Was sind Wertpapiere? - Erklärung im nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 23.01.2020
Sven Kleinhans
Autor:
Sven Kleinhans
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 13 Jahre

Wer Wertpapiere handeln möchte, sollte sich mit diesem Thema zunächst eingehend auseinandersetzen. Denn Wertpapier ist nicht gleich Wertpapier, wie wir nachfolgend aufzeigen werden.

So gibt es beispielsweise Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens, strukturierte und liquide Wertpapiere sowie vertretbare, kurzfristige und handelbare Wertpapiere.

Einige lassen sich mehreren Kategorien zuordnen, andere gehören ganz eindeutig nur einer einzigen an. Erfahren Sie im nextmarkets Glossar nachfolgend, wo die Unterschiede liegen.

Was sind Wertpapiere? Eine kurze Erklärung

Anlegern stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, wie sie ihr Kapital an den Finanzmärkten investieren. Eine davon: Wertpapiere. Gerade viele unerfahrene Anleger werden sich nun fragen: Was sind Wertpapiere? Einfach erklärt handelt es sich dabei um Dokumente, an die ein bestimmtes Recht gebunden ist. Das Recht kann von jedem ausgeübt werden, der im Besitz des Wertpapiers ist. So berechtigt ein Sparbuch beispielsweise zur Auszahlung eines Geldbetrags bei der Bank – und gehört somit laut Definition auch zu den Wertpapieren.

Ein ähnliches Recht geht zwar auch mit Schecks oder Geldscheinen einher, dennoch sind diese nur in den seltensten Fällen gemeint, wenn von Wertpapieren die Rede ist. Vielmehr sind darunter Aktien, Zertifikate oder ETFs zu verstehen – um nur einige Beispiele zu nennen.

Inhaber eines Wertpapiers in Form einer Aktie haben beispielsweise das Recht auf Auszahlung einer Dividende. Dadurch können Wertpapiere für eine langfristige Geldanlage genutzt werden. Gleichzeitig können Aktien aber auch innerhalb kürzester Zeit verkauft werden, um durch einen kurzfristigen Kursanstieg einen Gewinn zu realisieren. Alternativ dazu können Aktien auch als CFD gehandelt werden. Anleger können so zum Beispiel bei nextmarkets sowohl von steigenden, als auch von fallenden Kursen profitieren.

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Aktien oder Anleihen - Wertpapiere einfach erklärt

Grundsätzlich können Wertpapiere zwar recht schnell anhand einiger Beispiele beschrieben werden. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sich dahinter ein äußerst komplexes Themengebiet verbirgt. Denn verschiedene Wertpapiere können sich in einigen Eigenschaften zwar gleichen, in anderen aber unterschiedlich ausgestattet sein.

Diese zeigt beispielsweise der Vergleich von Aktien und Anleihen. Was sind Aktien? Bei Aktien dürfte es sich wahrscheinlich um die prominenteste Form von Wertpapieren handeln. Sie repräsentieren den Anteil eines Unternehmens, der am freien Markt von Anlegern gekauft und verkauft werden kann. Durch den Besitz werden Anleger zu Aktionären, also Miteigentümern des Unternehmens.

Dies ist bei Anleihen hingegen nicht der Fall. Es handelt sich hierbei um verzinsliche Wertpapiere, die im Gegensatz zu Aktien keine durch die Hauptversammlung festgelegte Dividende ausschütten. Stattdessen erhalten Anleger durch den Besitz einer Anleihe einen festen Zins.

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Wertpapiere Beispiele: Welche Arten gibt es?

Wie bereits erwähnt, ist die Geldanlage in Wertpapiere auf unterschiedliche Art und Weise möglich. Diese Form der Geldanlage bildet zudem die Alternative zur Geldanlage auf Konten, beispielsweise über Spar-, Tagesgeld- und Festgeldkonten. Da diese meist mit einem festen Zins ausgestattet sind, lassen sich über Wertpapiere prinzipiell höhere Renditen erzielen. Zu beachten ist dabei, dass der Handel gleichzeitig auch gewissen Risiken ausgesetzt ist.

Der Handel mit Wertpapieren kann über einem Broker oder einer Bank stattfinden. In der Aktien Software, die für Anleger zur Verfügung gestellt wird, haben diese beispielsweise Zugriff auf diese Wertpapiere:

  • Anleihen
  • Aktien
  • Fonds
  • Zertifikate
  • Pfandbriefe
  • Bundeswertpapiere

Bei all diesen Finanzprodukten handelt es sich um Wertpapiere Beispiele. Die eigentliche Auswahl ist jedoch größer, da zur Gruppe der Anleihen unter anderem auch Aktienanleihen, Fondsanleihen, Wandelanleihen oder Auslandsanleihen zu zählen sind. Dadurch stehen Anlegern, die Wertpapiere kaufen möchte, zahlreiche Investitionsmöglichkeiten zur Auswahl.

Eine weitere sehr gute und vor allem lukrative Möglichkeit Aktien zu handeln ist der Handel mit Aktien CFD, von denen nextmarkets mit einer Auswahl von mehr als 1000 Wertpapieren eine sehr gute Alternative bietet. Gerade Anleger mit geringem Handelskonto können vom Handel mit Hebel von bis zu 1:30 bei Aktien CFD profitieren.

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Wie finde ich den passenden Broker?

Privatanleger haben keine Möglichkeit, Aktien, Anleihen oder Wertpapiere direkt an der Börse zu erwerben. Dies können nur zertifizierte Marktteilnehmer, zu denen neben Banken oder Onlinebroker zu zählen sind. Die Teilnahme am Wertpapierhandel setzt also ein Wertpapierdepot bei einem dieser Anbieter voraus.

Bester Aktien Broker – wodurch zeichnet dieser sich aus? In einem Vergleich verschiedener Anbieter sollten Interessierte verschiedene Eigenschaften gegenüberstellen. Zunächst sollte geprüft werden, ob das gewünschte Finanzprodukt auch angeboten wird. Die Anmeldung bei einem Broker, der nur den Aktienhandel anbietet, macht nur Sinn, wenn Sie auch tatsächlich dieses Produkt handeln möchten.

Weiterhin sollte auf die Kosten geachtet werden. Wertpapiere handeln ist stets mit Gebühren verbunden. Hierzu gehören sowohl einmalig anfallende Kosten als auch laufende Kosten durch die Nutzung des Aktiendepots. Gerade bei den Kosten zeigt sich, dass ein Vergleich alternativlos ist. Denn diese können von Anbieter zu Anbieter stark variieren.

Alternativ dazu raten wir von nextmarekts interessierten Anlegern zum Handel mit Aktien-CFD, bei dem keinerlei Handelskosten anfallen, da kein Erwerb von Wertpapieren stattfindet, sondern auf den Kursverlauf einer Aktie spekuliert wird.

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Wertpapiere sind auch im Angebot von nextmarkets zu finden. Allerdings findet der Handel mit Aktien und Anleihen bei uns in Form von Differenzkontrakten statt. Dadurch können Anleger zwar auch von den Kursbewegungen der einzelnen Basiswerte profitieren, diese gehen jedoch nicht in ihren Besitz über. Dadurch sind CFDs auf Aktien auch nicht zusätzlichen Rechten oder Pflichten verbunden.

  • Wertpapiere bei nextmarkets in Form von Aktien und Anleihen
  • Handel findet jedoch in Form von Differenzkontrakten statt
  • Beim CFD Handel kommen Hebel zum Einsatz
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Was sind Wertpapiere des Anlagevermögens?

Wertpapiere können verschiedenen Gruppen zugeordnet werden. Nach § 266 HGB ist beispielsweise eine Zuordnung zum Anlagevermögen oder Umlaufvermögen möglich. Was sind Wertpapiere des Anlagevermögens? Dies erläutern wir nachfolgend ausführlich. Dem Kauf eines Wertpapiers geht in der Regel die Absicht voraus, entweder eine Verzinsung zu erhalten oder einen Kursgewinn durch den Wertpapierhandel zu erreichen.

Beide Wertpapiere sind auf unterschiedliche Art und Weise zu bilanzieren. Wenn sie dem Umlaufvermögen angehören, unterliegen sie grundsätzlich dem Niederstwertprinzip. Dagegen müssen Wertpapiere des Anlagevermögens außerplanmäßig abgeschrieben werden, wenn eine dauerhafte Wertminderung absehbar ist. Für die korrekte Zuordnung können sich Bilanzierende folgender Definition bedienen.

Finanzanlagen, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden, gehören zum Anlagevermögen. Staatsanleihen sind in dieser Beziehung beispielhaft zu nennen. Wenn wie bei Optionen nur ein kurzer Anlagehorizont vorliegt, gehören die Finanzanlagen zum Umlaufvermögen. Beim Aktienkauf muss also zunächst eine Zweckbestimmung durchgeführt werden, bevor eine Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen vorgenommen werden kann.

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Was sind festverzinsliche Wertpapiere?

Wenn Anleger mit den Zinsen auf Sparbücher, Festgeld-, und Tagesgeldkonten der Hausbank unzufrieden sind, kann eine Investition in festverzinsliche Wertpapiere für sie interessant sein. Was sind festverzinsliche Wertpapiere? Diese große Gruppe existiert neben den variabel verzinsten Wertpapieren und wird unter anderem von Staaten, Körperschaften oder Unternehmen herausgegeben. Im Vergleich zur variablen Verzinsung bieten sie eine planbare Rendite. Festverzinsliche Wertpapiere müssen grundsätzlich nur die Eigenschaft der festen Verzinsung besitzen, können ansonsten aber gänzlich unterschiedlich ausgestaltet werden. Zu den bekanntesten gehören diese:

  • Unternehmensanleihen
  • Staatsanleihen
  • Zertifikate
  • Wandelanleihen
  • Genussscheine
  • Inhaberschuldverschreibungen

Anleger, Trading lernen und Anlagemöglichkeiten miteinander vergleichen, werden schnell das unterschiedlich hohe Risiko dieser feststellen. Grundsätzlich existieren auch bei den festverzinslichen Wertpapieren solche, die ein hohes Risiko und damit auch eine hohe Rendite beinhalten und solche, die bei einem niedrigen Risiko eine verhältnismäßig sichere, aber eben auch kleinere Rendite anbieten. Anleger sollten sich zuvor also bewusst machen, welches Risiko sie bereit sind einzugehen.

Was sind strukturierte Wertpapiere?

Strukturierte Wertpapiere waren in jüngster Vergangenheit insbesondere durch den Kollaps von Lehman Brothers und die dadurch ausgelöste Finanzkrise im Gespräch. Während dieses Ereignis auch an Privatanlegern nicht spurlos vorbeiging, dürften sich anschließend sicher viele die Frage gestellt haben: „Was sind strukturierte Wertpapiere eigentlich genau?“.

Nach § 793 BGB müssen strukturierte Wertpapiere den Schuldverschreibungen zugeordnet werden. Der Emittent einer Schuldverschreibung gibt über diese ein Versprechen zur Zahlung einer den Wertpapierbedingungen entsprechenden Summe an den Wertpapierbesitzer ab. Das klingt auf den ersten Blick äußerst kompliziert. Bei genauerem Hinsehen dürften viele Anleger solchen Produkten aber bereits begegnet sein. Hierzu gehören unter anderem:

  • Discount-Zertifikate
  • Bonus-Zertifikate
  • Express-Zertifikate
  • Outperformance-Zertifikate

Wenn Schuldverschreibungen mit einem Optionselement ausgestattet sind, kann der Rückzahlungsanspruch beispielsweise mit der Entwicklung eines Basiswertes verknüpft sein. Als Basiswert kann beispielsweise ein Aktienkurs dienen, darüber hinaus aber auch Rohstoffe, Zinsen oder Lebensmittelpreise.

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Eignen sich strukturierte Wertpapiere für Anfänger?

Der strukturierte Wertpapierhandel ist ohne Frage mit einem hohen Renditepotenzial verbunden. Aus diesem Grund ist diese Handelsform für eine Vielzahl von Anlegern von großem Interesse. Dabei sollte allerdings nie vergessen werden, dass mit einem hohen Gewinnpotential immer auch ein ebenso hohes Verlustrisiko einhergeht.

Bei strukturierten Wertpapieren handelt es sich um äußerst komplex aufgebaute Finanzprodukte, die von Emittenten beispielsweise zur Risikoabsicherung genutzt werden. Dadurch sind sie gleichzeitig aber auch so intransparent, dass insbesondere Anfänger ihre Funktionsweise kaum verstehen. Es besteht also durchaus die Gefahr, dass diese hohe Verluste erleiden, wenn sie allein die hohe Rendite vor Augen haben.

Machen Sie sich vor der Investition in strukturierte Wertpapiere also bewusst, dass Sie durch den Erwerb nicht nur das Emittenten-Risiko tragen. Diese Form der Schuldverschreibung ist äußerst komplex aufgebaut, Anleger können dabei leicht den Überblick über die zum Einsatz kommenden Hebel und die abgesicherten Risiken verlieren.

Was sind Wertpapiere des Umlaufvermögens?

Der letzte Ausflug in das Rechnungswesen hat uns bereits die Wertpapiere des Anlagevermögens nähergebracht. Hierzu gehören Staatsanleihen und weitere Finanzanlagen mit der Eigenschaft „held to maturity“. Diese werden grundsätzlich bis zur Endfälligkeit gehalten. Dem gegenüber stehen Finanzanlagen mit einem kurzfristigen Anlagehorizont, die auch mit der Eigenschaft „held for trading“ ausgestattet sind.

Was sind Wertpapiere des Umlaufvermögens? Zu dieser Gruppe gehören alle, die einen kurzfristigen Anlagehorizont aufweisen. Mit den Optionen wurde eingangs bereits ein Beispiel genannt. Auch Aktien können dem Umlaufvermögen zugeordnet werden, wenn die erworbenen Unternehmensanteile mit einer Veräußerungsabsicht gekauft werden. Auch Wertpapiere, die nach einer kurzfristigen Kurssteigerung wieder verkauft werden sollen, gehören zum Umlaufvermögen.

Aktien werden daher grundsätzlich weder der Gruppe „held to maturity“ noch der Gruppe „held for trading“ zugeschrieben. Sie tragen die Eigenschaft „available for sale“, da erst ihr Verwendungszweck über die Zugehörigkeit zum Anlage- oder Umlaufvermögen entscheidet.

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Was sind liquide Wertpapiere?

Die Definition der liquiden (auch: flüssigen) Mittel besagt, dass hierzu der Bestand an Vermögens- und Geldwerten zu zählen ist, der bei Bedarf in Geld umgewandelt werden kann. Kassenbeständen, Schecks und Sichteinlagen sind zu dieser Gruppe ebenso zu zählen wie börsengängige Wertpapiere.

Was sind liquide Wertpapiere demnach? Einen Hinweis gibt bereits das Adjektiv „börsengängig“ welches zuvor verwendet wurde. Nur wenn das Aktien online kaufen & handeln uneingeschränkt möglich ist, liegt auch tatsächlich eine Liquidität vor. Aktien hingegen, die nicht für den Handel an der Börse zur Verfügung stehen, werden nicht zu den liquiden Wertpapieren gezählt.

In der Theorie können insbesondere Geschäftsbanken vor Probleme in Bezug auf die Liquidität gestellt werden. Sie müssen so viele Barreserven bereithalten, dass alle Auszahlungsansprüche ihrer Kunden problemlos gedeckt werden können. Zwar kann in der Regel mit einem konstanten Abfluss kalkuliert werden, theoretisch könnten jedoch auch alle Kunden gleichzeitig Anspruch auf die Auszahlung ihres gesamten Kapitals erheben.

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Der Handel mit verschiedenen Finanzprodukten kann bei vielen Brokern risikofrei kennengelernt werden. Hierzu stellen die Anbieter ein kostenloses Trading Demokonto zur Verfügung, welches von Anlegern uneingeschränkt genutzt werden kann – und sollte. Auch nextmarkets bietet ein Demokonto mit virtuellem Kapital, auf dem der Handel mit CFDs unter Realbedingungen nachempfunden werden kann.

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Wann gilt eine Aktie als liquide?

Gleichzeitig müssen Banken aber nicht nur ausreichende Barreserven besitzen, sondern das Kapital ihrer Anleger möglichst rentabel investieren. Dieser Balanceakt kann nur gelingen, wenn ein Teil der Mittel als täglich fällige Anlage am Geldmarkt investiert wird und ein anderer Teil als Barreserve zurückgehalten wird.

Wenn Sie sich mit der Frage „Wie funktionieren Aktien?“ beschäftigen, sollten Sie auch den Unterschied zwischen liquiden und illiquiden Aktien kennenlernen. Die Unterscheidung ist dabei so einfach, dass auch Börsenneulinge schnell den Unterschied erkennen sollten. Bei liquiden Aktien handelt es sich um diejenigen, nach denen die größte Nachfrage besteht. In Deutschland sind beispielsweise die Aktien aus dem Deutschen Aktienindex DAX zu nennen.

Diese werden täglich millionenfach gehandelt, ohne dass Privatanleger hiervon spürbar etwas merken. Für sie ergibt sich daraus jedoch der Vorteil, dass Angebot und Nachfrage ständig vorhanden sind. Nahezu zu jeder Zeit ist es daher möglich, die Aktien zu kaufen oder zu verkaufen.

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Was sind vertretbare Wertpapiere?

Vertretbare Wertpapiere sind auch unter dem Namen fungible Wertpapiere bekannt. Eine Fungibilität liegt immer dann vor, wenn es sich um Aktien gleichen Wertes und gleicher Art handelt. Dadurch sind diese austauschbar, ohne dass dies zum Nachteil des Gläubigers eines fungiblen Wertpapiers geschieht.

Was sind vertretbare Wertpapiere? Hierzu gehören Inhaberaktien (auch: Inhaberpapiere) und Namensaktien. Inhaberaktien stellen dabei die in Deutschland übliche Form des Wertpapiers dar. Der jeweilige Inhaber wird als Aktionär anerkannt und besitzt dadurch spezielle Rechte und Pflichten. Hierzu gehören unter anderem das Stimmrecht auf der Jahresversammlung und das Anrecht auf Auszahlung einer Dividende. Inhaberaktien können jederzeit verkauft, aber auch vererbt oder verschenkt werden.

Auf deutlich mehr Formalitäten ist hingegen bei der Übertragung von Namensaktien zu achten. Diese können nur über eine Überschrift auf der Rückseite der Aktie übertragen werden. Zusätzlich führ die Aktiengesellschaft ein Namensregister, indem auch Besitzerwechsel vermerkt werden.

Was sind kurzfristige Wertpapiere?

Auf die Gruppe der kurzfristigen Wertpapiere wurde zuvor bereits bei der Beschreibung der Wertpapiere des Umlaufvermögens Bezug genommen. Zu dieser Gruppe gehören neben Wertpapieren auch alle festverzinslichen Papiere, die nicht mit der Absicht einer langfristigen Geldanlage erworben wurde. Im Vordergrund steht vielmehr die Absicht, die Papiere nach einem kurzfristigen Kursanstieg wieder zu verkaufen.

Was sind kurzfristige Wertpapiere? Zu kurzfristigen Wertpapieren gehören außerdem in seltenen Fällen auch Anteile an verbundenen Unternehmen. Wenn Sie alles über Aktien lernen möchten, ist wichtig zu wissen, dass Unternehmensanteile nicht nur in Form dauerhafter Anteilsbesitze erworben werden. In diesem Fall wären sie im Anlagevermögen zu bilanzieren.

Es ist durchaus auch möglich, dass hinter dem Erwerb von Unternehmensanteilen eine Veräußerungsabsicht steht. In diesem Fall wird kein dauerhaftes Halten angestrebt, es handelt sich somit um Wertpapiere des Umlaufvermögens.

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Was sind handelbare Wertpapiere?

Was ist Trading? Wer sich diese Frage stellt, hat bis hierhin eine Vielzahl von Möglichkeiten kennengelernt, in Wertpapiere zu investieren. Und damit ist lediglich ein Teilbereich des Tradings abgedeckt, daneben können Sie beispielsweise auch in Währungspaare, CFDs (Was sind CFDs?), ETFs und andere Anlageklassen investieren. An dieser Stelle wollen wir uns jedoch nochmals mit den handelbaren Wertpapieren beschäftigen. Was sind handelbare Wertpapiere? Diese können grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt werden:

  • standardisierte Grundformen
  • handelbare Sonderformen

Zu den standardisierten Grundformen der Wertpapiere gehören zunächst Aktien. Doch auch Schuldverschreibungen, obwohl diese mit zahlreichen Sonderausstattungsmerkmalen versehen sein können, sind zu den standardisierten Formen zu zählen. Die Standardisierung bezieht sich allein auf das Prinzip beim Handel – und das ist bei allen Schuldverschreibungen gleich.

Zu den Sonderformen der Wertpapiere gehören beispielsweise Genussscheine und Optionsanleihen. Deutlich bekannter dürfte jedoch die Gruppe der Finanzderivate sein, aus der insbesondere Futures zu nennen sind.

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Fazit: Es gibt nicht nur eine Art der Wertpapiere

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es nicht nur eine Art von Wertpapieren gibt, die von Anlegern am Markt gehandelt werden kann. Wichtig ist, dass Interessierte sich zuvor zunächst mit allen Eigenschaften der einzelnen Papiere auseinandersetzen, um so die passende Geldanlage zu finden.

Gerade Anfänger sollten sich auch der Risiken von strukturierten Wertpapieren bewusst machen, um durch unbedachtes Handeln nicht große Teile ihres Kapitals zu verlieren. Grundsätzlich gilt bei der Geldanlage in Wertpapiere zwar stets, dass die Renditeerwartung im Vergleich zur Geldanlage auf Konten durch aus höher sein darf. Die Risiken dieser Anlageform müssen jedoch auch bedacht werden.

Alternativ zum Handel mit Wertpapieren kann daher zum Handel mit Aktien-CFD geraten werden. So stellt nextmarkets nicht nur ein kostenloses Demokonto zur Verfügung, mit dem erste Schritte im Aktienhandel komplett risikolos getestet unternommen werden können, sondern es fallen im Gegensatz zum Aktienhandel über eine Bank keinerlei Ordergebühren an.

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