Wie kann man Öl Futures handeln? - nextmarkets Wissen

Zuletzt aktualisiert: 14.10.2020
Paul Pleus
Autor:
Paul Pleus
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 25 Jahre

Öl ist einer der wichtigsten Rohstoffe (s. Rohstoffe Definition) der Welt. So benennen einige sogar die Epoche, in der wir leben, als Ölzeitalter. Als einer der wichtigsten Motoren der Konjunktur wird Öl immer wieder für politische Machtspielchen genutzt. Öl fördern zu können ist gleichbedeutend mit Reichtum, sodass die Faszination von Öl für Anleger und Spekulanten in den letzten Jahrzehnten nicht abnimmt.

Öl Futures kaufen und handeln ist unter Privatkunden beliebt. Auch nextmarkets bietet den Handel von Öl-Mini-Futures über CFDs an. Worauf Sie beim Öl-Trading achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Eine einfache Öl Futures Erklärung

Bei Öl-Futures handelt es sich um ein unbedingtes Termingeschäft (Siehe auch: Was sind Derivate?) Das bedeutet also, dass beide Vertragspartner im Vorfeld die Konditionen festlegen, zu denen sie Öl Futures kaufen und handeln möchten. Die Art der Erfüllung, ein fester Termin, ein Kaufpreis, die Kontraktgröße und Öl als Basiswert stehen dabei fest.

Beide Partner leisten eine Vorschusszahlung (Einschusszahlung), die einen geringen Betrag des Kontraktwertes darstellt. Zum Termin müssen beide Handelspartner den Kontrakt auch tatsächlich erfüllen. Hat also beispielsweise einer der Vertragspartner zugesichert, zum Ablaufzeitraum 1.000 Barrel Öl zu 70 US-Dollar je Barrel zu liefern, muss er dies auch tun. Dementsprechend sind Futurs vor allem für Händler interessant, die in Sachwerte investieren.

Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, den Kontrakt in einen weiteren Kontrakt zu rollen, wenn eine Ausübung nicht lohnend erscheint. Hierfür fallen allerdings weitere Gebühren an.

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Öl Futures kaufen – Negative Einflüsse auf den Kurs

Wer Öl Futures kaufen und handeln möchte, sollte in jedem Fall die Ereignisse und Entwicklungen kennen, die dazu führen, dass der Ölpreis sinken kann. Öl ist wie kaum ein anderer Wert abhängig von Weltwirtschaft und Konjunktur. Dementsprechend gibt es eine Vielzahl von Ereignissen und Termine im Wirtschaftskalender, die zu einem Sinken führen können. Eine schwache Weltkonjunktur bedeutet oftmals auch einen sinkenden Ölpreis.

Vor allem sind es jedoch zwei wichtige Akteure, durch die der Ölpreis oft stark beeinfluss wird. So gilt die Faustregel, dass ein Wertgewinn des Dollars dazu führt, dass der Ölpreis sinkt. Der US-Dollar ist die Öl-Währung und deswegen wirkt sich gerade die US-Wirtschaft stark auf den Preis auf. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die ölfördernde Staaten und vor allem die OPEC. Steigende Förderraten führen zu sinkenden Preisen.

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Öl Futures handeln – Wann steigen die Kurse?

Auf der anderen Seite gibt es natürlich viele Gründe, dass der Ölpreis steigt. Zieht die Weltkonjunktur an, werden Produktionen stärker ausgelastet, es wird mehr Öl benötigt und der Preis steigt. Verkündet die OPEC verringerte Förderraten oder hält sie trotz steigender Konjunktur konstant, so steigen in der Regel auch die Ölpreise.

Auch Nachrichten zur Verknappung des Angebots können den Ölpreis steigen lassen. Dies gilt beispielsweise für die Frage, wie lange Ölförderung überhaupt noch mit der derzeitigen Technologie möglich ist, oder bei Negativschlagzeilen für alternative Förderungsmöglichkeiten wie Schieferöl.

Ein weitere wichtiger Faktor sind Investoren. Inzwischen kann jeder Anleger Öl Futures kaufen und handeln, sodass Öl immer stärkeren Spekulationen ausgesetzt ist. Dementsprechend sind sogar Spekulationsblasen ein reales Risiko beim Handeln mit Öl. Auch deswegen können sich Nachrichten sehr stark auf den Preis von Öl auswirken. Positive Entwicklungen sorgen dabei Üblicherweise für einen Kursanstieg.

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Indirekt in Öl investieren – über Aktien möglich

Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, als Öl Futures kaufen und handeln, um von dem Rohstoff finanziell profitieren zu können. Vor allem das Investment in Aktien kann für viele Anleger oder zu bestimmten Marktphasen eine sinnvolle Alternative sein. Viele der Ölkonzerne nutzen durchaus selbstständig Diversifikationseffekte, sodass nicht immer eine sehr starke Korrelation zwischen Aktienkursen und Ölpreis besteht, auch wen diese in der Regel natürlich durchaus vorhanden ist.

In jedem Fall bietet der Handel mit klassischen Öl-Aktien interessante Möglichkeiten, das Risiko zu justieren. So ist es natürlich möglich, einzelne Aktien bei nextmarkets über CFDs (Was sind CFD?) zu handeln und durch den Hebel Risiko und Rendite noch einmal deutlich zu erhöhen. Zugleich ist es jedoch auch möglich in ETFs, Fonds oder über Derivate in Rohstoff-Indizes zu investieren und so das Risiko etwas breiter zu streuen. Natürlich sind auch große Ölverbraucher von Änderungen betroffen, sodass selbst die Deutsche Bahn Aktie durch den Ölkurs beeinflusst wird.

Fakten-Check

Wer Öl Futures kaufen und handeln möchte, sollte natürlich nicht nur wissen, wo Öl Futures gehandelt werden können, sondern auch wie die konkreten Details aussehen. Wichtig für Öl Futures sind deswegen die folgenden Daten:

  • Ablaufdatum: Am zwanzigsten eines Monats
  • Kontraktgröße: 1.000 Barrel, wer Mini-Futures handeln will, halbiert diese Größe
  • Notierung in US-Dollar
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Öl Futures kaufen und handeln – So geht es

Wer Öl Futures handeln möchte, hat dazu unterschiedliche Möglichkeiten. So ist es natürlich möglich, Öl Futures direkt zu erwerben. Hierfür gilt die Chicago Mercantile Exchange als wichtigster Handelsplatz. Die Terminbörse hat die Futures standardisiert und ermöglicht den Handel damit.

Wer Öl Futures kaufen und handeln möchte, kauft in der Regel 1.000 Barrel, was 159 Liter Öl entspricht. Dabei können auch Europäer dort handeln, solange der Broker den Zugang zur Börse ermöglicht. Davon unabhängig bleibt ihnen vor allem der Weg an die EUREX. Dort wird Öl allerdings über ETCs gehandelt, also nicht direkt über Futures. Dennoch kann dies natürlich eine interessante Alternative darstellen.

Allerdings ist der Ölpreis in der Regel so volatil, dass sich auch kurzfristige Investments lohnen können. Viele Interessenten wissen deswegen bereits, dass sie auch über CFD Öl Futures kaufen und handeln können.

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Öl Futures mit starken Wertschwankungen

Anleger, die Öl Futures kaufen und handeln möchten, sollten sich auch mit vergangenen Kurseinbrüchen und ihren Ursachen auseinandersetzen. Auf diese Weise sind aktuelle Preissteigerungen und -einbrüche leichter zu verstehen und auch zu deuten. In den letzten Jahrzehnten wurde Öl immer wieder zum Gegenstand von Spekulationen, bis hin zu Spekulationsblasen.

Das bedeutet, dass Anleger, die Öl Futures kaufen und handeln möchten, immer darauf achten sollten, dass sich Spekulationsblase bilden können und der Markt natürlich nicht nur nach rationalen Überlegungen funktioniert. Rohstoffpreise weisen auch deswegen eine vergleichsweise hohe Volatilität zusätzlich zu starken Trends auf.

  • Allein 2018 halbierte sich der Ölpreis von September bis Dezember.
  • Die letzte große Blase platze im Juli 2008, als der Ölpreis (WTI) von 145,29 Dollar auf unter 34 US-Dollar im Februar 2009 fiel.
  • Die Jahresvolatilität für Öl liegt aktuell bei 29,43

Der Handel mit Öl ist also durchaus rendite-, aber auch risikoträchtig. Er eignet sich also nur bedingt für Nutzer, die sicher Geld anlegen möchten.

Amerikanische Öllagerbestände mit großem Einfluss auf Öl Futures

Einen der größten Einflüsse auf den Ölpreis haben die amerikanischen Ölreserven. Einmal wöchentlich erhebt die Energy Information Administration (EIA) die Lagerbestände von Rohöl, die unter anderem in den folgenden amerikanische Unternehmen vorhanden sind:

  • Rohölproduzenten
  • Pipeline-Gesellschaften & Unternehmen, die Öl transportieren
  • Terminal-Operatoren
  • Rohöllager

Voraussetzung ist, dass die Unternehmen mindestens 1.000 Barrel Rohöl lagern können.

Der Weekly Petroleum Status Report (WPSR), der auf dieser Grundlage veröffentlicht wird, gilt als wichtiger Wirtschaftsindikator (s. Wirtschaftsindikatoren). Anleger, die Öl Futures kaufen und handeln, sollten deswegen wöchentlich verfolgen, wie es um die Reserven bestellt ist.

Steigen die Rohöllagerbestände in der USA an, bedeutet dies möglicherweise einen Rückgang der Nachfrage oder dass die Produktion ansteigt. Der Anstieg bedeutet hingegen oft einen kurzfristigen Rückgang der Ölpreise, während eine Abnahme erst nach mehreren Woche auf einen Abwärtstrend hindeutet.

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Roll-Over-Kosten als wichtiger Faktor bei Futures

Anleger, die Öl Futures kaufen und handeln möchten, sollten in jedem Fall beachten, dass sie an feste Termine gebunden sind. Allerdings können Anleger die Kontrakte letztlich über Umwege durchaus verlängern. Es handelt sich dabei um ein Rollover, die Position wird also über den Verfallszeitpunkt hinaus offengehalten. Dabei werden die Gewinne und Verluste nicht realisiert, keine der Parteien muss also den Kontrakt erfüllen. Dies ist jedoch nur durch eine Rollover-Gebühr möglich.

Beim Rollover gibt es zwei mögliche Szenarien: Entweder der Terminkurs (der Kurs zum Lieferungstermin) liegt über dem Kassakurs (aktueller Kurs) oder darunter. Im ersten Falle ist von Contango die Rede, im zweiten Fall von Backwardation.

Anleger, die Rollover-Funktionen beim Öl Futures kaufen und handeln nutzen, können bei Backwardationen häufig Rollgewinne realisieren, in Contango-Situationen sind hingegen in der Regel Rollverluste möglich.

Öl Futures kaufen und handeln per CFDs

Nicht für jeden Trader ist es optimal, über Futures mit Öl zu handeln. Der Börsenplatz, die Kontraktlänge und andere Faktoren führen dazu, dass Futures für machen Händler ungeeignet sind. Sie machen hingegen bessere CFD Handel Erfahrungen.

Über CFDs ist Öl Futures kaufen und handeln bei nextmarkets zumindest in Form von Mini-Futures möglich, ohne dass das zugrundliegende Finanzprodukt an der Chicagoer Börse erworben werden muss. Diese Möglichkeit besteht über Contract for Differences.

Es handelt sich auch bei CFDs um ein Finanzderivat, allerdings ohne festes Ablaufdatum. Das Problem, dass Futures üblicherweise über einen Termin verfügen lösen CFD-Broker wie nextmarkets damit, dass sie automatisch rollieren, also den CFD bei Übernachtpositionen einfach wie einen verlängerten Future behandeln. Dafür fallen natürlich auch Rolloverkosten an.

Öl Futures kaufen und handeln ist über CFDs natürlich dank der Hebelwirkung (s. CFD Hebel Erklärung) oftmals noch einmal deutlich riskanter, was gerade unerfahrene Händler beachten sollten.

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Darum sind Öl Futures optimal für den CFD-Handel

Der Kauf von Öl Futures ist für Kunden aus Deutschland durchaus mit Herausforderungen verbunden. So ist Öl Futures kaufen und handeln und somit der Zugang zur CME bei Weitem nicht bei allen Online Brokern möglich. Wer Öl Futures kaufen und handeln möchte, kann dies über CFDs jedoch ohne Probleme tun, wenn er einen auf CFDs spezialisierten Broker wie nextmarkets wählt. Natürlich können so auch Aktien von Mineralölkonzernen gehandelt werden, die ähnlich interessante Wertentwicklungen vollziehen können.

Ein weiterer Vorteil von CFDs ist in diesem Zusammenhang auch die hohe Volatilität und die starke Abhängigkeit des Ölpreises vom tagespolitischen Geschehen. Dies macht Öl für Daytrading (Was ist Daytrading?) und Swingtrading (Was ist Swingtrading?) letztlich optimal geeignet. Sehr kurzfristiger Handel lässt sich mit CFDs optimal durchführen und wesentlich leichter realisieren als mit Futures selbst. Durch Hebelwirkungen und Stop-Loss können Trader die Parameter ihres Trading noch genauer bestimmen oder beispielsweise kurzfristig energiezentrierte Aktien in ihrem Depot absichern.

Schon gewusst? Der Unterschied zwischen Brent und WTI

Wer Öl Futures kaufen und handeln möchte, sollte natürlich den Unterschied zwischen Brent und WTI-Öl kennen. Beides wird zu unterschiedlichen Preisen gehandelt und spiegelt so die Konjunktur in unterschiedlichen Regionen wieder:

  • Brent stammt aus der Nordsee, wichtig für Europa
  • WTI (Western Texas Intermediate), wird in Texas gewonnen, wichtig für die USA
  • Dubai Fateh stammt aus Dubai, wichtig für den asiatischen und arabischen Markt
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Futures in der Kritik: Darum sind Futures nicht unumstritten

Viele Anleger, die sich dafür interessieren, Öl Futures zu kaufen und zu handeln, stoßen früher oder später auf mehr oder weniger starke Kritik. Futures zählen zu den beliebtesten Finanzinstrumenten von Spekulanten.

Ursprünglich wurden sie ins Leben gerufen, um Produzenten und Händler gegen Preisunsicherheiten abzusichern. Durch Short Selling war das Finanzprodukt für Spekulanten, die den Wert nicht wirklich erwerben wollten, jedoch immer schon attraktiv.

Inzwischen werden sie jedoch kaum noch von den Produzenten und Verbrauchern selbst gehandelt. Stattdessen ist klar, dass immer mehr Spekulanten Öl Futures kaufen und handeln. So wurden schon im Mai 2010 rund 300.000 Fass produziert und das Hundertfache davon gehandelt.

Entsprechend groß ist der Einfluss von Spekulanten und die Unsicherheit, die dadurch für die Marktteilnehmer entsteht, die tatsächlich auf Öl oder den Verkauf von Öl angewiesen sind. Zwar übernehmen Spekulanten auch marktregulierende Funktionen, grundsätzlich sollten Händler sich jedoch durchaus den Risiken und möglichen negativen Auswirkungen bewusst sein.

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Öl Futures – Warum gilt Öl als politischer Basiswert?

Wer den Ölpreis über einen längeren Zeitraum beobachtet oder im Nachhinein analysiert, wird den starken Einfluss erkennen, den politische Geschehnisse darauf haben, zu welchen Preisen Öl Futures kaufen und handeln möglich ist. Das liegt unter anderem daran, dass Öl immer wieder von ölproduzierenden Ländern als politische Waffe eingesetzt wurde.

So schraubten diverse Ölproduzenten in der Ölkrise 1973/74 die Ölforderung herunter, um die Verhandlungsposition der Palästinenser zu stärken. Immer wieder versuchen Länder von Öllieferungen abhängige Länder durch Öl und dessen Preis unter Druck zu setzen und sie in Konflikten so dazu zu bewegen, in ihrem Interesse zu handeln.

In den letzten Jahren wurde dieses Verhalten beispielsweise Venezuela, Russland und dem Iran vorgeworfen. Um erfolgreich Öl Futures kaufen und handeln zu können, ist es wichtig, die Weltpolitik im Auge zu behalten und die Machthaber in ölreichen Ländern in Krisen richtig einzuschätzen.

Öl Futures kaufen und handeln, ohne zu hohes Risiko einzugehen

Trader, die erfolgreich Öl Futures kaufen und handeln können, legen ihren Fokus in der Regel nicht auf den möglichen Gewinn, sondern achten vor allem darauf, das Risiko sinnvoll zu begrenzen.

Auch die Coaches von nextmarkets legen großen Wert auf ein verantwortungsvolles Risikomanagement und nutzen eine Stop Loss und Take Profit Strategie, um unabhängig vom Basiswert kein zu großes Risiko zu gehen.

Wer über CFDs Öl Futures kaufen und handeln möchte, hat immer die Möglichkeit, diese über ein Stop Loss abzusichern. nextmarkets schließt die Position automatisch, wenn ein dort festgelegter Kurs unterschritten wird. Auf diese Weise lässt sich der Verlust begrenzen.

Bei der Wahl des Stop Loss sollten Trader zum einen die Relation des Verlusts zum Gesamtkapital beachten, es zum anderen jedoch auch so wählen, dass es nicht durch übliche Volatilität ausgelöst wird.

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Was bringt die Zukunft: Wichtige Faktoren für die Ölpreisentwicklung

Niemand kann die Ölpreisentwicklung mit großer Sicherheit vorhersagen. Grundsätzlich gibt es jedoch zwei Möglichkeiten, die mögliche Richtung zu ermitteln. Viele Trader, die über CFDs Öl Futures kaufen und handeln, nutzen dafür die Chartanalyse. Aus Eigenschaften der Kurse, wie beispielsweise:

  • Volatilität
  • Unterstützungslinie und Widerstand
  • Trends

versuchen sie abzuleiten, wie sich der Kurs zukünftig weiterentwickeln wird. Dazu kommen Trading Tools zum Einsatz. Die Chartanalyse ist vor allem in einem kurzfristigen Spektrum relevant.

Eine andere Möglichkeit, ist hingegen, sich eher auf aktuelle Entwicklungen von Angebot und Nachfrage zu konzentrieren und dabei auch geopolitische Konflikte im Blick zu behalten. Zwar ist es durchaus so, dass der Preis für Öl heute maßgeblich durch Spekulanten bestimmt wird, zugleich spiegelt der Marktpreis natürlich auch die Marktmeinung wieder, die durch diese Faktoren beeinflusst wird. Spannend wird dabei im Besonderen die Frage sein, ob die Ölförderung den seit Jahrzehnten angekündigten Peak tatsächlich erreichen wird.

Fazit: Mit Öl Futures über CFDs handeln

Öl ist ohne Frage einer der spannendsten Basiswerte überhaupt. Außenpolitische Verstrickungen, Rohstoffknappheit und konjunkturabhängige Preise tragen dazu genauso bei wie der große Einfluss von Spekulanten. Dies macht es jedoch für Einsteiger auch besonders anspruchsvoll, wenn sie erstmalig Öl Futures kaufen und handeln möchten. Deswegen ist es von großer Wichtigkeit, zumindest regelmäßige Termine wie die Veröffentlichung der Ölreserven in den USA zu beachten und auch außenpolitische Entwicklungen im Blick zu behalten.

Wer Öl Futures handeln möchte, kann dies auch über CFDs realisieren (s. auch CFD Trading lernen). Anleger haben hier den Vorteil, auch von kurzfristigen Änderungen profitieren zu können und zugleich das Risiko über Stop Loss besser zu begrenzen. Öl Futures kaufen und handeln ist über CFDs auch bei nextmarkets möglich. Melden Sie sich jetzt bei nextmarkets an und handeln Sie einen der spannendsten Basiswerte überhaupt mithilfe unserer Coaches!

Quellen:

1. Boehringer, S. u. Oldag, A.:  Große Spieler beherrschen den Markt, In: Süddeutsche Zeitung. Online abrufbar unter: sueddeutsche.de, Abgerufen am 28.01.2019

2. Thumann, Michaela: Erdöl als Waffe, In: Zeit Online. Online abrufbar unter: zeit.de, Abgerufen am 28.01.2019.

3. Arnim, M.: Rollende Ölfässer, In: Handelsblatt. Online abrufbar unter: handelsblatt.com, Abgerufen am 28.01.2019

4. Neuauflage der Spekulationsblase, In: Wirtschaftswoche, Online abrufbar unter: wiwo.de, Abgerufen am 28.01.2019

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