Ihnen, vor der Anmeldung einen Vergleich durchzuführen und die Anbieter anhand Ihres Anlageverhaltens zu vergleichen. Eine gute Möglichkeit um Ordergebühren zu umgehen ist der Handel von Aktien-CFD bei nextmarkets. Hier entstehen für den Anleger keinerlei Ordergebühren und auch die Depotgebühr ist kostenlos.

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