Trading Plan: Definition & Erklärung - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 27.10.2020
Manuel Schmedler
Autor:
Manuel Schmedler
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

Der Einstieg in die Welt des Tradings ist gewiss nicht leicht. Nur weil beispielsweise bereits ein bester Forex Broker gefunden wurde, bedeutet dies nicht gleichzeitig, dass auch Anfänger dort erfolgreich in Devisen investieren können.

Ein Hilfsmittel, dass von erfahrenen Tradern genutzt und damit auch Anfängern empfohlen wird, ist der Trading Plan. Wodurch dieser sich auszeichnet und worauf Sie bei der Erstellung Ihres eigenen Plans achten müssen, erklären wir nachfolgend.

Was ist ein Trading Plan: eine kurze Definition

In diesem Ratgeber beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Trading Plan. Zunächst beginnen wir mit einer Definition des Begriffs. Im Anschluss werden wir alle Eigenschaften erläutern, erklären, warum Sie einen benötigen und aufzeigen, wie Sie ihn erstellen. Außerdem werden sämtliche Begriffe, die Sie zum Trading lernen benötigen, ausführlich besprochen. So entsteht ein umfangreicher Ratgeber, den Sie bei Fragen und Unklarheiten zu diesem Thema jederzeit zur Hand nehmen können.

Was ist ein Trading Plan? Wenig überraschend handelt es sich dabei um den Plan, den Sie beim Trading unbedingt befolgen sollten. Sehen Sie ihn gewissermaßen als Checkliste für Ihre Anlageentscheidung an. Mithilfe des Plans können Sie überprüfen, ob die geplante Geldanlage gemäß Ihrer gewählten Strategie erfolgt oder ob Ihre langfristigen Ziele dadurch gefährdet werden.

Ein solcher Plan ist stets individuell an den Trader angepasst. Daher ist es alternativlos, vor der ersten Anlageentscheidung ausreichend Zeit in diesen zu investieren. Festgehalten werden kann die eigene, kurz- und langfristige Zielsetzung, die geplante Risikobereitschaft, Maßnahmen zum Risikomanagement und vieles mehr.

Zunächst sollten Sie einen Trading Plan erstellen

Worum es sich bei einem Trading Plan grundsätzlich handelt, wurde einleitend bereits erläutert. Um zu verstehen, warum dieser so wichtig ist, sollten Sie ihn mit einem Businessplan eines Unternehmens vergleichen. In einem solchen wird unter anderem festgehalten, welche Ziele kurz-, mittel- oder langfristig erreicht werden sollen und wie der Weg dorthin aussieht.

Testen Sie sich nun: welchem Unternehmer trauen Sie es zu, dem Konkurrenzkampf am Markt zu trotzen? Demjenigen, der viel Zeit in seinen Businessplan investiert hat oder demjenigen, der Entscheidungen lediglich aus dem Bauch heraus und ohne Analyse des Marktes trifft. Die Antwort dürfte sehr eindeutig ausfallen.

Ähnlich verhält es sich beim Aktien online kaufen & handeln und dem Trading mit anderen Basiswerten. Der ersten Investition geht die Erstellung des Handelsplans voraus. Trading nach Plan erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Position mit Gewinn zu schließen. Trading ohne jeglichen Plan ist hingegen reines Glücksspiel und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Gegenteiliges bewirken.

Anfänger können ein Trading Plan Muster nutzen

Wie funktionieren Aktien? Ein gewisses Grundverständnis im Umgang mit verschiedenen Wertpapieren sollte vorhanden sein, um einen Trading Plan erfolgreich umsetzen zu können. Bevor Sie diesen anwenden können, müssen Sie zunächst jedoch einen erstellen. Da es Anfängern nicht immer leicht fällt, an alle Einzelheiten zu denken, werden im Internet vielerorts kostenfreie Trading Plan Muster zum Download angeboten.

Die Nutzung solcher Pläne ist grundsätzlich mit keinerlei Nachteilen verbunden und für Trader am Beginn ihrer Karriere durchaus ausreichend. In der Regel wurden diese durch erfahrene Trader erstellen, die wissen, auf welche Einzelheiten zu achten ist. Allerdings gibt es in diesem Bereich keine Qualitätskontrolle, die Anonymität des Internets bietet auch selbsternannten Börsen-Gurus die Gelegenheit, Halbwissen zu verbreiten.

Wählen Sie daher nicht den erstbesten, sondern vergleichen Sie mehrere Vorlagen. Diejenige, die die meisten Punkte enthält, dürfte schlussendlich auch am besten geeignet sein. Meiden Sie außerdem kostenpflichtige Angebote oder Abonnements, die in diesem Bereich ebenfalls stellenweise Angeboten werden. Muster und Vorlagen müssen nicht zwingend Geld kosten, um gut zu sein.

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Alternative zum Muster: eigenen Trading Plan erstellen

Den Mustern aus dem Internet fehlt eine Eigenschaft, die Tradingpläne eigentlich auszeichnen sollte: Individualität. Ein Plan sollte immer perfekt auf die Person zugeschnitten werden. Es existieren unzählige Trading Setups, Trading Strategien und Anlageklassen. Es ist also äußerst unwahrscheinlich, dass der Plan eines Traders eins zu eins durch einen anderen umgesetzt werden kann.

Wenn Sie einen eigenen Trading Plan erstellen möchten, sollten Sie unter anderem diese Punkte beachten:

  • Trading Setup: Daytrading, Swing Trading oder Scalping?
  • Zeitpunkt: Gibt es Unterstützungen oder Widerstände im Chart?
  • Instrumente: In welche Basiswerte soll investiert werden?
  • Orderarten: Werden Stop Loss oder Take Profit platziert?
  • Trade Management: Welches Risiko wird eingegangen?
  • Trade-Anzahl und Zeitrahmen: Wie oft und über welchen Zeitraum wird investiert?

Erst wenn Sie diese Fragen auf eine Art beantworten können, die Sie zu 100% zufriedenstellt, sollten Sie nach passenden Anlagemöglichkeiten suchen. Es gilt: Das Investment muss an den Plan angepasst werden – nicht umgekehrt.

Fakten-Check

Bei nextmarkets können Sie ohne Probleme eigene Pläne und Strategien umsetzen. Die innovative Handelsplattform bietet zahlreiche Tools und Orderarten, die Sie zur Umsetzung einsetzen können. Darüber hinaus stehen unsere Coaches zur Verfügung, wenn Sie statt einer eigenen eine fremde Strategie anwenden möchten.

  • nextmarkets ermöglicht Umsetzung eigener Strategien
  • zahlreiche Tools und Werkzeuge auf Handelsplattform
  • zusätzlich stehen die Coaches unterstützend zur Seite

Trading Plan: Beispiel aus dem Daytrading

Was ist Daytrading? Hierbei handelt es sich um eine äußerst kurzfristige Form der Geldanlage, bei der eröffnete Positionen noch am selben Tag, meist sogar nach kurzer Zeit bereits wieder geschlossen werden. Da in dieser Zeit nur geringe Kursbewegungen stattfinden, muss der Anleger eine große Anzahl an Trades durchführen, um einen entsprechenden Gewinn zu erzielen.

Eine Sonderform des Daytradings ist das sogenannte „Scalping“, hier werden Positionen teilweise innerhalb von Sekunden geöffnet und geschlossen. Aufgrund der nur sehr kurzen Zeit, die Positionen geöffnet sind, ist gleichzeitig auch das Risiko auf einen Verlust hoch. Im Plan für das eigene Trading sollte daher auch stets der Umgang mit Verlusten festgehalten werden.

Es empfiehlt sich dabei, die Verluste auf eine bestimmte Summe zu begrenzen, beispielsweise 3% des Handelskontos pro Tag. Dies bedeutet, dass der Anleger nach Erreichen dieser Summe sämtliche Tradingaktivitäten für diesen Tag einstellt – selbst wenn dies bereits nach dem dritten Trade des Tages geschehen sollte.

Warum zum Trading Plan auch Disziplin gehört

Beim zuletzt beschriebenen Szenario handelt es sich ohne Frage um einen Extremfall – der gerade beim Daytrading allzu oft eintreten kann. Diesem müssen nicht einmal zwingend falsche Entscheidungen des Anlegers vorausgegangen sein. Wenn Sie das Daytrading lernen, werden Sie wissen, dass manche Trendphasen schlicht ungeeignet für Investitionen sind.

Im Nachhinein gilt es dann festzustellen, ob Sie diese Situation hätten erkennen müssen oder ob die Investition anhand ihres zuvor aufgestellten Plans erfolgte. In unserem Trading Plan Beispiel, welches wir zuvor nutzen, liegt der Maximalbetrag pro Trade bei 1% der Handelskontogröße. Dabei handelt es sich um einen realistischen Wert, der auch von vielen erfahrenen Tradern genutzt wird.

Die besten Trading Strategien sehen ausnahmslos ein Money und Risiko Management vor, was durch die Limitierung auf 1% der Handelskontogröße pro Trade und einem Verlust von maximal 3% pro Tag erreich wird. Voraussetzung ist allerdings, dass der Anleger die notwendige Disziplin, aufweist, die selbst aufgestellten Regeln zu befolgen.

Trading nach Plan umfasst Risiko- und Moneymanagement

Der Umgang mit Verlusten ist ein Grund, warum ein Trading Plan alternativlos ist. Es ist weitaus wahrscheinlicher, dass Trader ihre selbst aufgestellten Regeln einhalten, wenn Sie diese zuvor niedergeschrieben haben. Dies trifft auch auf die Nutzung einer Stop Loss und Take Profit Strategie zu.

Um die Umsetzung der Regeln zu gewährleisten, sollten Sie in Ihrem Plan außerdem disziplinarische Maßnahmen festhalten. Diese sollen umgesetzt werden, wenn Anleger gegen die Regeln des Handelsplans verstoßen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Trader zu mehr Disziplin zu erziehen. Zu deren Umsetzung kommt es nicht nur für den Fall, dass beispielsweise das Risiko- und Moneymanagement vernachlässigt wurden.

Wenn in der Nachbetrachtung eines fehlgeschlagenen Trades festgestellt wird, dass dieser nicht anhand der Regeln stattfand, sind ebenfalls disziplinarische Regeln zu ergreifen. Scheiterte der Trader hingegen an der Willkürlichkeit des Marktes, agierte dabei jedoch anhand seines Plans, werden keine Maßnahmen ergriffen.

Nachbetrachtung ist Teil jedes Trading Plans

Gerade Anfänger werden der Nachbetrachtung fehlgeschlagener Trades wahrscheinlich wenig Bedeutung zuschreiben. Der Trade ist für sie abgeschlossen, die volle Konzentration liegt bereits auf der nächsten guten Möglichkeit. Doch egal ob Sie Aktien, Forex oder CFDs handeln, diese Vorgehensweise führt selten zum Erfolg.

Die Nachbetrachtung ist daher keine Zeitverschwendung, sondern eine Möglichkeit, um aus Fehlern zu lernen. Selbst nach einem positiven Handelstag sollten Sie sich am Abend noch die Zeit nehmen und alle Verlusttrades analysieren. In einigen Fällen wird die eben beschriebene Willkür der Märkte den Verlust verursacht haben – doch bei genauer Betrachtung werden Sie immer wieder auch eigene Fehler feststellen.

Verlieren Sie also keinesfalls die Lust an dieser Aufgabe, sondern halten Sie die Ergebnisse Ihrer Analysen unbedingt in ihrem Trading Plan fest. So können Sie in Zukunft von vergangenen Fehlern lernen und im Idealfall viel Geld sparen.

Diese Vorteile bringt ein Trading Tagebuch

Wie funktioniert ein Depot erfolgreich? Im Grunde kann diese Frage ganz simpel beantwortet werden. Nachdem Sie die Basiswerte in Ihr Depot aufgenommen haben, müssen Sie lediglich mit Disziplin eine bewährte Handelsstrategie umsetzen. So einfach dies in der Theorie klingt, so schwierig gestaltet sich die Umsetzung in der Praxis.

Ein Hilfsmittel, das die Chance auf langfristigen Erfolg an der Börse steigern soll, stellt das Trading Tagebuch dar. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine alternative zum hier vorgestellten Plan für das Trading – sondern vielmehr um eine Ergänzung. Während im Plan unter anderem die Strategie und die Art der Geldanlage festgehalten werden, dokumentiert das Tagebuch den Tradeerfolg oder –misserfolg.

Hierzu sollten wichtige Daten abgeschlossener Trades in das Tagebuch aufgenommen werden, um diese später analysieren zu können. Dabei kann es sich sowohl um strategiebezogene Inhalte als auch psychologische Aspekte handeln. Welche Informationen ein Trader in das Tagebuch aufnimmt, hängt oftmals von seiner Erfahrung ab. Wichtig ist, dass die übernommenen Daten zielgerichtet das eigene Trading verbessern sollen.

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Handelsplan umfasst persönliche Ziele und Entwicklung

Bereits zu Beginn wurde darauf hingewiesen, dass Sie zwar Vorlagen und Muster verwenden können, jedoch nie den Handelsplan eines anderen Traders unverändert übernehmen sollten. Denn ein solcher zeichnet sich auch durch eine Reihe persönlicher Ziele und Motivationen aus. Diese sollten zuvor also unbedingt definiert werden.

Die Ziele können in finanzielle Ziele und persönliche Ziele unterteilt werden. Als Anhaltspunkt dienen folgende Überlegungen:

  • Welche Rendite möchte ich pro Monat und Jahr erzielen?
  • Wie verringere ich meinen Drawdown?
  • Mit welchen Strategien reagiere ich auf veränderte Marktbedingungen?
  • Wie erziehe ich mich zu mehr Selbstdisziplin?
  • Wie gehen ich mit längeren Drawdown-Phasen um?
  • Welche Anpassungen nehme ich vor, wenn ich meine Trading-Ziele nicht erreiche?

Beim Drawdown handelt es sich um eine Kennzahl, die innerhalb einer bestimmten Periode den Verlust zwischen einem Höchststand und einem darauffolgenden Tiefstand beschreibt. Auch hierbei handelt es sich um einen der Fachbegriffe, die Sie kennen sollten, wenn Sie sich mit der Frage „Was sind Aktien?“ beschäftigen.

Schon gewusst?

Ob Daytrading, Swing- oder Positionstrading – bei nextmarkets finden Sie garantiert einen Coach, der Ihren Tradingansatz teilt. Die 14 Coaches sind darüber hinaus auf unterschiedliche Anlageklassen, Analyseformen und Handelssysteme spezialisiert, so dass die bis zu 200 Analysen pro Monat einen Mehrwert für jeden Anleger darstellen.

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Tradingplan für Daytrader enthält weitere Informationen

Nachdem die Ziele definiert wurden, sollten zahlreiche weitere Informationen in den Plan aufgenommen werden. Unter dem Punkt „Wann öffnet die Börse?“ können beispielsweise die Handelszeiten verschiedener Börsenplätze festgehalten werden.

Dies dient der besseren Übersicht, wenn Trader an Börsen im Ausland oder verschiedene Basiswerte handeln. Außerbörslicher Handel unterliegt hingegen meist keinen zeitlichen Beschränkungen.

Der Handel unterschiedlicher Asset-Klassen wird von vielen erfahrenen Tradern durchgeführt und empfohlen. Durch eine diversifizierte Geldanlage wird das Risiko gestreut – dabei sollten Sie jedoch beachten, nicht den Überblick zu verlieren. Im Tradingplan für Daytrader können daher auch verschiedene Strategien festgehalten werden, die für unterschiedliche Assetklassen zum Einsatz kommen sollen.

Höhe des Investments im Trading Plan festhalten

Trader sollten anhand der Höhe ihres Startkapitals entscheiden, welchen Betrag sie pro Trade investieren möchten. Im Verlaufe dieses Ratgebers haben wir die maximale Höhe von 1% des Handelskontos empfohlen. Diese Empfehlung möchten wir an dieser Stelle aufrechterhalten, jedoch gleichzeitig darauf hinweisen, dass auch andere Möglichkeiten bestehen.

Billige Aktien unter 1€ können mit 1% des Handelskontos zwar ebenfalls in hohen Stückzahlen gehandelt werden, dennoch entscheiden sich erfahrene Trader gerne für höhere Werte, um den möglichen Gewinn zu maximieren. Solange das Risikomanagement nicht aus den Augen verloren wird, spricht grundsätzlich nichts gegen eine solche Vorgehensweise.

Meistgesuchte Aktien von Daytradern dürften ohnehin solche sein, die eine hohe Volatilität aufweisen. Dadurch entstehen im Tagesverlauf zahlreiche Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten, die die Umsetzung des Trading Plans ermöglichen.

Trading Plan fertigstellen: So geht es

Bis hierhin wurden zahlreiche Details aufgezählt, die in einen Plan für das eigene Trading zwingend aufgenommen werden müssen. Genannt wurden unter anderem Maßnahmen zu Risiko- und Moneymanagement und der Umgang mit Verlusten. Außerdem sollten Anleger festlegen, ob sie in Aktien, Rohstoffe (Rohstoffe Definition), Forex, CFDs oder andere Basiswerte investieren.

Allerdings ist diese Aufzählung noch unvollständig. Nachfolgend daher weitere Überlegungen zur Fertigstellung des Trading Plan. So geht es:

  • Welche Kosten muss ich bei jedem Trade kalkulieren?
  • Wie viel kostet mich die Nutzung der Trading Software?
  • Fallen weitere Nebenkosten durch das Trading an?
  • Welche fundamentalen Informationen berücksichtige ich?
  • Wie halte ich meine Emotionen beim Trading im Griff?
  • Wie bereite ich mich bestmöglich auf einen Handelstag vor?

Die Fragen sollen als Anreiz dienen, damit sich interessierte Trader tiefergehend mit dem Thema beschäftigen. Falls Sie momentan den Handel mit Aktien lernen, werden Sie feststellen, dass es noch zahlreiche weitere, naheliegende Fragen gibt – die sich jedoch von Trader zu Trader unterscheiden.

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Test des Trading Plans auf dem Demokonto

Früher oder später werden Sie an dem Punkt angelegt sein, an dem ihr Trading Plan vor der Fertigstellung steht. Wichtig ist nun, diesen nicht umgehend auf dem Aktienportfolio einzusetzen und ihr eigenes Kapital zu riskieren.

Stattdessen empfehlen wir die Nutzung eines Demokontos, welches bei nahezu jedem Broker mittlerweile kostenlos genutzt werden kann. Auch Banken und andere Finanzdienstleister stellen Musterdepots zur Verfügung. Nutzen Sie daher einen Musterdepot Vergleich, um das passende Angebot zu finden.

Ein Musterdepot oder Demokonto ist mit dem Vorteil verbunden, dass Sie unter Realbedingungen handeln können, ohne dabei ihr eigenes Kapital zu riskieren. Dadurch ist dies der ideale Ort, um die Regeln und Strategien Ihres Plans auszuprobieren. Im Falle eines Misserfolgs können Anpassungen vorgenommen werden, ohne dabei das eigene Kapital zu riskieren.

Fazit: Kein Trading ohne Trading Plan

Wie eingangs angekündigt, haben wir uns im Rahmen dieses Ratgebers mit allen Aspekten des Trading Plans befasst. Wir sind dabei zu der Erkenntnis gelangt, dass der Handel mit Forex, CFDs, Aktien, Rohstoffen und anderen Assetklassen nie ohne Plan durchgeführt werden sollte. Als Vergleich diente uns ein Unternehmer, der weitreichende Businessentscheidungen ebenfalls nicht außerhalb seines Businessplans treffen würde.

Wie Sie einen Tradingplan erstellen, welche Punkte darin aufgenommen werden müssen und wo Sie geeignete Muster und Vorlagen finden, wurde in diesem Ratgeber ebenfalls ausführlich besprochen. Nutzen Sie die gebotenen Informationen also unbedingt, um Ihr eigenes Trading zu verbessern. Ergänzend dazu empfehlen wir Ihnen die Nutzung eines Tradingtagebuchs sowie eines Demokontos.

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