Bullisch und Bärisch? Die Unterschiede - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 23.01.2020
Richard Dobetsberger
Autor:
Richard Dobetsberger
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 5 Jahre

Nahezu jeder Anleger dürfte den Bullen und den Bären kennen, die symbolhaft für steigende und fallende Kurse stehen. Die beiden Tiere stehen in Form von Statuen nicht nur an wichtigen Handelsplätzen in Deutschland, den USA oder China.

Sie werden auch von verschiedenen Medien regelmäßig gerne genutzt, um auf steigende oder fallende Märkte hinzuweisen.

Doch wann verhält sich ein Markt bullisch oder bärisch? Wie Sie die beiden Marktsituationen voneinander unterscheiden können, erklären wir im Laufe dieses Ratgebers aus dem nextmarkets Glossar.

Was bedeutet bullisch?

Neulinge im Aktienhandel haben oftmals bereits Probleme, die Begriffe bullisch und bärisch auseinanderzuhalten. Daher beginnen wir unseren Ratgeber mit einer detaillierten Definition der beiden Begriffe und stellen dabei auch synonym verwendete Ausdrücke vor. Außerdem zeigen wir anhand eines einfachen Merksatzes, wie Sie die beiden Begriffe künftig garantiert nicht mehr verwechseln. Neben dem Ausdruck „bullisch“ werden für Aktien und andere Finanzinstrumente außerdem diese Begriffe benutzt, die jeweils die identische Marktsituation beschreiben:

  • Bulle
  • Bullenmarkt
  • Hausse

Der Bulle steht stets symbolisch für einen Markt, der sich derzeit im Aufschwung befindet. Auf ähnliche Art und Weise, wie der Bulle beim Angriff mit den Hörnern nach oben stößt, bewegen sich also auch die Kurse nach oben. Als „Bulle“ werden darüber hinaus auch Anleger bezeichnet, die in Zukunft steigende Kurse erwarten. Der Begriff wird also nicht allein zur Beschreibung einer Marktsituation genutzt, sondern kann auch ein Anlageverhalten widerspiegeln.

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Wann ist ein Markt bärisch?

Neben dem Bullen gehört der Bär zu den Tieren, die mit der Börse in Verbindung gebracht werden. Nach der anfänglichen Definition von bullisch sollte es nun nicht mehr schwerfallen, bullisch und bärisch auseinanderzuhalten. Dennoch ist ein Ratgeber zu diesem Thema natürlich nur vollständig, wenn beide Begriffe ausführlich beschrieben werden. Bärisch stellt also die gegenteilige Marktsituation zu bullisch dar. Der Ausdruck wird für Märkte genutzt, die sich derzeit im Abschwung befinden. Für diese Marktsituation werden außerdem auch diese Ausdrücke verwendet:

  • Bär
  • Bärenmarkt
  • Baisse

Die nach oben stoßenden Hörner des Bullen stehen bildhaft für aufsteigende Kurse des Bullenmarktes. Auf die gleiche Art können die Tatzen des Bären, die sich beim Angriff von oben nach unten bewegen, als Erinnerungsstütze für die fallenden Kurse eines Bärenmarktes genutzt werden. Ein Bär oder bärisch eingestellter Anleger ist auch in diesem Fall ein Anleger, der fallende Kurse erwartet.

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Bullisch und Bärisch: Wo lässt sich Geld verdienen?

Wer sich mit der Frage „Was ist Trading?“ beschäftigt, verfolgt damit in der Regel ein klares Ziel. Über eine kurz-, mittel- oder langfristige Geldanlage soll ein Gewinn erzielt werden. Anleger haben dabei die Wahl, ob sie in riskante Finanzprodukte investieren, die gleichzeitig aber auch eine höhere Rendite in Aussicht stellen, oder in eher risikoarme Produkte, bei denen jedoch auch mit einer geringeren Rendite gerechnet werden muss.

Der Handel mit Aktien ist für Tradingeinsteiger oftmals die erste Anlaufstelle, wenn sie ihr Kapital investieren wollen. Die Entwicklung der Aktienmärkte ist auch in den Tagesnachrichten regelmäßig Thema, weswegen diese Investmentform kaum einem Erwachsenen fremd sein dürfte.

Müssen sich Märkte bullisch oder bärisch entwickeln, damit Anleger Geld verdienen können? Beim Aktienhandel lautet die offensichtliche Antwort, dass Anleger nur auf einem Bullenmarkt Geld verdienen können. Hierzu müssen sie Unternehmensanteile nach einem Kursanstieg zu einem höheren Preis verkaufen. Wenn Sie sich jedoch näher mit dem Thema beschäftigen, werden Sie feststellen, dass Anleger auch an Bärenmärkten partizipieren können. Die Möglichkeiten hierzu zeigen wir im nextmarkets Ratgeber nachfolgend auf.

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Baisse, Hausse und weitere wichtige Begriffe

Zu Beginn dieses Ratgebers wurden bereits einige Begriffe genannt, die in Zusammenhang mit bullisch und bärisch stehen. An dieser Stelle beschreiben wir nun noch einige weitere aus dem Französischen und Englischen, die Sie ebenfalls kennen sollten, um sich sicher in der Finanzwelt zu bewegen.

Die Begriffe werden meist synonym zu den deutschen Ausdrücken benutzt, und stellen keine Sonderfälle eines Bullen- oder Bärenmarktes dar. Diese werden wir im Rahmen dieses Ratgebers ebenfalls noch im Detail vorstellen.

So ist mit einem Bullenmarkt außerdem der französische Ausdruck Haus sein Verbindung zu setzen. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies „Anstieg“ oder „Steigerung“.

Aus diesem Begriff lässt sich die Marktsituation, die einem Bullenmarkt zugrunde liegt, also klar ableiten. Die gegenteilige Situation beschreibt eine Baisse. Dies ist der französische Ausdruck für „Rückgang“ oder „Abnahme“.

Während Sie die französischen Begriffe unbedingt auswendig lernen sollten, können sie die englischen Entsprechungen von den deutschen Ausdrücken ableiten. Steigende Kurse werden mit „bullish“ oder „bull market“, fallende Kurse mit „bearish“ oder „bear market“ beschrieben.

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nextmarkets ermöglicht Anlegern den CFD und Forex Handel mit einer großen Auswahl an Basiswerten. Zu den handelbaren Marktsegmenten gehören Devisenpaare, Aktienindizes, Aktien, Kryptowährungen, Rohstoffe und Anleihen. Der Handel findet in Form von CFDs zu attraktiven Konditionen statt. nextmarkets bietet möglichst enge Spreads und verzichtet auf Kommissionen und viele andere Gebühren.

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Stark Bullisch und Bärisch: Das sind Crashs und Booms

Die Bedeutung des Aktienmarktes in den Tagesnachrichten wurde an anderer Stelle bereits angesprochen. Diese resultiert sicher nicht nur aus der Tatsache, dass viele Anleger in Aktien investiert sind. Gleichzeitig können von starken Entwicklungen der Märkte auch Privatpersonen betroffen sein, die bisher in keiner Weise am Aktienmarkt investiert sind.

Dies kann beispielsweise bei einem Boom oder Crash der Fall sein. Die beiden Begriffe beschreiben stark gegensätzliche, bullische und bärische Marktphasen. Ein Boom beschreibt eine starke Hausse, also eine Phase stark steigender Kurse. Von einer solchen Marktsituation möchten in der Regel auch Personen profitieren, die bis dato keine Anlageerfahrung besitzen, nun aber die Chance zu leicht verdienten Geld sehen.

  • Boom = starke Hausse
  • Crash = starke Baisse

Wenn Sie alles über Aktien lernen, sind Sie mit Sicherheit auch dem Crash bereits begegnet. Er beschreibt eine starke Baisse, also eine Phase stark sinkender Kurse. In der Vergangenheit waren hiervon immer wieder auch Kleinanleger oder Personen heftig betroffen.

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Nicht nur der Aktienmarkt kennt bullisch und bärisch

Bis hierhin diente uns der Aktienmarkt als ideales Beispiel für bullisch und bärisch. Die Entwicklungen an den Märkten lassen sich tagtäglich über die Presse oder TV-Nachrichten verfolgen, so dass Kurscharts oder die Begriffe Crash und Boom den Wenigsten fremd sein dürften.

Allerdings ist der Aktienmarkt nur eines von zahlreichen Beispielen. Auch andere Märkte kennen sowohl die Hausse als auch die Baisse. In der jüngeren Vergangenheit war beispielsweise der Immobilienmarkt der USA zwischen 1997 und 2006 von einem starken Anstieg der Preise betroffen, bevor es ab 2007 zu einem starken Rückgang der Preise kam.

Dieses Ereignis leitete die Weltfinanzkrise an, an deren Höhepunkt es zum Kollaps der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers kam.

Bullisch und Bärisch auf anderen Märkten

Gerade das Beispiel der Weltfinanzkrise zeigt, wie auch Privatpersonen von einem Crash oder Boom betroffen sein können, ohne nur einen Cent in ein Finanzprodukt zu investieren.

Die angesprochene Krise wirkte sich beispielsweise auch erheblich auf die Realwirtschaft aus. So musste etwa der Autohersteller General Motors Insolvenz anmelden, was sich über die die GM-Tochter Opel auch auf deutsche Arbeitnehmer auswirkte.

Ein deutlich positiveres Beispiel für bullische und bärische Situationen auf anderen Märkten lieferte in den vergangenen Jahren die Kryptobranche. Kryptowährungen wie der Bitcoin erlebten vor allem in den Jahren 2017 und 2018 einen regelrechten Boom, der zu immer neuen Rekordständen führte.

Bei einigen Kryptowährungen kam es mittlerweile zwar zu einer Korrektur der Kurse, dennoch hat der Erfolg in der Vergangenheit dazu geführt, dass digitale Währungen auf unterschiedliche Art und Weise mittlerweile über beinahe jede moderne Trading Software gehandelt werden können. Auch bei nextmarkets ist ein Trading mit digitalen Währungen möglich.

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Was bedeuten Korrektur oder Rally?

Ein weiterer Begriff, der mit Bullen- und Bärenmärkten in Verbindung steht, wurde im vorausgegangenen Abschnitt bereits erwähnt: die Korrektur. Was ist hierunter zu verstehen?

Diese Frage wird nachfolgend beantwortet. Außerdem zeigen wir was eine Rally ist und warum diese nicht mit der Korrektur zu verwechseln ist. Bei einer Korrektur handelt es sich um eine gegensätzliche Kursbewegung innerhalb einer Baisse oder Hausse.

Diese Phase muss in einem eng begrenzten Zeitraum stattfinden, um als Korrektur wahrgenommen zu werden. Als Beispiel dient uns die Kryptowährung Bitcoin, die kurz vor Weihnachten 2017 ihr bisheriges Allzeithoch von 20.000 Euro erreichte.

Kurz nach überschreiten dieser Marke brach der Kurs regelrecht um knapp die Hälfte ein, um daraufhin wieder weiter zu steigen. Innerhalb einer übergeordneten Hausse fand damit eine kurzfristige Baissephase statt.

Im Gegensatz dazu kommt es bei einer Rally zu einer beschleunigten Marktbewegung innerhalb eines bullischen oder bärischen Marktes. Diese wird auch als Run-up bezeichnet.

Beispiele für bullische und bärische Marktphasen

Augenscheinlich sollte es einfach sein, einen Bullenmarkt zu identifizieren. Doch wenn Sie die Grundlagen über Trading lernen, werden Sie schnell merken, dass sie in Fallen tappen und Fehleinschätzungen aufliegen können. Grundsätzlich wird ein Bullenmarkt dadurch charakterisiert, dass die Kurse – beispielsweise von Wertpapieren – über einen längeren Zeitraum konstant ansteigen. Es kann sich hierbei sowohl um Wertpapiere eines einzelnen Unternehmens, einer ganzen Branche oder sogar eines ganzen Landes handeln.

Zwischen diesen Marktphasen wird unterschieden:

  • Bullenmarkt
  • Bärenmarkt
  • Seitwärtsmarkt

Anleger investieren ihr Kapital in diesen Markt mit der Erwartung, dass die Kurse weiter steigen und zukünftige Gewinne realisierbar sind. Beim Bärenmarkt ist Gegenteiliges der Fall, hier fallen die Kurse über einen längeren Zeitraum, entsprechend ist auch die Erwartungshaltung der Anleger.

Die dritte Marktsituation stellt der Seitwärtsmarkt dar. Er ist weder bullisch noch bärisch, die Preise entwickeln sind nicht eindeutig in eine Richtung. Anleger erwarten weder signifikante Gewinne und Verluste, weswegen eine Investition in einen Seitwärtsmarkt in der Regel nicht stattfindet.

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Über Bullische und Bärische Fallen

Wie bereits erwähnt stellen sich Marktsituationen in der Realität oftmals anders dar als sie auf den ersten Blick erscheinen. In diesem Zusammenhang sprechen erfahrene Anleger gerne von einer Bullenfalle oder Bärenfalle. Doch was genau sagen diese beiden Begriffe aus?

Wenn Sie Aktien online kaufen & handeln, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Marktphasen abwarten, in denen die Kurse anzusteigen scheinen. Durch einen späteren Verkauf der Wertpapiere nach einem Kursanstieg lässt ein Gewinn realisieren.

Dabei sollten Sie jedoch nicht in eine Bullenfalle treten. Diese liegt vor, wenn die Kurse zwar kurzzeitig ansteigen, anschließend aber wieder erheblich fallen.

Die Annahme, durch einen Kursanstieg einen Gewinn erzielen zu können, resultiert am Ende also in einem Verlust. Im umgekehrten Fall ist von einem Bärenmarkt die Rede, also wenn Kurse kurzzeitig fallen und anschließend wieder steigen.

Schon gewusst?

Egal ob Sie Devisenpaare, Aktienindizes, Aktien, Kryptowährungen, Rohstoffe oder Anleihen handeln möchten – bei nextmarkets können Sie in diese Marktsegmente in Form von CFDs investieren. Dadurch verdoppelt sich der Handlungsspielraum für Anleger. Sie können über Differenzkontrakte nicht nur von steigenden Märkten profitieren, sondern gleichzeitig auch an fallenden Kursen partizipieren.

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  • Anleger können long und short gehen
  • Partizipation an fallenden Kursen möglich
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Welche Begriffe sollten Anleger außerdem kennen?

Bis hierhin wurden bereits zahlreiche Begriffe definiert, die in direktem Zusammenhang mit bullisch und bärischstehen. Bevor wir zum Abschluss des Ratgebers noch aufzeigen, wie Anleger auch von fallenden Kursen profitieren können, erklären wir zunächst noch die Bedeutungen einiger weiterer Begriffe.

Diese sollten Sie unbedingt kennen, wenn Sie sich aktuell die Frage stellen: „Wie funktionieren Aktien und andere Finanzprodukte?“. So werden Sie mit Sicherheit des Öfteren mit dem Begriff „Börsenzyklus“ konfrontiert werden.

Dieser hat wahrscheinlich keinen sonderlich großen Einfluss auf Ihr Anlageverhalten, dennoch lohnt es sich zu wissen, dass ein Börsenzyklus stets eine Hausse und eine Baisse umfasst.

Um einen säkularen Markt handelt es sich, wenn bullische oder bärische Marktphasen über einen Zeitraum mehrerer Jahre anhalten. Zuletzt muss auch die Bärenmarktrally erwähnt werden, die Anleger stets als Warnsignal deuten sollten. Hierbei handelt es sich um eine kräftige Zwischenerholung auf einem Markt, der langfristig eigentlich einen Abwärtstrend aufweist.

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Gewinne auf Bullischen und Bärischen Märkten möglich

Auch Neulinge auf dem Gebiet des Tradings können sich in der Regel ohne viel Phantasie vorstellen, wie sie auf einem Bullenmarkt Geld verdienen können. Hierzu müssen sie in ein beliebiges Finanzprodukt investieren und es nach einem Kursanstieg zu einem höheren Preis wieder verkaufen.

Oftmals ist ihnen jedoch nicht klar, dass sie von bullischen und bärischen Marktsituationen profitieren können. Wenn Sie auch an fallenden Kursen partizipieren möchten, müssen Sie short gehen (auch „shorten“ genannt).

Das Short-Trading ist ohne Frage äußerst attraktiv, immerhin erhöht es den Handlungsspielraum von Anlegern ungemein. Sie müssen nicht länger steigende Kurse abwarten, sondern können auch auf einem Bärenmarkt Geld verdienen.

Dies ist beispielsweise über einen Leerverkauf (Short Selling) von Aktien oder Devisen möglich. In der Annahme, dass die Kurse bald fallen, müssen Sie hierzu diese Finanzinstrumente (die Sie allerdings gar nicht besitzen) zunächst verkaufen. Fällt der Kurs anschließend, können diese zu einem günstigeren Preis zurückgekauft werden. Die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs stellt den Gewinn des Anlegers dar.

CFD-Trader können bullisch und bärisch nutzen

Das Shorten ist natürlich nicht nur mit Chancen für Anleger verbunden, es birgt gleichzeitig auch Risiken. Fallen die Kurse nach einem Leerverkauf nicht, sondern steigen stattdessen an, erleidet der Anleger einen Verlust.

In der Theorie kann dieser sogar unbegrenzt ausfallen, da auch dem Preis eines Wertpapiers nach oben hin keine Grenzen gesetzt sind. Eine weitere Möglichkeit, um anfallenden Märkten teilzuhaben, ist der Derivate-Handel mit CFDs (s. „Was sind Derivate?“).

Über Differenzkontrakte können Sie ebenfalls short gehen und so Geld verdienen, wenn sich die Kurse nicht bullisch, sondern bärisch entwickeln. Dies ist aber nur eine der Eigenschaften, die CFDs (Was ist CFDs?) zu einem immer beliebteren Finanzinstrument machen.

Beim Handel mit Differenzkontrakten kommt außerdem der Hebel („Leverage“) zum Einsatz. Dieser hat zur Folge, dass sich Veränderungen im Basiswert überproportional stark auf das Derivat auswirken. Mit der Höhe des Hebels steigen aber nicht nur die Gewinnchancen, gleichzeitig erhöht sich auch das Verlustrisiko. Weitere Informationen finden Sie im Artikel „CFD Hebel Erklärung„.

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So verwechseln Sie Bulle und Bär garantiert nicht mehr

Sowohl der Bulle als auch der Bär stehen wie kein anderes Tier symbolhaft für die Finanzmärkte. Nicht zufällig sind die beiden Tiere in Form zweier Bronze-Skulpturen auf dem Börsenplatz in Frankfurt am Main zu finden.

Eine ähnliche Bronzestatue, der sogenannte „Charging Bull“, befindet sich in unmittelbarer Nähe zur New York Stock Exchange im Financial District in Manhattan.

Damit Sie bullisch und bärisch in Zukunft nicht mehr verwechseln, haben wir die beiden Marktsituationen mit all ihren Besonderheiten im Detail beschrieben. Daneben haben wir außerdem eine Gedächtnisstütze geliefert, die die nach oben stoßenden Hörner des Bullen mit aufsteigenden und die nach unten schnellenden Tatzen des Bären mit absteigenden Kursverläufen in Einklang bringt.

Mit folgendem kurzen Merksatz können Sie sich außerdem die beiden französischen Ausdrücke merken: „Der Bär baisst.“ – dementsprechend gehört die Hausse zum Bullen. Übrigens: Hausse wird im allgemeinen Sprachgebrauch als „Hosse“ ausgesprochen und nicht etwa „Os“, wie es im Französischen eigentlich korrekt wäre.

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Fazit: Bullisch und Bärisch - lernen Sie den Unterschied

Wenn Sie erfolgreich auf den Finanzmärkten, etwa auf dem Forexmarkt, agieren möchten, sollten Sie sich unbedingt mit dem gebräuchlichen Vokabular vertraut machen. Es könnte ansonsten fatale Folgen für Ihr Kapital haben, wenn Sie in einer Marktanalyse von einer bullischen Marktsituation lesen, anschließend aber die gegensätzliche Anlageentscheidung treffen.

Machen Sie sich daher also unbedingt bewusst, dass der Bulle symbolhaft für aufsteigende Märkte steht, der Bär hingegen für fallende. Die französischen Entsprechungen lauten „Hausse“ und „Baisse“. In unserem Ratgeber haben wir Ihnen einige Tipps an die Hand gegeben, wie Sie bullisch und bärisch nicht nur auseinanderhalten, sondern auch die beiden Marktsituationen erkennen können.

Auf diese Informationen können Sie natürlich jederzeit zurückgreifen und den nextmarkets Ratgeber stets zur Hand nehmen, wenn Sie sich unsicher sind oder ihr Wissen auffrischen möchten.

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