Was ist ein Broker: Definition und Funktionsweise - nextmarkets Glossar

Zuletzt aktualisiert: 23.01.2020
Bernd Raschkowski
Autor:
Bernd Raschkowski
Ratgeber
CFD & Trading
Erfahrung
> 18 Jahre

Dass Sie einen Broker benötigen, wenn Sie mit Aktien, CFDs etc. handeln möchten, wissen Sie wahrscheinlich. Aber was genau ist ein Broker? Womit verdient ein Broker sein Geld? Arbeiten alle Broker gleich? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter am Markt? Dieser Beitrag liefert eine Broker Definition, konkretisiert die Bedeutung von Onlinebrokern und erläutert, wie Broker arbeiten, welche unterschiedlichen Brokertypen es gibt und welche Leistungen über den Handel hinaus typischerweise angeboten werden. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Handelsplattform!

Was ist ein Broker ganz allgemein?

Ein Broker ist ein Dienstleister. Broker stellen Ihnen im weitesten Sinne technische Vorrichtungen zur Verfügung, mit denen Sie an den Märkten handeln können. Ein Wertpapierbroker nimmt Orders seiner Kunden telefonisch, per Fax oder über eine Onlineplattform entgegen und leitet die Aufträge an die Börse weiter oder erwirbt die Wertpapiere im Wege eines Kommissionsgeschäfts für Sie. Ein Online Broker nimmt Orders schwerpunktmäßig via Internet entgegen. Wenn Sie über einen „execution-only“ Online Broker Strategien umsetzen, treffen Sie Entscheidungen selbst ohne angebundene Beratung. Meistens führen Broker zugleich Konten und Depots. Wenn Sie bei einem Broker ein Wertpapier ordern, wird es anschließend für Sie im Depot verwahrt. Der Broker verlangt für den Handel mit Wertpapieren sowie für die Depotführung und gegebenenfalls weitere Leistungen Gebühren.

Livekonto

Broker Definition: Es gibt verschiedene Typen von Brokern

Die Leistungen von CFD Brokern unterscheiden sich etwas von denen der Broker im Wertpapiergeschäft. Bei einem CFD Broker wie nextmarkets ordern Sie keine an der Börse gehandelten Wertpapiere wie z. B. Aktien. Stattdessen schließen Sie einen Differenzausgleichsvertrag mit dem Broker ab. Solche Differenzausgleichsverträge (Contracts for Difference, CFDs) sehen einen beiderseitigen Anspruch auf Barausgleich nach Kursbewegungen vor.

Gewinnen Sie, muss der Broker Ihrem Konto Geld gutschreiben. Verlieren Sie, wird der Verlust Ihrem Konto belastet. Der Vertrag mit einem CFD Broker umfasst also mehr, als nur die Abwicklung von Aufträgen. Eine einheitliche Broker Definition kann es nicht geben, weil es sehr unterschiedliche Typen von Brokern gibt. So ist zum Beispiel zwischen Brokern und Brokerdealern zu unterscheiden.

Broker, Dealer und Brokerdealer

Ein Broker führt Orders im Kundenauftrag aus. Ein Dealer führt Aufträge auf eigene Rechnung aus. Brokerdealer können Aufträge sowohl im Kundenauftrag als auch auf eigene Rechnung ausführen. Häufig werden Sie bei Ihrem Online Broker Ratgeber und Eigeninformationen antreffen, in denen das jeweils angewandte Modell genannt wird.Eine weitere wesentliche Unterscheidung betrifft den börslichen den außerbörslichen Handel.

Klassische Wertpapierbroker führen Aufträge vorwiegend an der Börse aus. Allerdings integrieren auch diese Anbieter zunehmend außerbörsliche Angebote in ihr Sortiment. Dazu zählt zum Beispiel der Emittentenhandel mit Zertifikaten oder Optionsscheinen. Außerbörslich tätige Broker leiten Kundenorders nicht an eine offizielle Börse weiter. Stattdessen werden die Aufträge entweder auf eigene Rechnung ausgeführt oder an einen außerbörslichen Marktplatz weitergeleitet.

Broker für den Wertpapierhandel

Für den Wertpapierhandel benötigen Privatkunden einen Broker und ein Depot. Üblicherweise werden beide Leistungen durch einen Anbieter angeboten. Die meisten Broker im Wertpapiergeschäft sind mittlerweile Online Broker. Was ist ein Onlinebroker? Ein Online Broker nimmt Orders im Wesentlichen via Internet und nicht telefonisch oder per Fax entgegen. Dies liegt nahe, da auch telefonisch beim Broker eingehende Aufträge ohnehin über diesen Weg an die Börse weitergeleitet werden.

Damit ein Broker Aufträge von Kunden an eine Börse weiterleiten kann, muss er als Teilnehmer an dieser Börse registriert sein. Aus diesem Grund können Sie nicht bei allen Brokern an sämtlichen Börsen handeln. Einige Anbieter beschränken sich auf deutsche Börsen, andere lassen Handel ausschließlich an europäischen Börsen zu und wieder andere ermöglichen zusätzlich den Kauf und Verkauf von Wertpapieren in Nordamerika, Asien etc. Ist ein Broker an einer Terminbörse registriert, kann er auch den Handel mit Futures und Optionen anbieten.

Fakten-Check

Schließt die Online Broker Definition telefonische Orders aus? Gegen die Online Broker Definition spricht nicht, dass ein Anbieter auch telefonische Orders entgegennimmt. Diese Orders sind häufig mit einem Kostenzuschlag verbunden. Generell sollte ein Broker ein Backup für den Fall von Systemausfällen vorhalten. Dann sollten Kunden zumindest offene Orders auf telefonischem Wege schließen können.

  • Telefonische Schließung als Backup für Systemausfälle
  • Reguläre telefonische Orders kosten meistens mehr
  • Broker sollten personelle Kapazitäten für Systemausfälle vorhalten
Was ist ein Broker

Exkurs: Market Maker

Market Maker machen im wahrsten Sinne des Wortes den Markt. Ein Market Maker stellt zu jedem Zeitpunkt einen Kaufkurs und einen Verkaufskurs. Sehr viele CFD Broker sind Market Maker. Was ist ein Online Broker dieses Typs? Stellen Sie sich vor, dass der Kurs der CFD Aktie an der offiziellen Börse mit 99,50 EUR zu 100,50 EUR notiert. Das bedeutet, dass sie zu 100,50 EUR kaufen und zu 99,50 EUR verkaufen können.

Ein Marketmaker bietet Ihnen einen CFD auf die XYZ Aktie an. Der CFD notiert beim Market Maker mit 99,70 EUR zu 100,30 EUR. Der Spread fällt somit geringer aus, die Kursnotierung ist günstiger für Sie. Sie kaufen zu 100,30 EUR. Im selben Moment verkauft ein anderer Kunde des Market Makers zu 99,70 EUR. Der Market Maker matched die beiden Orders. Sie als Käufer zahlen 0,60 EUR mehr, als der Verkäufer erhält.

Trading lernen

Market Making ist weit verbreitet – auch an der Börse

Das Prinzip des Market Makers ist nicht nur bei CFD und FX Brokern weit verbreitet (Lesen Sie dazu auch den Glossareintrag „Was ist Forex?“. Auch an der Börse kommt das Prinzip zur Anwendung. Die Deutsche Börse nennt für zahlreiche Wertpapiere sogenannte Designated Sponsors.

Dies sind Banken oder andere Finanzinstitute, die regelmäßig Kurse stellen und dadurch zusätzliche Liquidität in den Markt bringen. Abhängig von der Qualität der Kursstellung erhalten Designated Sponsors bei der Deutschen Börse verschiedene Privilegien. Ein Marketmaker verkauft, wenn Sie kaufen und kauft, wenn Sie verkaufen. Der Market Maker ist damit prinzipiell der Kontrahent und könnte Geld mit Ihren Verlusten verdienen.

Solche Interessenskonflikte gibt es tatsächlich. In der Praxis entstehen diese jedoch nur, wenn die Kunden des Market Makers verstärkt in eine Richtung handeln und deshalb in den Büchern eine Nettoposition in ein einem Basiswert entsteht. Sichert ein Marketmaker solche Exposures konsequent ab, besteht kein Interessenkonflikt.

Broker mit DMA Marktmodell

Ein Vorteil von Market Makern besteht darin, dass Orders sehr schnell und bei guten Anbietern auch zu sehr niedrigen Kosten ausgeführt werden können. Market Making ist für alle Anlageklassen möglich und kommt bei Rohstoffen (lesen Sie im Glossar eine Rohstoffe Definition) ebenso zur Anwendung wie im Handel mit Devisen (Lesen Sie den Glossareintrag: Was sind Devisen?).

Auch nextmarkets hat sich bei der Entwicklung der Handelsplattform für Market Making als Marktmodell entschieden. Ausschlaggebend dafür war das Verhältnis von Transaktionskosten und Ausführungsgeschwindigkeit aus Sicht der Kunden.

Ein Alternativmodell zu Market Making ist Direct Market Access (DMA). Dieses Marktmodell wird von verschiedenen CFD Brokern angeboten. Was ist ein Broker mit DMA? Das Prinzip: Erteilt ein Kunde eine Order in der XYZ Aktie, leitet der Broker dieser Order im eigenen Namen an eine offizielle Börse weiter.

Altcoins kaufen auf nextmarkets

Orders nach den Ausführungsregeln der Börse

Über 1.000 CFDs bei nextmarkets

Dort wird die Order nach den Ausführungsregeln der Börse ausgeführt. Nach der Ausführung erstellt der Broker exakt zu dem börslich ermittelten Ausführungskurs einen CFD zwischen sich und dem Kunden. Der Kunde handelt damit CFDs zu börsenechten Kursen. Der Broker verdient anders als ein Marketmaker nichts an den Spreads und hat kein Interesse, an den Kursen etwas zu ändern. Lesen Sie dazu auch den Glossareintrag Was ist Trading?

DMA ist allerdings mit Kommissionen verbunden. Da der Broker keine Gewinnspanne in den Spreads platzieren kann, muss er pauschale bzw. vom Transaktionsvolumen abhängige Entgelte verlangen. Zudem ist DMA nicht zwingend gleichzusetzen mit den Kursen großer Referenzbörsen. Häufig behalten sich DMA Broker das Recht vor, Orders an einen von vielen Handelsplätzen weiterzuleiten. Darunter befinden sich häufig auch außerbörsliche Handelsplätze ohne entsprechende Regulierung. In diesem Fall ist das Prinzip der börsenechten CFDs de facto verwässert.

Online Broker Broker: STP und ECN

Vor allem im Forex Trading gibt es neben Market Making zwei weitere Marktmodelle von Bedeutung: STP und ECN. STP steht für Straight Through Processing und beschreibt Marktmodelle, bei denen der Broker Kundenorders direkt an einen Liquiditätspool weiterleitet.

Dieser Liquiditätspool besteht aus Banken und anderen institutionellen Marktteilnehmern. Diese konkurrieren bei einer kundenfreundlichen Konstellation um die Kundenorders. Der Vorteil für Trader: Der Broker verdient ausschließlich an Kommissionen und hat kein Interesse, Änderungen an den Kursen vorzunehmen bzw. ist dazu technisch gar nicht in der Lage. Hier gilt es jedoch, einige Einschränkungen zu beachten.

Zum einen belassen es nicht alle STP Broker bei pauschalen Kommissionen. Häufig werden stattdessen oder zusätzlich Markups in den Spreads platziert. Das bedeutet, dass der Broker Änderungen an den Kursen vornimmt. Für Kunden ist letztlich nicht ersichtlich, ob die Markups konstant sind, oder ob Sie mit einem aus Sicht des Brokers gewinnmaximierenden Algorithmus festgelegt werden.

Schon gewusst?

Bei vielen Social Trading Plattformen findet keine Qualitätskontrolle statt. Jeder kann beliebige Strategien auch minderer Qualität umsetzen und zufällig eine gute Platzierung erreichen. Für Anleger ist dies riskant: Im schlimmsten Fall wird in eine extrem unausgewogene Strategie mit großem Hebel investiert. Was unterscheidet Curated Trading von Social Trading?

  • Qualitätskontrolle der veröffentlichten Strategien
  • Keine direkte Verbindung zwischen Ranking und Sichtbarkeit/Verdienst
  • Bekannte Experten mit Reputation statt anonymer Benutzer
Forex Trading lernen
CFD Trading App von nextmarkets

Was ist ECN Trading?

Zum anderen kann der Liquiditätspool so beschaffen sein, dass de facto Market Making mit kostenerhöhenden Strukturen (mehr Teilnehmer als nur der Market Maker) vorliegt. Dies ist der Fall, wenn der Liquiditätspool aus lediglich einem Anbieter besteht oder so strukturiert ist, dass regelmäßig nur ein Anbieter preisbestimmend ist. ECN Trading ist eine weitere Variante. Was ist ein Broker mit ECN-Marktmodell?

ECN Broker verbinden ihre Kunden mit einem Handelsnetzwerk, dem neben Banken und weiteren institutionellen Marktteilnehmern auch andere private Kunden des Brokers angeschlossen sind. Diese können so direkt untereinander handeln, indem Orders in das Orderbuch des ECN (die Abkürzung steht für Electronic Communication Network) eingestellt werden. Im besten Fall ist der Handel bei echtem ECN Trading deshalb ohne Spreads möglich. Dementsprechend verlangen ECN Broker zwingend Kommissionen. Trotz des Handels über ein ECN liegt rechtlich betrachtet eine CFD Geschäft vor. (Lesen Sie dazu den Glossareintrag: Was sind CFDs?).

Zusatzleistungen: Was kann die Broker Definition einschließen?

ECN Broker verlangen von ihren Kunden typischerweise sehr hohe Mindesteinzahlungen. Wird ECN Trading mit sehr niedrigen Mindesteinzahlungen angeboten, unterhält der Broker häufig ein hybrides Marktmodell. Dann werden kleinere Transaktionen via Market Making und nicht über das ECN ausgeführt.

Die via Market Making ausgeführten Transaktionen sind dann häufig recht intransparent, weil ECN Broker mit angebundenem Market Making anders als „echte“ Market Maker möglicherweise keine klaren internen Richtlinien zur Absicherung von Exposures umsetzen. Nicht zuletzt für kleinere Konten sind „echte“ Market Maker wie nextmarkets mit niedrigen Mindesteinzahlungen und transparenter Ausführung ab dem ersten Micro-Lot deshalb die bessere Lösung.

In einer engeren Broker Definition besteht die Dienstleistung des Brokerage ausschließlich in der Entgegennahme und Ausführung von Orders, dem Verwahren von Wertpapieren bzw. dem Ausführen von CFD Geschäften. In der Praxis stellen Broker ihren Kunden jedoch eine Reihe von Zusatzleistungen zur Verfügung, die sich längst in der Erwartungshaltung der Kundschaft festgesetzt haben.

Bester Forex und CFD Broker

Charting, Ausbildungsangebote und mehr

Zu diesen Zusatzleistungen zählen insbesondere die Bereitstellung professioneller Trading Software inklusive Kursversorgung, Ausbildungsangebote, Social Trading, Curated Trading und mehr. Die Zusatzleistungen sind im Vergleich von Brokern mittlerweile ein wesentliches Kriterium neben den harten Vergleichsmerkmalen (Spreads und Kommissionen) geworden. In den nachfolgenden Abschnitten wird erläutert, welche Leistungen es gibt und woran sich Qualität erkennen lässt.

Auch die angebotenen Online Broker Zahlungsmethoden zählen mittlerweile zu den Vergleichsaspekten. Eine Auswahl aus schnellen und sicheren Zahlungsmitteln gilt als vorteilhaft. Bei vielen Brokern ist es mittlerweile möglich, mit PayPal Forex Konten aufzuladen. Vor allem CFD Broker, vereinzelt jedoch auch Broker im Wertpapiergeschäft stellen ihren Kunden Komplettlösungen für Analyse und Research zur Verfügung. Die Software kann webbasiert oder als Client Version angeboten werden. Professionelle Broker Software enthält Chartingtools mit diversen Zeichenwerkzeugen und verschiedenen Chartvarianten (Line Chart, Kerzenchart, Balkenchart etc.) sowie eine Indikatorenbibliothek (MACD, RSI, CCI etc.).

Bereitstellung von Analysesoftware

Häufig geht der Funktionsumfang der Software auch darüber hinaus. Enthalten sein können zum Beispiel Marktscanner, Datenbanken mit Fundamentalkennzahlen, automatisierte Handelssysteme nebst zugehöriger Programmierhilfen, Newsfeeds zu Nachrichtenagenturen wie Reuters oder Bloomberg, Wirtschaftskalender, Software zur automatisierten Erkennung von Chartmustern und vieles mehr.

Zur Software gehört auch die Kursversorgung. Diese ist bei CFD Brokern nahezu durchgängig kostenlos. Bei Wertpapierbrokern stehen meist verzögerte Kurse kostenlos und Realtimekurse gegen eine monatliche Abonnementgebühr zur Verfügung. Bei Kunden mit größerer Einzahlung oder höheren Umsätzen entfallen diese Entgelte allerdings häufig.

nextmarkets stellt allen Kunden ein webbasierte und sehr einfach zu bedienende Handelsplattform zur Verfügung. Die Anwendung enthält diverse Zeichenwerkzeuge, Indikatoren und weitere Features. So lassen sich Kursverläufe z. B. mittels verschiedener Chartvarianten und sowohl in logarithmischer als auch linearer Skalierung darstellen – mit diesen Werkzeugen arbeiten auch institutionelle Investoren.

nextmarkets

Individuelles Coaching und Ausbildungsangebote

Viele Broker stellen ihren Kunden Ausbildungsangebote zur Verfügung. Die Bandbreite reicht hier von eBooks über Tutorials und Webinare bis hin zu regelmäßigen Live Trading Veranstaltungen mit hochkarätigen Referenten. Broker adressieren damit nicht zuletzt Einsteiger, die mit relativ wenigen Erfahrungen im aktiven Handel starten.

Zu den Ausbildungsinhalten gehören fundamentale und technische Analyse, Tradingpsychologie, Handelsstrategien, Maßnahmen zur Verlustbegrenzung, Money Management, der richtige Umgang mit Verlusten, Anleitungen zum Umgang mit der Handelsplattform, betriebswirtschaftlichen volkswirtschaftlichen Grundlagen und vieles mehr. Auch individuelles Coaching gehört immer häufiger zum Angebot. Diese Leistungen werden – jedenfalls in größerem Umfang – typischerweise jedoch nur Kunden mit größeren Konten angeboten.

Mit Schwarmintelligenz traden

Social Trading wird von Einsteigern genauso genutzt wie von professionellen Tradern. Ein Social Trading Broker was ist das? Diese Broker bieten ihren Kunden eine Plattform, auf denen Trades mit anderen Benutzern geteilt werden können. Im Grundsatz kann jeder Benutzer allen anderen Benutzern folgen und deren Transaktionen auf seiner Pinnwand sehen.

Darüber hinaus ist es möglich, die Trades bestimmter Benutzer automatisch auf das eigene Konto kopieren zu lassen. Einsteiger könnten so als Follower ein Portfolio aus verschiedenen erfolgreichen Tradern bilden und dieses automatisch umsetzen lassen. Die Trader, deren Transaktionen von der Community kopiert werden, erhalten von Social Trading Brokern eine Vergütung.

Diese orientiert sich meistens am generierten Umsatz. Social Trading ist nicht in jeder Hinsicht unproblematisch, da verschiedene Interessenkonflikte auftreten können. Häufig fehlt es auch an einer ausreichenden Qualitätskontrolle der dargebotenen Strategien.

Curated Trading

Eine Weiterentwicklung von Social Trading hin zu mehr Qualitätskontrolle ist Curated Trading. Diese Variante wird in der nextmarkets Handelsplattform zur Verfügung gestellt. Das Prinzip: Es gibt eine Vielzahl von Experten, die sich auf bestimmte Techniken oder Märkte spezialisiert haben. Diese Experten posten Kommentare und Empfehlungen im Chart. Anwender können bestimmten Experten folgen und zu jedem Basiswert aktuelle Empfehlungen sehen. Dabei werden innerhalb eines Handelstages zahlreiche Empfehlungen in zahlreichen Märkten abgegeben.

Es handelt sich dabei nicht um Empfehlungen im Stil bloßer Richtungsangaben, sondern um kommentierte Empfehlungen. Diese gewährleisten einen erheblich größeren Lernerfolg als das relativ anonyme Social Trading. Die nextmarkets Handelsplattform unterscheidet sich damit im Hinblick auf den Entstehungs- und Bereitstellungsprozess von Handelssignalen grundlegend von Social Trading Plattformen. Zugleich wird jedoch eine Lösung für ein vergleichbares Problem angeboten: Kunden von nextmarkets erhalten Zugang zu Handelssignalen, ohne selbst eine Marktanalyse durchführen zu müssen.

Trading lernen

Warum haben sich Online Broker durchgesetzt?

Sowohl für Social Trading als auch Curated Trading muss dabei gelten: Wer mit dem Zugang zu Handelssignalen wirbt, sollte einen umfassenden Einblick auch ohne hohe Einzahlungen potenzieller Kunden bereitstellen. nextmarkets hat deshalb auch ein Online Broker Demokonto für den Bezug der Analysen freigeschaltet – und zwar ohne jegliche Einschränkung. Interessenten können die Skills der Experten somit ganz ohne Risiko testen.

Online Broker haben sich im beratungsfreien Handel (execution-only) weitgehend durchgesetzt, weil die Kosten der Anbieter deutlich unter denen des filialgestützten Wertpapiergeschäfts liegen. Bereits im Jahr 2011 veröffentlichte die Stiftung Warentest das Ergebnis einer Kostenstudie für den deutschen Markt. Das Ergebnis der Verbraucherschützer war eindeutig: Bei günstigen Online Brokern lassen sich im Vergleich zu teuren Filialangeboten erhebliche Beträge sparen.

Online Broker Ratgeber

250 EUR oder 11.000 EUR?

Die teuerste Filialbank verlangte der Untersuchung zufolge von einem Kunden mit einem für den Test zugrunde gelegten Musterdepot mehr als 11.000 Euro. Der günstigste Online Broker stellte für dieselben Leistungen (Depotführung und eine festgelegte Anzahl an Transaktionen) lediglich 250 Euro in Rechnung. Unabhängig von der Untersuchung der Stiftung Warentest kann hinzugefügt werden, dass Preisunterschiede auch im Auslandshandel beträchtlich sein können.

Wer z. B. in den USA handeln möchte, fährt oft mit Brokern mit angelsächsischen Wurzeln gut. Ein weiteres Argument für Online Broker und gegen Wertpapier- und sonstige Geschäfte in einer Filialbank sind der Aufwand bei der Ordererteilung und die Ausführungsgeschwindigkeit. Bis eine per Fax an die Filialbank erteilte Order ausgeführt wird, kann wertvolle Zeit verstreichen. Online lassen sich Orders dagegen in weniger als einer Minute platzieren.

Ethereum CFD

Fazit: Jetzt mit dem richtigen Partner handeln

Was ist ein Broker? Es handelt sich um Dienstleister, die Aufträge zum Handel mit Wertpapieren oder Derivaten (zum Beispiel CFDs) entgegennehmen und ausführen. Die Online Broker Definition sieht darüber hinaus vor, dass die Anbieter Kundenorders im Wesentlichen via Internet entgegennehmen. Broker können mit sehr verschiedenen Marktmodellen arbeiten.

Zu den im CFD Handel am stärksten verbreiteten Marktmodellen gehört Market Making: Hier werden Orders sehr schnell und bei guten Anbietern zu günstigen Kosten abgewickelt. Über die Orderausführung hinaus stellen Broker ihren Kunden diverse weitere Leistungen zur Verfügung, darunter professionelle Handelsplattformen.

Sie möchten selbst testen, wie ein Broker arbeitet? Dann eröffnen Sie jetzt ein Handelskonto bei nextmarkets. Dies dauert nur wenige Minuten und ist ab 500 EUR Einzahlung möglich. Alternativ können Sie ein kostenloses Demokonto testen. nextmarkets ist ein Market Maker mit professioneller Handelsplattform und günstigen Konditionen.

Smarter mit CFDs handeln
  • 1.000 CFDs mit Aktien, Devisen, uvm.
  • Bis zu 200 Tradinganalysen von 14 Experten
  • Kostenloses Trading-Demokonto
x