Was sind Optionen? - Erklärung im nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2020
Paul Pleus
Autor:
Paul Pleus
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 25 Jahre

In diesem Ratgeber erklärt nextmarkets, wie Optionen gehandelt werden und befasst sich mit der Frage: Was sind Optionen? Bei Optionen handelt es sich, wie es der Name bereits verrät, um Instrumente, die ein Wahlrecht bzw. eine Option beinhalten. Damit erhält der Käufer einer Option das Recht, einen Basiswert (Aktie, Devise, Index oder Rohstoff) zu einem festgelegten Preis (Basispreis) innerhalb einer bestimmten Laufzeit zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Der Verkäufer einer Option (Stillhalter) verpflichtet sich dazu, den Basiswert zu liefern bzw. den Differenzbetrag zu zahlen, und bekommt dafür eine Prämie.

Was sind Optionen?

Seit Jahren erfreuen sich Optionen steigender Beliebtheit bei Tradern. Trotzdem kennen sich viele Investoren mit diesen Finanzinstrumenten und den damit verbundenen Möglichkeiten noch zu wenig aus. Dies ist zum einen auf die Komplexität dieser Thematik und zum anderen auf die noch immer vorhandenen Vorurteile in Bezug auf Optionen zurückzuführen. So sind einige Anleger der Meinung, dass es sich bei Optionen grundsätzlich um sehr riskante Börsengeschäfte handelt. Bei einer gut durchdachten Vorgehensweise ist jedoch das Gegenteil der Fall.

Mit einer klugen Optionsstrategie ist es möglich, das Verhältnis von Gewinnmöglichkeit, Verlustrisiko und Kapitaleinsatz flexibel zu gestalten und zu optimieren. Hierbei spielt nicht nur das Anlageziel eines Anlegers eine Rolle. Auch das individuelle Sicherheitsbedürfnis wird durch entsprechend definierte Risiken berücksichtigt. Umso wichtiger ist es, dass ein Anleger die Grundlagen des Handels mit Optionen kennt, um sich die Frage „Was sind Optionen?“ beantworten zu können.

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Wie funktionieren Optionen?

Was sind Optionen? Beginnen wir mit einer einfachen Definition: Bei einer Option handelt es sich um ein Derivat, das dem Käufer das Recht verleiht, ein bestimmtes Produkt zu einem vorher festgelegten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. In erster Linie hängt der Wert einer Option von der Volatilität, der Laufzeit des Kontrakts und von dem Kurs des zugrundeliegenden Basiswertes ab.

Mit dem Basiswert ist das Anlageprodukt gemeint, auf dem der Kurs des Derivats basiert (z. B. ein Index, Währungen, Rohstoffe oder Aktien). Das Verfallsdatum einer Option gibt an, wann diese verfällt. Standardmäßig ist das Verfallsdatum der dritte Freitag des jeweiligen Monats. Allerdings gibt es zum Beispiel bei Wochenoptionen und Tagesoptionen an der deutschen und amerikanischen Optionsbörse auch andere Verfallsdaten. Der Optionsinhaber bestimmt nach Ablauf der Laufzeit, ob er von seinem Recht Gebrauch macht, zum Ausübungspreis zu verkaufen oder zu kaufen.

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Was sind Put Optionen?

Was sind Put Optionen? Für Anleger, die eine Put Option gekauft haben, gilt Folgendes: Wenn der Marktpreis des Basiswertes am Verfallsdatum unter dem Ausübungspreis liegt, macht ein Anleger von dem Recht Gebrauch, Aktien zu verkaufen.

Der „Stillhalter“ der Put Option hat bei Ausübung die Pflicht, den Basiswert abzunehmen. Für den Fall, dass der Kurs des Wertes über dem Ausübungspreis liegt, so macht der Käufer natürlich keinen Gebrauch von seinem Verkaufsrecht. Er verkauft den Basiswert in diesem Fall zu einem höheren Kurs über die Börse.

Ferner kann der Inhaber der Put Option die Option jederzeit auch vor dem Verfallsdatum mit einem entsprechenden Gewinn oder Verlust verkaufen. Er muss die Option also nicht zwingend ausüben und den Basiswert verkaufen. Demnach können Put Optionen bei nextmarkets auch erworben werden, ohne dafür den Basiswert zu besitzen.

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Die richtige Balance von Rendite und Risiko

Wie eingangs erwähnt, bieten Optionen zahlreiche Handelsmöglichkeiten. Natürlich ist es möglich, bei nextmarkets durch die Hebelwirkung höhere Gewinne zu erzielen, als dies zum Beispiel mit Aktien möglich ist. Dabei ist jedoch zu beachten, dass im schlechtesten Fall auch das gesamte eingesetzte Kapital verlorengehen kann. Wer selbst Optionen schreibt, kann theoretisch sehr hohe Verluste erleiden. Optionen lassen sich aber auch konservativ einsetzen, zum Beispiel um sich in schwierigen Börsenzeiten gegen Verluste abzusichern, um zusätzliche Renditen zu erwirtschaften oder sich Gewinne zu sichern.

Auch können Anleger mit Optionen ein gutes Chancen-Risiken-Verhältnis erreichen, wie es mit kaum einem anderen Investment möglich ist. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind die richtige Trading Strategie, der passende Kapitaleinsatz und die entsprechenden Optionsparameter. Denn ist sich ein Anleger den Risiken dieses Handelsinstruments nicht bewusst und investiert leichtfertig zu hohe Summen in Option, so kann sich dies äußerst negativ auf sein Portfolio auswirken.

Fakten-Check

Put-Optionen sind Finanzprodukte, die Käufern das Recht geben, Basiswerte zu einem vorher festgelegten Preis zu verkaufen. Call-Optionen sind Finanzprodukte, die Käufern das Recht verleihen, Basiswerte zu einem vorher definierten Preis zu kaufen (Ausübungspreis).

  • Das Datum, an dem bzw. bis zu dem das Recht zum Kauf oder Verkauf ausgeübt werden kann, ist ebenfalls festgelegt (Verfallsdatum).
  • Der Betrag, für den die Option gehandelt wird, heißt „Optionsprämie“.
  • Ein Basiswert kann zum Beispiel eine Aktie sein.
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Was sind Call Optionen?

Was sind Call Optionen? Eine Call-Option verleiht dem Optionskäufer das Recht, einen Basiswert bis zum Verfallsdatum der Option zu einem vorab festgelegten Preis (Ausübungspreis) zu erwerben. Der Anleger bezahlt für dieses Recht eine Optionsprämie. Diese erhält der Verkäufer der Option und steht dadurch in der Pflicht, den Basiswert bei Ausübung der Option zum Ausübungspreis zu liefern.

Natürlich wird ein Anleger, der eine Call Option besitzt, das Recht zum Erwerb des Basiswertes nur dann ausüben, wenn der Kurs am Verfallsdatum über dem Ausübungspreis der Option liegt. Sollte der Börsenkurs zum Laufzeitende unter dem Ausübungspreis liegen, kann der Optionsinhaber den Basiswert zu einem günstigeren Börsenkurs kaufen.

Das bedeutet, dass der Optionsinhaber das Recht, jedoch nicht die Pflicht hat, die Option auszuüben und den Basiswert zum vereinbarten Preis zu kaufen. Der Verkäufer (Stillhalter) der Call-Option steht hingegen in der Pflicht, den Basiswert zu liefern, wenn der Käufer seine Option ausübt.

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Optionen an der Börse

Was sind Optionen an der Börse? Bei Optionen handelt es sich – anders als Futures – um bedingte Termingeschäfte. Beide Varianten werden in Deutschland an der Eurex gehandelt. Optionen stellen das Recht dar, bestimmte Güter zu einem zuvor festgelegten Preis erwerben oder veräußern zu dürfen. Wie Futures sind auch Optionen standardisiert. Das heißt, dass vertraglich festgelegt ist,

  • welche Menge des Gutes,
  • zu welchem Basispreis,
  • in welchem Zeitraum gehandelt werden soll,

und wann die Option ausgeführt wird – am Laufzeitende (europäisch) oder jederzeit (amerikanisch). Der Inhaber der Option (Käufer) erhält das Recht, ein bestimmtes Gut zu erwerben oder zu veräußern. Der Verkäufer (Stillhalter) der Option hat im Gegensatz dazu die Pflicht, das Gut zu übernehmen bzw. zu liefern. Der Stillhalter geht ein unbedingtes und der Inhaber ein bedingtes Termingeschäft ein. Der Optionsinhaber zahlt die sogenannte Optionsprämie. Der Stillhalter erhält diese Prämie.

Was sind Roaming Optionen?

Die Frage „Was sind Roaming Optionen?“ lässt sich über einen kleinen Umweg beantworten. Jedem dürfte der aus dem Telefon- und Internetbereich stammende Begriff „Roaming“ etwas sagen. Im Jahr 2015 hatten das Europäische Parlament, der Ministerrat der EU und die Europäische Kommission die weitgehende Abschaffung der Roaming-Gebühren für die Nutzung von Mobiltelefonen in den EU-Ländern für Anrufe, SMS und Internetzugang zum 15.06.2017 abgeschafft.

„Roaming“ wird mit „Herumstreifen“ oder „Herumwandern“ übersetzt. Der Begriff lässt sich etwa auch auf Aktien-, Zins- oder Währungsmärkte projizieren. So werden Währungsoptionen zum Beispiel von Unternehmen verwendet, die im internationalen Export oder Import von Gütern und Waren tätig sind.

Ein Automobilproduzent aus Deutschland, der seine Fahrzeuge auch in Asien und Nordamerika veräußern will, muss sich gegen etwaige Währungsschwankungen ebenso absichern, wie ein asiatischer Importeur von Maschinen aus dem US-Dollar- oder Euroraum. Auch Banken und Kreditinstitute sichern sich entsprechend ab. Der Absicherungsgedanke ist hier also von großer Bedeutung.

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Was bedeutet „Moneyness“?

Die Bezeichnung „Moneyness“ beschreibt das Verhältnis zwischen dem Kurs des Basiswertes und dem Ausübungspreis der Option. Wenn der Ausübungspreis einer Call Option unter dem Kurs liegt, dann befindet sich die Option „im Geld“. Eine Put Option befindet sich im Geld, wenn der Ausübungspreis entsprechend über dem aktuellen Kurs liegt.

Die Prämie der Optionen, die im Geld sind, setzt sich hierbei aus dem Zeitwert und dem inneren Wert zusammen. Eine Put oder Call Option, deren Preis dem Kurs des Basiswertes entspricht, ist „am Geld“. Die Prämie enthält in diesem Fall keinen inneren Wert und besteht ausschließlich aus dem Zeitwert.

Eine Call Option, deren Preis über dem aktuellen Kurs liegt, ist eine Option „aus dem Geld“. Eine Put Option ist aus dem Geld, wenn der Preis unter dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegt. Die Prämie von aus dem Geld liegenden Optionen besteht ebenfalls vollständig aus dem Zeitwert.

Was sind implizite Optionen? - Die implizite Volatilität

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt: Was sind implizite Optionen? Gemeint ist hiermit genauer gesagt die implizite Volatilität (Vola). Sie drückt die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer in Bezug auf die zukünftig erwarteten Kursschwankungen aus. Sie ist in ruhigen Börsenphasen niedrig, weil die Stillhalter mit niedrigen Prämien zufrieden sind.

Die Käufer wären aber auch nicht bereit, höhere Preise zu bezahlen. In unsicheren, hektischen Börsenphasen verhält es sich anders. Das höhere Risiko von Kursschwankungen lassen sich die Stillhalter entsprechend bezahlen. Die Käufer der Optionen sind hier aber auch bereit, höhere Preise zu zahlen, weil sich die Chancen durch die größeren Kursschwankungen erhöhen.

Das Preisniveau der Optionen wird in Deutschland von dem Volatilitätsindex VDAX-NEW widergespiegelt. Der Index wird anhand der impliziten Volatilitäten der DAX-Optionen aus dem Geld und am Geld berechnet. Er gibt somit in Prozentpunkten an, welche Volatilität für den DAX in den nächsten 30 Tagen zu erwarten ist.

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Was sind strategische Optionen?

Was sind strategische Optionen? Für den Handel mit Optionen ist eine gute Online Broker Strategie elementar. Bei Optionsstrategien handelt es sich um Strategien mit derivaten Finanzinstrumenten. Sie dienen zur Spekulation oder Absicherung. Investoren können mit einer Optionsstrategie auf eine steigende, fallende oder sich seitwärts bewegende Entwicklungen des zugrundeliegenden Basiswerts spekulieren, oder darauf, dass seine Volatilität steigt oder fällt.

Mit einer gedeckten Optionsstrategie können sich Anleger gegen eine negative Entwicklung des Basiswertes absichern. Optionsstrategien können aber auch unabhängig davon, dass ein Basiswert gehalten wird, eingegangen werden.

Grundpositionen sind ungedeckte Optionsstrategien. Eine ungedeckte Position kann zum Beispiel eine Short-Position in einer Kaufoption sein, die nicht mit einer Long-Position im zugrundeliegenden Basiswert kombiniert ist. Sicherungspositionen bzw. Hedge-Positionen sind ein Portfolio aus dem Basiswert und Optionen. Hierbei werden – ohne die Risiken zu erhöhen – entweder die Ausübungsverluste bei den Optionen durch Aktiengewinne oder die Aktienverluste durch den Ausübungsgewinn bei den Optionen teilweise oder ganz gedeckt. Um Strategien risikofrei auszuprobieren, können Sie bei nextmarkets das kostenlose Demokonto nutzen.

Schon gewusst?

Bei Futures können Anleger zwei Positionen eingehen: Long Future und Short Future. Bei den Optionen gibt es weitere Positionierungen, über die sich zahlreiche Strategien ableiten lassen.

  • Long Call = Kauf einer Kauf Option (Inhaber) / Short Call = Verkauf einer Kauf Option (Stillhalter).
  • Long Put = Kauf einer Verkaufsoption (Inhaber) / Short Put = Verkauf einer Verkaufsoption (Stillhalter).
  • Über das sogenannte Put/ Call-Ratio können darüber hinaus Rückschlüsse auf das Sentiment (vorherrschende Stimmung an den Börsen) gezogen werden.
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Bedeutung von „Long“ und „Short“ im Optionshandel

Die Begriffe „Long“ und „Short“ finden auch in der Welt der Optionen Anwendung. Spricht ein Anleger in seinem Portfolio von einer Long Call-Option, so bedeutet dies, dass er die Call-Option gekauft hat. Für eine Long Put-Option gilt das Gleiche, obwohl der Anleger mit gekauften Put-Optionen hier auf einen Kursrückgang des Basiswertes spekuliert.

Das Gegenteil gilt für Short Put-Optionen und Short Call-Optionen. Wenn ein Investor in seinem Portfolio eine Short Call-Option hat, so wurde die Call-Option geschrieben. Das bedeutet, dass der Anleger die Option verkauft hat, ohne sie zuvor besessen zu haben. Hier profitiert der Anleger davon, dass die Optionsprämie möglicherweise zurückgeht oder wertlos verfällt, wenn am Verfallstag der zugrundeliegende Basiswert an der Börse niedriger notiert ist als der Ausübungspreis ausfällt. Hat ein Anleger in seinem Portfolio eine Short Put-Option, dann hat er diese geschrieben (emittiert) und spekuliert darauf, dass sie an Wert verliert.

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Optionen einfach erklärt (Aktien als Basiswert)

Die Frage „Was sind Optionen?“ lässt sich am besten so beantworten: Grundsätzlich stehen zwei Arten zur Verfügung – Call Optionen und Put Optionen. Eine erworbene Call Option, die eine Aktie als Basiswert besitzt, gibt dem Inhaber das Recht, am oder bis zum Ablaufdatum bzw. Verfallsdatum der Option Aktien zu einem vorher vereinbarten Preis (Ausübungspreis) zu erwerben. Der Anleger bezahlt für dieses Recht eine Optionsprämie. Der Verkäufer der Call Option bekommt diese Prämie. Gleichermaßen steht er in der Pflicht, beim Ausüben der Option Aktien zum Ausübungspreis zu veräußern. Mit dem „Schreiben der Option“ ist das Verkaufen einer Option gemeint.

Andersherum verhält es sich bei einer Put Option. Die gekaufte Put Option, die eine Aktie als Basiswert hat, verleiht dem Inhaber das Recht, Aktien (Was sind Aktien?) am Verfallsdatum zum Ausübungspreis zu veräußern. Mit einer geschriebenen Put Option kann der Käufer den Verkäufer dazu verpflichten, Aktien zum Ausübungspreis zu kaufen.

Was sind transiente Optionen?

Transienz (transient) beschreibt per Definition etwas Flüchtiges oder Vorübergehendes. Hieraus ergibt sich die Frage: Was sind transiente Optionen? In erster Linie werde Optionen als eine Art Versicherung angesehen, weniger als (langfristige) Investition. Anleger, die ein marktbreites ETF-Portfolio besitzen, nutzen Optionen häufig als zusätzliche Absicherung.

Optionen können Aktien und ETFs im Portfolio ergänzen, stellen in der Regel aber keine Alternative für diese Finanzinstrumente dar. Es gibt Varianten mit langen und kurzen Laufzeiten. Bei Optionen wird das Recht zum Kauf oder Verkauf vertraglich festgehalten. Optionen sind also Verträge, die an einer Börse gehandelt werden. Durch die Börse wird wiederum sichergestellt, dass die damit verbundenen Verpflichtungen stets erfüllt werden.

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Unterschiedliche Kontraktgrößen, Ausübungspreise und Laufzeiten

Die Rahmenbedingungen für Optionsgeschäfte werden von der Börse geschaffen. Diese ermöglicht Monat für Monat das Schreiben neuer Optionen, mit diversen Laufzeiten, Kontraktgrößen und Basispreisen. So gibt es, wie bereits erwähnt, für liquide Aktien zum Beispiel oft standardmäßig Optionen mit Laufzeiten zwischen einem und 12 Monaten. Es gibt jedoch auch Optionen mit deutlich kürzeren Laufzeiten. An der europäischen Terminbörse Eurex sind zum Beispiel wöchentliche Optionen auf verschiedene Indizes, wie zum Beispiel den DAX, verfügbar.

Eine Unterscheidung ist auch zwischen den Kontraktgrößen zu treffen – das heißt, die Anzahl der abgebildeten Basiswerte je Option sowie die Intervall-Staffelungen der Ausübungspreise. Neben den Optionen mit kurzer Laufzeit werden auch Optionen mit langer Laufzeit angeboten. Einige Optionen laufen sogar bis zu zehn Jahre. Die europäische Börse Eurex stellt interessierten Anlegern insgesamt ein sehr großes Angebot an Optionen bereit.

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Fazit: Optionen bieten Anlegern verschiedene Handelsmöglichkeiten

Optionen lassen sich wie folgt charakterisieren: Der Inhaber einer Option erhält das Wahlrecht, ein bestimmtes Gut (Underlying) zu einem vorher festgelegten Preis (Strike) zu verkaufen (Put) oder zu kaufen (Call). Der Verkäufer befindet sich in der Short Position, der Käufer der Option in der Long Position.

Der Verkäufer bekommt für die Übernahme des Risikos, dass das Gut bei einem Put im Wert fällt oder bei einem Call steigt, die sogenannte Optionsprämie. Sollte sich die Ausübung der Option für den Käufer als vorteilhaft erweisen, ist diese „im Geld“. Im gegenteiligen Fall ist eine Option „aus dem Geld“ oder „am Geld“, wenn der Wert des Guts mit dem Wert des Strikes identisch ist.

Es werden europäische und amerikanische Optionen unterschieden. Europäische Optionen werden nur zu einem zuvor festlegten Termin ausgeübt. Bei der amerikanischen Variante kann der Kunde entscheiden, zu welchem Zeitpunkt er die Ausübung während der Laufzeit vornehmen möchte.

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