Bitcoin shorten: Von fallenden Kursen profitieren

Zuletzt aktualisiert: 27.10.2020
Martin Goersch
Autor:
Martin Goersch
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 10 Jahre

Es lässt sich kaum ein anderes Finanzinstrument am Markt finden, das im vergangenen Jahr in den Medien so starke Beachtung fand wie der Bitcoin. 2017 eilte der Kurs der Kryptowährung von einem Allzeithoch zum nächsten. Anfang 2018 kam es jedoch zu einem heftigen Rücksetzer. Immer mehr Anleger beginnen daher damit, die Nachhaltigkeit des Trends der letzten Jahre infrage zu stellen.

Demzufolge möchten zahlreiche Trader wissen, ob sie auch auf fallende Kurse spekulieren können. Wie Sie den Bitcoin shorten, was dabei zu beachten ist und welche Chancen sowie Risiken es dabei gibt, erläutert der nachfolgende Ratgeber.

Den Bitcoin shorten – Was ist damit überhaupt gemeint?

Viele Börsenneulinge wissen noch nicht, was es bedeutet, Bitcoin zu shorten. Daher geben wir an dieser Stelle einen kurzen Exkurs. Grundsätzlich bestehen für Investoren an den Finanzmärkten drei verschiedene Optionen. Sie können Long beziehungsweise Short gehen oder Flat sein.

Den Klassiker stellt eine Long-Position (Kaufen) dar. Hier werden Profite generiert, wenn der Kurs des jeweiligen Basiswertes steigt. Denken Sie in diesem Zusammenhang beispielsweise an Aktienkäufe. Short gehen bedeutet äquivalent dazu, auf fallende Bitcoin Kurse zu setzen. Sie erwirtschaften also immer dann Gewinne, wenn die Münzen an Wert verlieren.

Möglich wird dies durch spezielle Finanzprodukte, sogenannte Derivate. Häufig werden die Begriffe Call und Put als Synonym für eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsorder genutzt. Flat zu sein, bedeutet dagegen, dass sich in Ihrem Depot zum aktuellen Zeitpunkt keine offenen Positionen befinden. Diese Strategie kann insbesondere in Seitwärtsphasen sinnvoll sein, wenn der Kurs keine eindeutige Richtung findet.

Warum kann es Sinn machen, im Bitcoin Short zu gehen?

Im Kalenderjahr 2017 verbuchte die Internetwährung starke Kursgewinne. Während ein Bitcoin im Januar noch knapp 1.000 Dollar kostete, wurde am Jahresende bereits an der 20.000 Dollar-Marke gekratzt. Zu dem Zeitpunkt wollte so gut wie jeder Investor Bitcoin kaufen. Dies führte zu einem extremen Anstieg, der allerdings nur von kurzer Dauer war. In den folgenden Monaten verlor der Bitcoin kontinuierlich an Wert. Letztlich zeigte sich, dass viele Investoren die digitale Währung immer noch vornehmlich als Spekulationsobjekt betrachten.

Zusätzlich dazu besitzen sieben Prozent der Anleger ganze 97 Prozent aller vorhandenen Bitcoins. Verkauft eine dieser Personen eine größere Anzahl Münzen, kann es ebenfalls zu temporären Kurseinbrüchen kommen. Auch wenn sich der Kurs wieder erholen und neue Höchststände erreichen sollte, ist immer wieder mit Blasenbildungen und Rücksetzern zu rechnen – beispielsweise an runden Marken. Daher macht es in den gegebenen Situationen Sinn, den Bitcoin zu shorten. Selbiges gilt natürlich, wenn Sie statt Bitcoin Ripple handeln.

Beim Bitcoin auf fallende Kurse setzen: Diese Möglichkeiten gibt es

Die Bitcoin Entwicklung 2018 kann als starke Überhitzung des Marktes betrachtet werden. Ein erneuter Anstieg ist aktuell noch nicht in Sicht. In der derzeitigen Situation weist der Chart sogar eher auf weitere Kursverluste hin. Doch welche Varianten stehen Ihnen zur Verfügung, um im Bitcoin Short zu gehen.

Im Bereich der Finanzderivate existieren sowohl Optionen und Zertifikate als auch Futures und CFDs auf Bitcoin. Zusätzlich sind auch noch Binäre Optionen auf BTC vorhanden. Diese sind jedoch seit dem 1. Juli 2018 in Europa verboten. Bevor Sie mit dem Handel starten, müssen Sie sich also erst auf ein Instrument festlegen.

Als besonders beliebt bei Anlegern gelten Futures und CFDs (Was sind CFDs?). BTC-Futures eignen sich vor allem für den Handel mit hohem Volumen. Für Privatanleger bieten sich in der Regel eher CFDs an. Nachfolgend erfahren Sie, worum es sich dabei handelt und durch welche speziellen Charakteristika sich CFDs auszeichnen.

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Was steckt hinter den Wetten auf Kurse?

Anders als beim Kauf einer Aktie erwerben Sie den jeweiligen Basiswert beim Crypto Trading nicht direkt. Dies ermöglicht es genaugenommen erst, den Bitcoin zu shorten und auch an fallenden Kursen zu partizipieren. CFDs (Contracts for Difference) sind in Deutschland unter der Bezeichnung Differenzkontrakte bekannt. Sie können sich ein Bitcoin CFD als eine Art Wette auf die zukünftige Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes vorstellen.

Den Bitcoin als Zahlungsmittel zu nutzen, ist in diesem Fall jedoch nicht möglich. Dafür haben Sie sowohl in einem Bullen- als auch einem Bärenmarkt die Option, mit der richtigen Entscheidung Profite zu generieren. Verglichen mit einem gewöhnlichen Aktiendepot profitieren Sie außerdem von wesentlich niedrigeren Gebühren. CFDs auf Bitcoin finden Sie auch im Portfolio von nextmarkets. Allerdings bieten wir unseren Kunden ein wesentlich umfangreicheres Angebot. So haben Sie ebenso die Möglichkeit, auf weitere Digitalwährungen zu setzen oder in CFDs auf Aktien und Indizes, Anleihen, Devisen (Was sind Devisen?) sowie Rohstoffe (Was sind Rohstoffe?) zu investieren.

Schon gewusst?

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, uns als einer der besten CFD-Broker am Markt zu positionieren. Dazu stellen wir Ihnen einerseits eine userfreundliche Plattform bereit, die Sie auch ohne Vorkenntnisse intuitiv bedienen können. Andererseits sorgen wir für günstige Handelskonditionen und eine große Auswahl an unterschiedlichen Assets. Für nextmarkets sprechen unter anderem folgende Argumente:

  • Handelsplattform für PC sowie iOS- und Android-Geräte
  • Lizenzierter Broker mit Regulierung in Europa
  • Kundendienst in deutscher Sprache

Sie wollen auf fallende Kurse spekulieren? Beachten Sie die Besonderheiten!

Wenn Sie einen CFD-Broker verwenden, benötigen Sie für das Bitcoin Trading kein Wallet. Viele Anleger entscheiden sich vor allem deshalb für den Handel mit CFDs, da sie hier eine Hebelfunktion nutzen können. Diese funktioniert wie ein Multiplikator, durch den sowohl die potentiellen Profite als auch die eventuellen Verluste steigen.

Demzufolge sollte die Funktion nur mit Bedacht eingesetzt werden. Allerdings hat die EU Mitte 2018 mit einer neuen Regelung für einige Änderungen gesorgt. Privatanleger in Europa dürfen digitale Währungen fortan lediglich mit einem Hebel von 1:2 handeln. Wenn Sie in Bitcoin investieren möchten und sich auf Ihrem Handelskonto beispielsweise 5.000 Euro befinden, können Sie mit dem Hebel bereits Bitcoins im Wert von 10.000 Euro shorten.

Darüber hinaus existiert bei dem Finanzinstrument keine vorgeschriebene Haltedauer. Sie können Ihre Position also wahlweise nach wenigen Minuten glattstellen, aber diese ebenso über Monate hinweg in Ihrem Portfolio belassen.

Erst registrieren und dann auf fallende Bitcoin Kurse setzen

Um im Bitcoin auf fallende Kurse setzen zu können, benötigen Sie Zugang zu einer Kryptowährung Handelsplattform. Der erste Schritt stellt demzufolge die Anmeldung bei einem Broker dar. Um sich durch den Registrierungsvorgang zu arbeiten, sind lediglich wenige Augenblicke erforderlich. Da die Broker gesetzlich dazu verpflichtet sind, werden sie vor Ihrer ersten Einzahlung einen Identitätsnachweis verlangen. Für gewöhnlich müssen Sie dem Anbieter Ihrer Wahl eine Kopie eines Ausweisdokuments sowie eine Verbrauchsrechnung zukommen lassen.

Im Anschluss können Sie im Transaktionsbereich Geld auf Ihr Bitcoin Konto einzahlen. In manchen Fällen besteht sogar die Option, zum Bitcoins kaufen PayPal, Skrill oder Neteller zu verwenden. Derartige E-Wallets werden bei den Usern immer beliebter. Nachdem die Einzahlung verfügbar ist, können Sie dann Ihren ersten Put auf Bitcoin platzieren.

Ein Praxisbeispiel für das Shorten des Bitcoins

Auch in der heutigen Zeit lassen sich noch zahlreiche Personen finden, für die das Trading Neuland darstellt. Damit Sie eine bessere Vorstellung davon erlangen, möchten wir Ihnen an einem fiktiven Beispiel erklären, wie Sie den Bitcoin shorten.

Nehmen wir an, Sie haben bei Ihrer Bitcoin Analyse das Kursniveau von 5.000 Dollar als interessanten Einstiegspunkt entdeckt. Nun möchten Sie eine Position mit einem Einsatz von 1.000 Euro eröffnen. Da das Ziel möglichst hohe Gewinne sind, nutzen Sie den verfügbaren Hebel von 1:2. Damit bewegen Sie nun insgesamt 2.000 Euro. Gibt der Kurs jetzt um beispielsweise zehn Prozent nach, erhalten Sie die Rendite auf das gehebelte Kapital. Demnach beträgt Ihr Profit an dieser Stelle 200 Euro (2.000 Euro x 0,1).

Ohne die Hebelfunktion hätten Sie mit dieser Position lediglich die Hälfte verdient. Dies gilt im Übrigen auch dann, wenn Sie eine andere Digitalwährung handeln – also zum Beispiel statt Bitcoin Litecoin.

Im Bitcoin Short gehen: Welcher Anbieter eignet sich am besten?

Für welche Kryptowährung Börse Sie sich letztlich entscheiden, hängt vorrangig von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Trotzdem lassen sich einige Faktoren ausfindig machen, die bei der Brokerwahl zu bedenken sind. Grundsätzlich sollten Sie sich nur bei einem lizenzierten Unternehmen einen Account erstellen. Das zentrale Kriterium stellen die Gebühren dar.

Diese setzen sich im Worst-Case-Szenario aus dem Spread, einer Kommission sowie Over-Night-Fees zusammen. Der Spread stellt die fürs CFD-Trading typische Grundgebühr dar. Zusätzlich wird je nach Anbieter eine extra Händlergebühr fällig. Die Over-Night-Fees fallen dagegen jedes Mal an, wenn Sie eine Position über Nacht halten. In diesem Bereich lohnt es sich, den richtigen Anbieter zu finden. Den haben Sie mit uns bei nextmarkets aber bereits gefunden.

Wie hoch ist das Risiko bei Bitcoin Shorts?

Wenn Sie auf fallende Kurse setzen und den Bitcoin Short handeln, besteht ebenso ein Verlustrisiko wie bei jedem anderen Trade auch. Schließlich trifft nicht jede einzelne Bitcoin Prognose auch ein. Allerdings lässt das Chartbild im Moment eher vermuten, dass der Tiefpunkt bei Bitcoin noch nicht gefunden wurde.

Das Problem an der Situation: Der Kurs hat bereits eine beträchtliche Strecke zurückgelegt, sodass eine Umkehr immer wahrscheinlicher wird. Auch allgemein wird eher davon ausgegangen, dass der Wert der Münzen in der Zukunft wieder zunimmt. Schließlich gilt die Nachfrage nach der Blockchain-Technologie als ungebrochen hoch. Demzufolge sind Sie im Falle einer Short-Position unter Umständen dazu gezwungen, diese mit Verlust zu schließen.

Alternativ bietet es sich lediglich an, die offene Position auszusitzen. Steigt der Kurs dann jedoch weiter, führt dies zu noch höheren Verlusten. Im Extremfall kann es sogar passieren, dass der Broker die Position aufgrund nicht ausreichender Sicherheitsleistungen schließt.

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Put auf Bitcoin: Handelsideen im Training ausprobieren

Im Allgemeinen gilt Bitcoin als Asset mit einer sehr hohen Schwankungsbreite. Kursbewegungen von zehn Prozent und mehr stellen in diesem Markt keine Seltenheit dar. Demzufolge empfiehlt es sich vor allem für Anfänger, vor dem Echtgeldeinsatz im Demokonto zu üben. Bei nextmarkets haben Sie die Option, ein Demokonto mit 10.000 Euro Spielgeld zu nutzen.

Dieses ermöglicht es Ihnen zum einen, sich mit der Plattform vertraut zu machen. Zum anderen können Sie hier ohne Risiko unterschiedliche Handelssysteme testen. Dies ist vor allem zum Beginn praktisch, da Ihnen auf diese Weise Verluste erspart bleiben. Als nachteilig erweist sich lediglich, dass Profite logischerweise nicht auszahlbar sind. Wenn Sie sich schließlich sicher genug mit dem Handel fühlen, können Sie mit dem Einsatz von echtem Geld starten.

Fakten-Check

Erfolgreiches Trading ist eine Mischung aus Fleiß und Disziplin. Ohne den Aufbau von Fachwissen werden Sie vor allem langfristig Ihre Probleme damit haben, profitabel zu handeln. Wir möchten Sie mit Rat und Tat bei Ihrer Entwicklung als Trader unterstützen. Daher bieten wir unseren Kunden neben zahlreichen Ratgebern weitere Serviceleistungen:

  • Gratis-Analysen von 14 Profi-Investoren
  • Jeder Coach zeichnet sich durch ein bestimmtes Fachgebiet aus
  • Trades in Echtzeit kopieren

Auf fallende Kurse setzen im Bitcoin: Niemals den Stop Loss vergessen

Wenn Sie den Bitcoin shorten, sollten Sie dabei nicht nur die potentiellen Profite im Kopf haben. Beim Trading geht es schließlich nicht nur um die Maximierung der Gewinne. Ebenso wichtig ist es, Verluste klein zu halten. Am leichtesten funktioniert dies mittels eines Stop Loss.

Dieser ist gewissermaßen eine frei justierbare Stoppmarke, bei dessen Durchbrechen die Position glattgestellt wird. Jeder professionelle Investor wird Ihnen dazu raten, die Funktion zu nutzen. Schließlich verhindert ein bereits festgelegter Ausstieg, dass Sie sich beim Handel von Emotionen leiten lassen. Unser Gehirn ist nämlich darauf programmiert, Verluste grundsätzlich zu vermeiden.

Dies führt jedoch dazu, dass profitable Positionen häufig zu früh geschlossen werden, verlustreiche Trades dagegen länger als sinnvoll offen bleiben. Zusätzlich dazu sollten Sie zu keinem Zeitpunkt zu viel Risiko in eine einzelne Position stecken. Als maximal vertretbare Obergrenze gelten hier zwei bis drei Prozent des Gesamtkapitals.

Short-Positionen für die Verlustabsicherung

Nicht immer wird eine Verkaufsposition eröffnet, um damit Gewinne zu erwirtschaften. Viele Anleger verwenden Wetten auf sinkende Kurse zur Verlustabsicherung. Dieser Vorgang ist auch unter dem Begriff Hedging bekannt. Dabei schützt der Anleger eine bereits offene Position vor Verlusten, indem eine Position in die Gegenrichtung eröffnet wird. Stellen wir uns dazu folgende Situation vor:

Ein Anleger hat zwei Bitcoin Long-CFDs zu einem Kurs von je 5.000 Dollar erworben. Im Anschluss dreht der Chart jedoch nach unten. Um sich vor einem allzu großen Minus abzusichern, eröffnet der Investor einen Short-Trade mit der halben Positionsgröße –in diesem Fall also einem Bitcoin. Gibt der Kurs im Anschluss wirklich nach, so fallen die Verluste nur halb so groß aus. Das Hedging funktioniert logischerweise auch dann, wenn Sie statt Bitcoin Ethereum oder eine andere Kryptowährung handeln. Beachten Sie jedoch, dass für jeden eröffneten Trade ein entsprechender Spread fällig wird.

Bitcoin shorten auch unterwegs kein Problem

Smartphones erobern unseren Alltag immer mehr. Damit steigt auch das Bedürfnis der User, den Handel mit Bitcoin über mobile Endgeräte zu steuern. Auf diese Nachfrage haben bereits viele Broker mit einer mobilen Applikation reagiert.

Die Software läuft in den meisten Fällen auf den gängigsten Betriebssystemen, ist aber in der Regel zumindest für Android- sowie iOS-Geräte konzipiert. Üblicherweise werden die Anwendungen gratis zur Verfügung gestellt. Zumindest ist uns kein Fall bekannt, wo der Download einer Bitcoin App Kosten verursacht hat. Der Funktionsumfang beinhaltet nicht nur eine Markt- und Kontoübersicht, sondern ebenso den Handel.

Dabei steht Ihnen für gewöhnlich das komplette Portfolio des Brokers bereit. Natürlich kann eine derartige App nicht mit einer vollwertigen Handelsplattform mithalten. Dies ist allein schon aufgrund des kleineren Bildschirms nicht möglich. Trotzdem gelten mobile Anwendungen als äußerst praktisch. Eine Applikation ermöglicht es Ihnen jederzeit, die Kurse zu checken und Positionen zu öffnen oder zu schließen.

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Wie wird sich Bitcoin in der Zukunft entwickeln?

Die Kryptowährung Bitcoin ist bereits seit geraumer Zeit für ihre große Schwankungsbreite bekannt. Zurecht gilt die digitale Währung daher als hochspekulatives Finanzinstrument. Aus diesem Grund sind Einschätzungen bezüglich des weiteren Kursverlaufs mit Vorsicht zu genießen. Wie schnell es unerwartet bergab gehen kann, zeigte sich im Dezember 2017.

Während einige Analysten in der Zukunft mit Kursen von weit über 100.000 Dollar je Münze rechnen, prognostizieren andere Investoren sogar einen Niedergang des aktuellen Marktführers. Letztlich ist die weitere Kursentwicklung von vielen Faktoren abhängig. Sie wird sowohl durch aktuelle politische Entwicklungen beeinflusst als auch durch technische Innovationen. So lässt sich beispielsweise seit einiger Zeit die sogenannte Bitcoin Kreditkarte am Markt finden. Meist handelt es sich dabei um eine virtuelle Visa-Card, die Sie zum Bezahlen mit Bitcoin verwenden können.

Welche Coins lohnen sich außer Bitcoin?

Die Liste der am Markt vorhandenen Digitalwährungen ist lang. Ethereum, Monero, Ripple, Dash oder Bitcoin stellen dabei lediglich die bekanntesten Vertreter dar. Doch lässt sich unter diesen auch eine ernstzunehmende Bitcoin Alternative finden?

Die Frage kann teilweise bejaht werden. Aus technologischer Sicht besitzen einige kryptographische Währungen das Potential, Bitcoin den Rang abzulaufen. So benötigen Transaktionen im Netzwerk von Ethereum, Litecoin oder der Abspaltung Bitcoin Cash wesentlich weniger Zeit. Die Währung Monero wird dagegen immer beliebter, da hier ein besonderer Fokus auf dem Datenschutz beziehungsweise der Anonymität liegt. Ripple konzentriert sich hingegen erfolgreich auf die Zusammenarbeit mit etablierten Finanzinstituten.

Mit einem Blick in die Kursverläufe der einzelnen Kryptowährungen zeigt sich, dass andere Vertreter 2017 einen ähnlichen Run hatten wie Bitcoin und sich ebenso für Investments anbieten. Wenn Sie BTC in verschiedene andere Währungen umrechnen möchten, eignet sich dafür ein Bitcoin Rechner.

Devisenhandel für Anfänger

Ob Short oder Long: Notieren Sie Ihre täglichen Lernfortschritte & Aktionen

Für gewöhnlich haben vor allem Börsenneulinge und Anfänger ihre Probleme mit dem BTC-Trading. Dies ist jedoch nicht wirklich verwunderlich, da es sich um eine sehr komplexe Thematik handelt. Allerdings gibt es recht einfache Mittel, mit denen Sie Ihre Handelsresultate stetig und signifikant verbessern können. Die Rede ist von einem Trading-Tagebuch. Hier tragen Sie alle Daten ein, die relevant sind – etwa Ein- und Ausstiegssignale, den erwirtschafteten Gewinn oder das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV).

Eine derartige Dokumentation ermöglicht es Ihnen, Ihr eigenes Trading zu analysieren und Schwachpunkte zu verbessern. Auch unter den Profis lassen sich zahlreiche Anleger finden, die jede ihrer Positionen schriftlich festhalten. So können Sie beispielsweise Fehler aufdecken, die sich schon öfter zugetragen haben. Relativ leicht lässt sich ein Trading-Tagebuch mit der allseits bekannten Tabellenkalkulationssoftware Excel erstellen. Mittlerweile existieren sogar Broker, bei denen Sie den entsprechenden Datensatz direkt von der Trading-Plattform implementieren können.

Fazit: Es wird immer wieder Gelegenheiten geben, um den Bitcoin zu shorten

Wer sich im Bitcoin Short positionieren möchte, kann zwischen verschiedenen Optionen wählen. Im Bereich der Privatanleger erfreuen sich insbesondere CFDs einer großen Beliebtheit. Statt den Basiswert physisch zu erwerben, spekulieren Sie hier lediglich auf die weitere Kursentwicklung. Dabei können Sie einen Hebel verwenden, um Ihre Profite zu steigern.

Im Wesentlichen gibt es zwei Gründe, um den Bitcoin zu shorten. Die Mehrheit der Händler eröffnet dann einen Short-Trade im Bitcoin, wenn in der nahen Zukunft mit einem Kursverfall zu rechnen ist. Manche Investoren sichern mit den Verkaufspositionen allerdings auch ihre Long-Positionen ab. Aufgrund der relativ großen Schwankungen ist jedoch auch in der Zukunft damit zu rechnen, dass sich gute Chancen für Short-Positionierungen ergeben.

Hier bei nextmarkets bieten sich die Voraussetzungen, die Sie für Ihren Erfolg brauchen und wir stellen Ihnen zudem erfahrene Coaches an die Seite. Starten Sie jetzt durch.

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