Wie funktioniert der Gebert Indikator? - nextmarkets Wissen

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2020
Martin Goersch
Autor:
Martin Goersch
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

Der Gebert Indikator wurde in den 1990er Jahren von dem Physiker Thomas Gebert als „Börsenindikator Deutschland“ entwickelt. Er basiert auf einem saisonalen Kriterium sowie drei fundamentalen Kriterien und kann zwischen null und vier Punkten schwanken.

Steht er auf drei oder vier Punkten, ist der Anleger – etwa über einen ETF – im DAX investiert. Bei zwei Punkten bleibt es bei der bisherigen Positionierung. Für den Fall, dass der Indikator auf null oder einem Punkt steht, ist der Kapitalanleger nur im Geldmarkt investiert. Das heißt, dass er sein Kapital auf einem Tagesgeld- oder Girokonto parkt.

 

Gebert Indikator - Was ist darunter zu verstehen?

Welcher Anleger träumt nicht davon, ohne großen Aufwand, automatisch und kontinuierlich über eine Börsensoftware bzw. eine Handelsplattform Gewinne zu erzielen? Dies wäre der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit und Freiheit. Aber ist das überhaupt möglich? In der Tat gibt es ein System, das in der Vergangenheit mit minimalem Aufwand und ohne große Risiken den deutschen Aktienmarkt sowie alle Fondsmanager überragen konnte.

Die Rede ist vom sogenannten Gebert Indikator. Anfang der Neunziger Jahre analysierte der Physiker Thomas Gebert die Entwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) unter Berücksichtigung diverser Faktoren, wie zum Beispiel gleitende Durchschnitte, Trendfolger etc. Damit wollte er herausfinden, wie sich eine Geldanlage im DAX entwickelt hätte.

Neben der Technischen Analyse kombinierte der Physiker die Daten des Kurses mit saisonalen Einflüssen, Auftragseingängen, Fundamentaldaten wie zum Beispiel Zinsen und vieles mehr.

Gebert Indikator aktuell - So funktioniert die Gebert-Strategie

Die Gebert-Strategie besteht aus den vier Sub-Strategien

Diese kommen in einer Entscheidungsmatrix zusammen zu einem Anlageergebnis, das jeweils zu einer Investition in Aktien rät oder einen Verkauf der Aktien empfiehlt (s. unseren Ratgeber Aktien kaufen). Für die einzelnen Strategien werden dabei Punkte – 0 oder 1 – vergeben. Sollte eine Sub-Strategie ein Kaufsignal generieren, erhält diese einen Pluspunkt (+1).

Wenn alle Strategien null Punkte generieren, also ein Verkaufssignal bilden, erzeugt der Indikator ein Verkaufssignal. Geben die Strategien insgesamt nur einen Punkt aus (eine Strategie bildet ein Kaufsignal), wird ebenfalls ein Verkaufssignal generiert. Sollten alle Strategien zwei Punkte in Summe ausgeben (zwei Strategien bilden ein Kaufsignal, zwei ein Verkaufssignal), so wird ein „Halten“-Signal generiert. Damit wird das letzte Signal bestätigt. Geben die Trading Strategien insgesamt drei oder vier Punkte aus, generiert der Gebert Indikator ein Tradesignal bzw. Kaufsignal. Wo der Gebert Indikator aktuell steht, können Anleger online nachverfolgen.

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Gebert Indikator Bestandteile - Inflation und Euro-Dollar-Kurs

Die Inflation: Bei dem Inflationsindikator handelt es sich um eine fundamentale Strategie. In seinen Büchern zeigt Thomas Gebert, dass Anleger durch Steuerung eines Portfolios nach der Inflationsentwicklung Überrenditen generieren können. Die Inflation wird dabei auf Monatsbasis mit ihrem Vorjahreswert verglichen.

Eine gesunkene Inflation soll auf einen günstigen und eine höhere Inflation auf einen teuren Aktienmarkt hindeuten. Sollte die Inflation über dem Vorjahres-Niveau stehen, wird ein Minuspunkt bzw. ein Verkaufssignal in der Gebert-Matrix erzeugt. Wenn die Inflation unter dem Niveau des Vorjahres steht, wird ein Pluspunkt erzeugt.

Der Euro-Dollar-Kurs: Das Einbeziehen dieses Kurse stellt eine Besonderheit im Gebert Indikator dar. Gebert geht hier davon aus, dass ein starker Euro-Kurs für den Aktienmarkt ein antizyklisches Verkaufssignal darstellt. Wenn der Euro im Vergleich zum Dollar also höher steht, wird ein Verkaufssignal generiert (wiederum auf Monatsbasis im Vergleich zum letzten Jahr). Sollte der Kurs tiefer stehen als im Vorjahr, wird ein Kaufsignal ausgegeben.

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… sowie Saisonalität und EZB-Leitzins

Die Saisonalität: Der Saisonalitäts-Indikator ist relativ robust und einfach. In den Sommermonaten tendieren Aktien schwächer als von Oktober bis Mai. Das Phänomen erscheint nicht sehr logisch, ist aber effektiv. Die Saisonalität ist vorhanden und kommt immer wieder vor.

Wenn Sie sich mit der Frage „Wie funktionieren Aktien?“ auseinandersetzen, finden Sie für das Auftreten dieses Effekts mehrere Gründe (im nachfolgenden Punkt erläutert). Um die Saisonalität zu beobachten, genügt ein Blick auf den Kalender: Wenn wir uns im Zeitraum 1. November bis 30. April befinden = Kaufsignal (+1), wenn wir uns im Zeitraum 1. Mai bis 31. Oktober befinden = Verkaufssignal (0).

Der EZB-Leitzins: Für die Entwicklung der Leitzinsen ist für das Euroland der Rat der Europäischen Zentralbank verantwortlich. Durch die Festsetzung ihrer Zinssätze können die Zentral- und Notenbanken die Zinsverhältnisse am Geldmarkt beeinflussen. Wurde der Leitzins der Europäischen Zentralbank zuletzt gesenkt = Kaufsignal (+1), wurde er zuletzt erhöht = Verkaufssignal (0).

Fakten-Check

Thomas Gebert hat die Börsenwelt um einen einfachen Indikator bereichert. Der Gebert Indikator hat den deutschen Aktienmarkt bei einer rund 50-jährigen Historie weit hinter sich gelassen. Gleichermaßen kommt er dem Traum eines jeden Anlegers von stabilen Gewinnen bei überschaubaren Risiken recht nahe.

  • Der Indikator besteht aus den Bestandteilen Inflation, Euro-Dollar-Kurs, Saisonalität und EZB-Leitzins.
  • Er wurde in den 1990er Jahren von Thomas Gebert entwickelt.
  • Der Gebert Indikator hat den DAX deutlich übertroffen.
  • Anleger müssen für das Umsetzen der Signale Disziplin und Geduld aufbringen.
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Gebert Indikator - wöchentlich oder monatlich berechnet?

Der Entwickler des Gebert Indikators, Thomas Gebert, schlug ursprünglich vor, den Punktestand jeweils am Monatsende zu prüfen und am ersten Börsentag des folgenden Monats ein Signal umzusetzen. Im Jahr 2006 wurde ein Zertifikat auf seinen Börsenindikator eingeführt. Seitdem wird der Gebert Indikator wöchentlich, jeweils am Freitag, geprüft.

Im Börsenbrief „Der Gebertbrief“ wird der aktuelle Stand des Börsenindikators regelmäßig veröffentlicht. Auch in der Zeitschrift „Der Aktionär“ wird das Umschalten des Börsenindikators publiziert.

Im Jahr 1992 fand Thomas Gebert heraus, dass es möglich ist, mit den vier bekannten Einflussfaktoren Wechselkurse, Zinsen, Inflation und Saisonalität den Deutschen Aktienindex langfristig zu schlagen. Erst Anfang 2018 erreichte der Gebert Indikator erneut drei Punkte und übermittelte damit für den deutschen Aktienmarkt ein Einstiegssignal.

Tipp: Bei nextmarkets können Sie mit der fortschrittlichen Aktien App auch von unterwegs auf Ihr Handelskonto zugreifen und CFDs auf Aktien handeln.

Gebert Indikator Erfahrung - Ursachen saisonaler Verläufe

Wer bereits mit dem Gebert Indikator Erfahrung hat, weiß, dass es sich bei der Saisonalität um einen sicher wiederkehrenden Effekt handelt. Aber warum ist das so? Warum steigt der Deutsche Aktienindex in den Monaten um den Jahreswechsel im Schnitt deutlich, während er in den Sommermonaten fällt? Jeder Anleger würde zunächst vermuten, dass es sich um einen reinen Zufall handelt.

Für saisonale Verläufe gibt es aber tatsächlich Gründe. So sind Investmentfonds bemüht, eine gute Jahresperformance auszuweisen. Damit treiben sie die Aktienkurse an. Auch Ausschüttungen zum Jahreswechsel sind ein Grund, da Zinserträge aus Anleihen teilweise auch in den Aktienmarkt fließen. Eine weitere Rolle spielt der Feiertagseffekt (Weihnachten und Neujahr), denn die Stimmung vor Feiertagen hebt sich für gewöhnlich und somit werden gern Investitionsentscheidungen während der freien Tage getroffen. Durch derartige Faktoren wird der Kursverlauf beeinflusst und es kommt zu saisonalen Mustern, die Anleger für sich nutzen können.

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Gebert Indikator online nachverfolgen

Anleger können den Gebert Indikator online nachverfolgen. Aktuelle Informationen sind auf der Webseite von Thomas Gebert (Gebertbrief) zu finden. Auch eine Leseprobe des Gebertbriefs als PDF-Datei wird online bereitgestellt. Darüber hinaus gibt es den Gebertbrief im Probe-Abo.

Ein Anleger, der den Empfehlungen des Gebert Indikators seit 1996 gefolgt ist, konnte plus 2.871 Prozent Rendite erzielen. Im gleichen Zeitraum legte der DAX „nur“ 400 Prozent zu. Was für Anleger jedoch noch wichtiger war/ist: Der Gebert Indikator hat vor größeren Rücksetzern stets verlässlich gewarnt. Somit konnte ein Investor, der sich an die Empfehlungen gehalten hat, frühzeitig reagieren und in den entsprechenden Phasen Verluste vermeiden.

Somit hat der Börsenindikator von Thomas Gebert nicht nur die besten deutschen Aktienfonds, sondern auch Investment-Profis wie Warren Buffet deutlich überholt. Der Indikator war außerdem nur in der Hälfte der Zeit investiert, so dass er nur dem halben Risiko ausgesetzt war, welches eine Aktienanlage beinhaltet.

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Börsenindikator und TSI-Prinzip - eine ideale Kombination aus zwei guten Strategien

In einem Interview wurde Thomas Gebert gefragt, wie Anleger am besten von seiner Strategie profitieren können. Diese gibt es fertig zu kaufen. Allerdings handelt es sich dabei nicht mehr um die beiden Börsenindikator-Zertifikate von Merrill Lynch. Nach Aussage von Gebert hat diese sich vollständig aus dem Privatkundengeschäft zurückgezogen. Die Zertifikate wurden vom Markt genommen.

Mittlerweile gibt es von Morgan Stanley ein neues Börsenindikator-Zertifikat (WKN: MF04W6), das sich bislang auch gut entwickelt hat. Im Vergleich zu dem Merrill Lynch Zertifikat, das in den Grün-Phasen im DAX investiert war und in den Rot-Phasen des Indikators Bargeld hielt, ist dieses Produkt etwas weiterentwickelt worden.

In den Rot-Phasen geht es zu 20 Prozent den DAX short und investiert 20 Prozent in Gold. Der Rest wird in Bundesanleihen angelegt. Das Zertifikat investiert nach einem Kaufsignal des Börsenindikators nach dem TSI-Prinzip in die stärksten Aktien des HDAX.

Gebert Indikator - Mini Future Long auf Gebert-Börsenindikator AR

Bei dem Börsenindikator-Zertifikat von Morgan Stanley handelt es sich um ein Knock-Out-Produkt (Call) mit Stop-Loss (Stop Loss und Take Profit Strategie). Es hat eine unbegrenzte Laufzeit und ist mit einer Stop-Loss (Knock-Out) Barriere von 0,05 Punkten über dem Basispreis von 0,04 Punkten ausgestattet. Wenn der Kurs des Basiswertes Solactive Gebert Indikator AR Index über der Barriere liegt, kann der Kunde überproportional an der Entwicklung des Basiswertes partizipieren.

Das Knock Out Zertifikat (s. Knock-Out-Zertifikate) verfällt dann zu einem von dem Emittenten ex post berechneten Restwert, wenn die Knock-Out Barriere während der Laufzeit erreicht wird. Die Stop-Loss (Knock-Out) Barriere sowie der Basispreis werden regelmäßig angepasst.

Strike und Knock-Out werden bei dem nicht laufzeitbegrenzten Wertpapier in regelmäßigen Abständen erhöht, um die Finanzierungskosten des Emittenten zu decken. Damit sinkt der Wert des Knock-Outs bei gleichbleibenden Kursen des Basiswertes.

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Gebert Indikator Tradesignal - Diese Faktoren sollten Anleger beachten!

Viele Anleger sind begeistert von der Performance des Gebert Indikators, der simplen Umsetzung und seiner Treffsicherheit. Dennoch sollten auch einige kritische Faktoren betrachtet werden. Das System ist langfristig ausgelegt. Häufig liegen zwischen den Signalen Zeiträume von mehreren Jahren. Anleger benötigen ein hohes Maß an Disziplin, um den begonnenen Weg auch bis zu Ende zu gehen. Dies vor allem, wenn es zu Fehlsignalen kommt oder die Anlage im Vergleich zum Markt zu Beginn unterperformt.

Ferner ist zu beachten, dass sämtliche Berechnungen ohne Gebühren und Steuern durchgeführt wurden. Die tatsächlichen Ergebnisse können abweichen. Weiterhin muss berücksichtigen werden, dass der DAX für Privatanleger (vor allem in der Vergangenheit) nur schwer genau abbildbar war, was auch zu Verzerrungen führen kann.

Die Geldpolitik hat sich im Zuge der Finanzmarktkrise weltweit verändert. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine andere Bedeutung der Euro-Dollar-Relation oder eine sehr lockere Geldpolitik künftig den Indikator und seine Treffgenauigkeit beeinflussen werden.

Schon gewusst?

Um den Gebert Indikator zu ermitteln, müssen in regelmäßigen Abständen vier Fragen beantwortet werden (Wenn „Ja“, ist der Wert 1, wenn „Nein“, ist der Wert 0. Wenn die Summe der Punkte drei oder vier ist, wird auf steigende Kurse gesetzt. Bei null oder einem Punkt, wird von fallenden Kursen ausgegangen. Zwei Punkte sind als neutral zu werten.):

  • Wurde der Leitzins gesenkt?
  • Steht der Dollar höher als vor zwölf Monaten?
  • Ist die Inflationsrate geringer als vor einem Jahr?
  • Befinden wir uns außerhalb der Jahreszeit zwischen Mai und Oktober?
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Was ist der True Strength Index (TSI)?

Seit zirka 20 Jahren ist der True Strength Index, kurz TSI, fester Bestandteil im Trading-Alltag (Was ist Trading). Er wurde erstmals 1991 von William Blau veröffentlicht. Der Indikator soll die Trendrichtung sowie einen Überverkauft-/Überkauf-Zustand anzeigen. Die Grundlage wird durch die Dynamik gleitender Durchschnitte gebildet.

Blau, der nach wie vor als Trader aktiv ist, wollte den Relative Strength Index (RSI Indikator) mit dem True Strength Index (TSI) verbessern. Bekannte Handelsplattformen wie MetaTrader bieten den TSI natürlich an. Hierbei wird der RSI einer Datenglättung unterworfen, so dass der TSI weniger abrupte Wendungen erzeugt und bessere Signale liefert.

Die Berechnung wird durch die Differenzbildung zwischen Schluss-Kursen zweier aufeinanderfolgender Perioden vorgenommen. Blau hält es für möglich, aufgrund des Indikators Märkte zu antizipieren. An der Steigung des True Strength Index lässt sich der Trend ablesen. Die Steigung erfolgt adäquat dem Auf- oder Abwärtstrend des Marktes.

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Gebert Indikator online - 3.094 Prozent Rendite mit dem Börsenindikator?

3.094 Prozent Rendite mit einer der einfachen Trading Strategien, die von dem Physiker Dr. Thomas Gebert entwickelt wurde? Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich wurde diese Rendite mit dem Gebert Indikator von 1996 bis 2018 erzielt. Die Performance kann online betrachtet werden. Mit Hilfe von vier Kennziffern gelingt es Gebert, den DAX deutlich „outzuperformen“.

Zum Vergleich: In der gleichen Zeit brachte es der Deutsche Aktienindex von 2.254 Punkten auf 13.000 Punkte. Die Börsenindikator Strategie brachte es von 2.254 Punkten auf 72.000 Punkte. Der DAX-Rendite von 476 Prozent steht die Gebert-Rendite von 3.094 Prozent gegenüber. Damit liegt die jährliche Rendite des Börsenindikators bei etwa 17 Prozent.

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Gebert Indikator aktueller Stand - Lohnt eine Anlage nach Gebert?

Gebert Indikator aktueller Stand: Ist eine Anlage nach Gebert für Anleger derzeit lohnenswert? Bei Dr. Thomas Gebert und seiner Strategie erfolgt immer eine Investition in Index-Zertifikate. Wenn die Börsen-Ampel grün zeigt, kauft er ein Index-Zertifikat auf den DAX. Steht sie auf Rot, verkauft er es wieder.

Eine Geldanlage nach dem Gebert Indikator brachte in den letzten Jahren ein Plus von über 136 Prozent ein. Auf das Jahr gerechnet, sind das fast 19 Prozent. In diesem Bereich beschleunigt sich das Geldwachstum wegen des Zinseszinses stark. Aus einem Anlagebetrag von 10.000 Euro werden in zehn Jahren somit über 55.000 Euro. Das ist deutlich mehr, als es mit einem DAX-Zertifikat oder einem MDAX-Zertifikat möglich wäre.

Anfang November 2018 lieferte der Börsenindikator ein frisches Kaufsignal für den DAX. Demnach dürften Anleger, die dem Signalgeber folgen, bis mindestens Anfang Mai 2019 im deutschen Aktienmarkt investiert bleiben.

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Wer ist Dr. Thomas Gebert?

Dr. Thomas Gebert ist von Beruf Physiker. Er hat den Gebert Indikator entwickelt und rückt mit Hilfe von eindeutigen Faktoren damit der Entwicklung deutscher Aktien systematisch zu Leibe. Und das mit großem Erfolg. Hierbei spielt kein „Bauchgefühl“ mit ein, Anwendung finden ausschließlich messbare Werte:

  • die Inflationsrate
  • der Wechselkurs des Euro zum Dollar
  • der Zinssatz der europäischen Zentralbank
  • die Jahreszeit

Aus diesen vier Faktoren leitet er eine Börsenampel ab, die entweder auf Grün oder auf Rot steht. Auf seiner Webseite (Gebertbrief) finden interessierte Anleger weitere Informationen zum Börsenindikator.

Ein Beispiel: Wenn die Inflation in der Eurozone sinkt, vergibt er hierfür einen Punkt. Auch wenn der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verliert, wird ein Punkt vergeben. Beides ist für deutsche Aktien vorteilhaft. Wenn zwei Punkte erreicht wurden, stellt Gebert die Börsenampel auf Grün. Anderenfalls schaltet sie auf Rot um.

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Fazit: Gebert-Strategie ist eine der besten fundamentalen Aktienstrategien

Der Gebert Indikator ist eine sehr gute fundamentale Aktienstrategie. Anlegern dürfte vor allem auch ihre Robustheit und Einfachheit gefallen. Sicherlich ist sie nicht perfekt und hilft Ihnen nicht dabei, mit Aktien reich zu werden, jedoch ist sie eine gute Orientierungshilfe. Beim Investieren stellen verhaltensorientierte Fehler und Emotionen immer ein großes Problem dar.

Strategien wie der Börsenindikator von Gebert können genau an dieser Stelle helfen, damit Anleger ihre Aktieninvestments langfristig durchhalten. Der Indikator setzt sich aus den vier Teilindikatoren Inflation, Zinsen, Jahreszeit und Dollar zusammen. Welche Rolle diese bei der Berechnung spielen, haben Sie in diesem Ratgeber erfahren.

Der Indikator outperformt den Aktienmarkt je nach Betrachtungszeitraum sehr stark. Nimmt man etwa einen Zeitraum ab 1998, so hätte sich das Kapital nahezu verachtfacht. Im gleichen Zeitraum hat sich der DAX nicht einmal verdoppelt.

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